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Arctic Monkeys - Wie man sich die kalte Winterzeit versüßt

Ein ungemütlich kalter durchschnittlich grauer Montag Abend in München, 19.10 Uhr, U-Bahn Station 'Odeonsplatz'. 'Wir brauchen die U6... und bei der Station 'Freimann' müssen wir aussteigen, dann müsste es nicht mehr weit sein.' 'Dann MÜSSTE es nicht mehr weit sein? Bist du dir sicher?' 'Jetzt komm' mal runter, ich hab' nachgeschaut, ich weiß wo's langgeht!'


So was oder ähnliches schnappt man im Vorbeigehen auf, mit genau demselben Ziel und einer Arctic Monkeys-Karte in der Tasche steht man nun wartend an den Gleisen und würde man sich nicht selbst auskennen, man müsste nur den jungen Herrschaften um sich herum folgen. Die obligatorischen längeren Haare zurecht gestylt, die Lederjacke oder der schicke Mantel aus dem Schrank geholt, die engste Cheap-Monday-Röhre, Chucks - man kann sehen, die Meisten werden den kommenden Abend im Zenith verbringen.

Im Rückblick kann ich da nur immer wieder betonen: Eine durchaus gute Entscheidung!

Als ewiger Club-Konzerte-Besucher muss man sich erstmal wieder an die Größe des Zeniths gewöhnen, der letzte Besuch ist doch schon etwas länger her, und vor allem an die vielen Menschen. Okay, diesmal nicht ausverkauft, aber durchaus gut gefüllt, die sogenannte Kulturhalle, in der sich schon mal gut 5000 Leute tummeln können.

Fast auf die Minute pünktlich beginnt auch die Vorband - die Mystery Jets - und versucht mit mehr oder weniger großem Erfolg, die Laune des Publikums zu heben. Viele schunkeln auch zu deren Hits wie 'Half In Love With Elizabeth' oder 'Flakes' mit, aber im Großen und Ganzen bleiben sie die Hintergrundmusik für 'Hey, ich hol mir noch ein Bier' und 'Was hälst du von dem Shirt, sieht doch gut aus, oder?' Was eigentlich gar nicht böse gemeint ist, denn die Mystery Jets klingen zwar charmant, die Songs sind melodiös und nett anzuhören - leider aber auch nicht mehr als das.

Es wird hier nun sehnsüchtigst auf die vier Jungs aus dem englischen Sheffield gewartet, deren Bandkarriere von Anfang an von Superlativen bestimmt war - die Meisten von uns erinnern sich sicher an das Jahr 2006, in dem das Album 'Whatever People Say I Am, That's What I'm Not' zum schnellstverkauften Debutalbum in England avancierte.

Inzwischen ist das dritte Album 'Humbug' auf dem Markt und die Show an diesem Abend in München startet mit einem der besten Songs der Platte - 'Dance Little Liar'. Der riesige rote Vorhang öffnet sich und gibt den Blick frei auf Alex Turner, Jamie Cook, Nick O'Malley und Matt Helders, die kaum älter sind als der Großteil des Publikums. Dieses geht ab dem ersten Ton mit und feiert jeden Song, den die Band anstimmt. Nach dem eher sanften Opener wird es nämlich Zeit richtig loszulegen - 'Brianstorm', der Hit schlechthin des zweiten Albums 'Favourite Worst Nightmare' folgt sofort und die Halle verwandelt sich in eine große Party-Location.

Natürlich wird die Setlist vorwiegend von Songs des neuesten Albums dominiert, wie 'Crying Lighting', 'My Propeller', 'Pretty Visitors' und 'Cornerstone' (was für echtes Gänsehaut-Feeling sorgt). Und die vier Musiker geben ihr Bestes, sie spielen sauber, fast schon perfekt (trotz des nicht ganz perfekten Sounds in der ehemaligen Eisenbahnhalle), was irgendwie schon zum Markenzeichen dieser Band geworden ist. Sie nehmen sich sogar Zeit für ein Cover und zwar 'Red Right Hand', ursprünglich von Nick Cave & The Bad Seeds. Besonders auffällig sind die regelrechten Begeisterungsstürme bei jedem Song des Debutalbums - 'I Bet You Look Good On The Dancefloor' und 'When The Sun Goes Down' wurde von den Fans gefeiert und vollkommen fehlerlos mitgesungen bzw. mitgebrüllt, was man bei diesen brillianten Songs keinem verübeln kann.

Die hervorragende musikalische Leistung wird begleitet von einer wirklich zwar nicht atemberaubenden, aber hübschen Lichtshow, Großleinwänden, damit die Konzertbesucher ganz hinten mehr als nur die Hinterköpfe ihrer Vordernachbarn zu gucken haben, und 'Secret Door' wird zum Schluss von einem glitzernden Konfetti-Regen begleitet. Ist doch auch mal schön.

Alex Turner und seine Kollegen kehren dann schließlich noch auf die Bühne zurück, um dem Abend die Krone aufzusetzen, indem sie 'Fluorescent Adolescent' performen und die Show mit einem wundervoll verträumten '505' schließen, welches jedem Besucher ein angenehmes Gefühl für den Heimweg mitgibt.

Auch wenn mir wie den meisten Besuchern genau drei Songs schmerzlichst gefehlt haben - 'Teddy Picker', 'Balaclava' und 'Mardy Bum' - konnte auch ich mit genau diesem angenehmen Gefühl nach Hause fahren einen wunderbaren Abend verlebt zu haben und jeden Cent vollkommen zurecht in diese Band investiert zu haben.


 

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Annette
© 02/2010 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Arctic Monkeys

Homepage:
- Arctic Monkeys

Artikel:
- Arctic Monkeys – Zwölf Monate mit den Arctic Monkeys
- Arctic Monkeys - Was immer die Leute sagen
- Arctic Monkeys - Wie man sich die kalte Winterzeit versüßt

Rezensionen:
- Whatever People Say I Am, That's What I'm Not
- Who The Fuck Are Arctic Monkeys?
- Favourite Worst Nightmare
- Humbug
- Suck It And See
- AM


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