whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
Story-Archiv   
 

      registrieren  

Black Butterfly
Steve Walsh
Black Butterfly
(Hardrock)

Unleash The Love
Mike Love
Unleash The Love
(Rock'n Roll)

Der Katalog 3-D (Limitierte CD-Version)
Kraftwerk
Der Katalog 3-D (Limitierte CD-Version)
(Synthie-Pop)

Kingdoms Disdained
Morbid Angel
Kingdoms Disdained
(Deathmetal)

I Knew You When
Bob Seger
I Knew You When
(Rock)

The Sin And The Sentence
Trivium
The Sin And The Sentence
(Metalcore)

The Book of Souls: Live Chapter
Iron Maiden
The Book of Souls: Live Chapter
(Metal)

Vom Stochern in der Asche
Löwen am Nordpol
Vom Stochern in der Asche
(Indie-Rock)

InZENity
Jen Majura
InZENity
(Hardrock)

Within
Wiser Time
Within
(Rock)



Overkill - Schädelbrechen wie zu besten Zeiten

Um Punkt 19 Uhr war Doors Open angesagt für das Killfest mit Overkill, Cripper, Savage Messiah und den Suicidal Angels im SO 36, und es verloren sich ca. 20 Gestalten vor den Toren des Kreuzberger Clubs. Ahnungen kamen auf ob der zu erwartenden Menge an Metalheads - und Erinnerungen an ein Konzert im Halford, als sich schlußendlich 50 Mann im weiten Rund verteilten. Doch offensichtlich gehört die Metalfraktion zur arbeitenden Bevölkerung die gegen 19 Uhr erst noch Abendbrot isst und die ersten Bierchen schlürft, denn Punkt 20 Uhr war das SO 36 gerammelt voll.

Savage Messiah aus Australien durften heute als erste ran, Punkt 19.30 fingen die Jungs an, dem Publikum ihre Version des klassischen Metallica-Thrashmetal von 1986 um die Ohren zu hauen. Nicht nur der Gesang erinnerte stark an den jungen James Hetfield, auch musikalisch tendierte die Band eher zur technisch versierteren Version des Thrash. Das Publikum honorierte den Auftritt mit einer großen leeren Fläche vor der Bühne. Manche Dinge ändern sich eben nie...

Die anschließend auftretenden Cripper hatten die Lücke vor der Bühne schnell gefüllt - kein Wunder, wie viele Thrash-Combos gibt es schon, die ein junges, gutaussehendes Mädel als Shouter haben. Die Hannoveraner bollerten Arch Enemy-like was das Zeug hielt, es gab höflichen Applaus und den einen oder anderen 'coole Stimme, die Braut'-Spruch zu hören.

Richtig los ging das Konzert erst mit den Suicidal Angels. Die Band war zwar gerade vor nicht einmal zwei Wochen als Support von Kataklysm in Berlin, aber das tat der Spielfreude der Griechen keinen Abbruch. 'ich erinnere mich, ihr mochtet doch lieber die schnellen Stücke... oder?' - Natürlich, was auch sonst. Und so bildete sich bereits beim zweiten Stück 'The Pestilence Of Saints' ein rasender Moshpit. Der Oldschool-Thrash Marke Sepultura zu 'Arise'-Zeiten kam unglaublich gut an, die Menge feierte, moshte und grölte, was das Zeug hielt. Schließlich wurden die vereinzelten Stagediver von Sänger Nick auch noch aufgefordert dazu - 'come join us on the stage if you want to dive!!' - so dass die Herren zwischen jung und schlaksig und älter und fett diveten was das Zeug hielt. Allesamt hatten mächtig viel Spaß, die Band wurde unter lautem Jubel verabschiedet. Overkill hatte die richtige Wahl mit den Supportbands gestroffen.

Wer allerdings der Headliner hier war, stellte sich direkt mit dem letzten Ton der Suicidal Angels heraus. Noch in den Jubel für die Griechen mischten sich 'Overkill, Overkill'-Rufe. Welch ein Unterschied zu der trostlosen Veranstaltung im Halford vor ein paar Jahren, als sich 50 müde Recken besoffen in den Ecken kugelten, während Overkill sich den Arsch abspielten.

Mit 'The Green And Black', dem Opener der neuen Scheibe 'Ironbound' hämmerten die Jungs aus der Bronx dem Publikum gleich den ersten neuen Hit vor den Latz, und zwar gehörig. Von der ersten Sekunde an moshte das Publikum, was das Zeug hielt, das SO 36 war jetzt bis in die hintersten Reihen gefüllt, und die Energie, die da von der Bühne kam, schlug ihre Wellen durch den Saal. Obwohl die Herren um Bobby Blitz in diesem Jahr anfangen, die 50 zu überschreiten, steckten sie in puncto Energie die nicht mal halb so alten Herren und Damen der Vorbands locker in die Tasche. Die Songauswahl liest sich einerseits wie eine Ansammlung von Klassikern, andererseits machte sie auch deutlich, dass Overkill wissen, was die Fans mögen. Die eine oder andere Überraschung wurde in die Setlist eingestreut, und die Phase zwischen 1996 und 2009 wurde komplett ausgeblendet.

 

Neben dem bereits erwähnten 'The Green And Black' gab es von der neuen Scheibe noch den Titeltrack 'Ironbound' sowie das als Video ausgekoppelte 'Bring Me The Night' zu hören. Ohnehin lag der Fokus von Overkill auf den Mitgrölnummern, da war jemand angetreten, mächtig Party zu machen. 'In Union We Stand', 'Powersurge', das unvermeidliche, immer noch mit am besten wirkende 'Hello From The Gutter', die eher ungewöhnlichen 'Feel The Fire' und 'Overkill I', natürlich 'Rotten To The Core', vom zwangsweise-Rausschmeißer 'Fuck You' gar nicht zu reden. Die Hochphase der Band wurde leider mit nur zwei Stücken abgespeist, dafür hatten es 'Elimination' (fettester Moshpit!) und das ebenfalls eher seltener zum Repertoire gehörende 'Bare Bones' in sich. Diese Phase wurde mit dem göttlichen 'Gasoline Dream' abgeschlossen. Von den eher mauen ausgehenden 90ern der Band griffen D.D. Verni und Konsorten nur zu 'The Battle' und 'Necroshine', die ziemlich fürchterlichen Alben 'Killbox 13' und 'ReliXIV' wurden glücklicherweise komplett außen vor gelassen.

Die Band brachte die Halle im wahrsten Sinne des Wortes zum Kochen, zum späteren Schneefegen auf den geparkten Autos reichte ein kurzes Handauflegen, so aufgehitzt war die Atmosphäre im immer noch einfach coolen SO 36. Natürlich ist der Club genauso Oldschool wie Overkill und wie ein Großteil des Publikums. Wenn aber Overkill ein Album auf Platz 31 charten ('das haben die uns Montag erzählt. Ich habe gesagt: Ihr meint aber nicht uns, oder? Wir sind Overkill, sowas machen wir nicht'), dann nicht nur wegen älterer Herren mit gepatchten Kutten, und so mischte sich alt und jung und vor allem weiblich und männlich. Kein Wunder, dass die gutaussehende Stagediverin in ihrer schwarzen Lackhose am längsten oben blieb...

A propos Stagediving - ein dickes 'Fuck You!' muß allerdings an den Stagediverüberwacher mit dem Nile-Shirt gehen. Keine Ahnung, ob der Kerl von der Crew war oder vom SO 36, aber so ein hinterfotziges Verhalten gehört eigentlich bestraft. Während des Sets beförderte er die Diver vernünftig mit einem kleinen Schubser zurück ins Publikum - bestens.

Natürlich muß man als Stagediver nicht in der Pause vor der Zugabe auf die Bühne klettern, um sich ein Plektron zu klauen. Aber zu dem Zeitpunkt war es stockduster in der Halle, und der Herr hatte nichts besseres zu tun, als den Stagediver mit voller Gewalt von der Bühne zu werfen, obwohl ihm klar sein mußte, dass niemand ihn auffangen wird, weil keiner mit so einer widerwärtigen Aktion rechnet. Das grenzt an vorsätzliche Körperverletzung. Also liebe Leute, falls das ein Roadie war und ihr ihn auf einem der nächsten Konzerte entdeckt, dann geigt ihm mal gehörig die Meinung.

Der Rest des Abends war allerdings ein absoluter Volltreffer.Die Supportbands wärmten den Club auf, und Overkill brachten ihn zum Kochen. Kaum eine Band ist live so eine Bank wie die Jungs aus der Bronx. Weiter so!


 

auf Facebook empfehlen/teilen       Artikel drucken

The Wendigo
© 02/2010 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Overkill

Homepage:
- Overkill

Artikel:
- Overkill - Vorwärts in die Vergangenheit
- Overkill - Schädelbrechen wie zu besten Zeiten

Rezensionen:
- Wrecking Everything
- Hello From The Gutter - The Best Of Overkill
- Kill Box 13
- Wrecking Everything - An Evening In Asbury Park
- ReliXIV
- Immortalis
- Ironbound
- The Electric Age
- White Devil Armory
- The Grinding Wheel

Kurzinfos: Suicidal Angels

Homepage:
- Suicidal Angels - offizielle Website
- Suicidal Angels - MySpace-Seite

Rezensionen:
- Sanctify The Darkness

Kurzinfos: Sepultura

Homepage:
-
- offizielle Homepage
- Sepultura - MySpace-Seite

Artikel:
- Sepultura Vs. Cradle Of Filth - Das große Konzert-Event im April
- Sepultura - Auf dem Weg von den alten zu den neuen Sepultura
- In Flames - Live im Finale mit Sepultura ohne Verlängerung
- Sepultura im K17 - Vermisst wurde niemand
- Sepultura - Hautnah in Berlin
- Ein Jahrhundert Thrash-Metal live

Rezensionen:
- Against
- Nation
- Under A Pale Grey Sky
- Roorback
- Live in São Paulo
- Live in São Paulo
- Dante XXI.
- A-Lex
- Kairos
- The Mediator Between Head And Hands Must Be The Heart
- Roots, Karma, Chaos - Mein Leben mit Sepultura und Soulfly
- Machine Messiah

Mediathek:
- Under A Pale Grey Sky

Kurzinfos: Nile

Homepage:
- Homepage
- Nile - MySpace-Seite

Artikel:
- Six Feet Under + Nile + Finntroll + Belphegor - Metalfest before X-Mas
- Meh Suff Festival (CH) mit NILE, SUFFOCATION und KATAKLYSM
- Meh Suff Festival 2015 - Nile, Abbath und Kataklysm rocken die Schweiz

Rezensionen:
- Annihilation Of The Wicked
- Those Whom The Gods Detest
- At The Gate Of Sethu
- What Should Not Be Unearthed

Kurzinfos: Metallica

Homepage:
- Metallica Fanpage
- Metallica
- Metallica - MySpace-Seite

Artikel:
- Metallica - sie waren in Berlin und rockten...
- Metallica - Auf gutem Wege zum Rückverdienst des Bandnamens
- Metallica - Außergewöhnliches in der Waldbühne Berlin
- Tribute to Metallica - Von alt bis neu alles inklusive bei Wellica und Co.
- Metallica in der O2 World - WE DIE HARD!
- Metallica, Machine Head, The Sword - Audience Magnetic

Rezensionen:
- Garage Inc.
- RE-Load
- S&M
- St.Anger
- Death Magnetic
- Quebec Magnetic
- Hardwired...To Self-Destruct
- Master Of Puppets - Expanded 3-CD Edition


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 11/17
Changes - Psychonautika

Changes - Psychonautika


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2016 © whiskey-soda.de