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Breath Of Purity - Hanseatische Death Metal-Musketiere

Es gibt sie nicht mehr so oft, die klassischen Death Metal-Bands, die sich der Oldschool Melodic-Spielart verschrieben haben, wie sie einst von At The Gates, Dark Tranquility oder In Flames zelebriert wurde. Breath Of Purity kommen zwar nicht aus Götheborg oder Stockholm, leben aber dennoch am Salzwasser. Das war aber nicht der Grund, Melodie und Härte zu vereinen. Wir haben mit den Jungs, die derzeit ihr erstes Album einspielen, gesprochen und Licht in die Sache gebracht.

"One Day" ist ein amtliches Stück Todesblei, das in Greifswald gegossen wurde. Drei Songs befinden sich auf dem Demo, die danach klingen, als wären hier Musiker am Werk, die schon anderweitig Erfahrung gesammelt haben. "Don und Marten haben sich im Studium kennen gelernt. Sie hatten ähnliche Musikinteressen, haben beide Gitarre gespielt und hatten Lust eine Band zu gründen und aufzutreten. Sie hatten beide zuvor in verschiedenen Projekten mitgewirkt und dadurch bereits Erfahrung gesammelt. Als sie im April 2008 spontan einen Proberaum gefunden haben, haben sie Musiker aus ihrem Bekanntenkreis "rekrutiert". Don kannte Andi schon von früher. Andi hat bis dato Drums bei Sense Never Came gespielt. Steffen hatte bereits Gesangserfahrung, da er für sein bis dahin Einmann-Blackmetalprojekt Burning Cross den Gesang für das erste Album eingesungen hatte. Nail lernten sie in einer Diskothek kennen und konnten ihn sofort für das Projekt begeistern", bestätigen Breath Of Purity den Eindruck und erklären auch indirekt, wo der leicht Black Metal-lastige Gesang seinen Ursprung hat.

 

"Ab diesem Zeitpunkt wird regelmäßig geprobt und neue Songs werden geschrieben. An den Songs schreiben alle mit (Don – Rhythmus Gitarre, Marten – Lead Gitarre,
Steffen – Gesang, Nail – Bass und Andi – Drums, A.d.V.) Für den Text ist Steffen zuständig. Das Instrumentale wird von den übrigen Mitgliedern geschrieben. Hierauf hat jeder Einfluss und bringt seine Ideen und Meinungen über das bereits vorhandene mit ein"
, erklärt Gitarrist Marten, dass die Songs in echter Teamarbeit entstehen. Durch die unterschiedlichen Charaktere kommt so die ganz eigene Mischung zustande, die Breath Of Purity spielen. "Wir sind ein ziemlich bunter Haufen. Jeder hat andere Interessen, sowohl musikalisch als auch im restlichen Leben. Aber in der Musik von Breath Of Purity vereinen sich die musikalischen Interessen der einzelnen. Wir mögen musikalisch alle eine gute Mischung aus Melodie und Härte und gehen alle richtig ab. Wir sind alle Partymenschen und wollen auch bei unserer Musik gute Stimmung durch viel Live-Action auf der Bühne verbreiten. Bei guter Musik kann eben keiner von uns stillhalten", beschreibt sich die Band selbst. Das Ergebnis spiegelt sich in "One Day" wider "In diesem Stil vereinen sich alle unsere Geschmäcker. Alle hören ihn gerne. Wir bestehen zum Teil aus Metalheads und zum anderen aus Deathcorern. In diesem Stil finden alle Mitglieder ihrer Lieblingselemente wieder", lautet die sinmple wie auch geniale Antwort. "Mit dem Demo sind wir sehr zufrieden. Wir haben viel geprobt und es ohne große Schwierigkeiten eingespielt. Unsere Musik klingt so wie wir es wollten. Zwar könnte der Sound besser sein, aber für eine Demo ist das mehr als genug. Einen richtig ordentlichen Sound gibt es dann auf unserem Album", blickt Gitarrist Marten voraus.

Spannend werden die Kompositionen der Norddeutschen dadurch, dass sie nicht stur nach vorn prügeln, sondern auch das Tempo ganz geschickt das Tempo verschleppen. "Grundsätzlich ist das Instrumentale zuerst da. Der Text wird erst geschrieben, wenn das Instrumentale komplett ist. Meistens hat einer eine grobe Idee oder auch schon eine ziemlich weit fertige und die anderen überlegen dann, ob ihnen noch was passendes dazu einfällt. Das heißt auch, dass der Lead-Gitarrist nicht alle Soli und der Rhythmus-Gitarrist nicht alle Rhythmen schreibt. Auch Basser und Drummer denken sich Gitarrenspuren aus. Jedes unserer Mitglieder ist im Besitz einer Gitarre und kann damit auch entsprechend metaltechnisch umgehen", beschreibt Marten die Arbeitsweise der Band, die den Leitspruch der Musketiere "Einer für alle, alle für einen" impliziert. "Uns ist dabei immer besonders wichtig, dass die einzelnen Teile nicht langweilig klingen und auch gut zu den jeweils anderen passen. Tempowechsel so wie Dynamikschwankungen sind bei uns häufig anzutreffen, da sie besonders wichtig sind um die Spannung zu erhalten. Die Songs sollen auch untereinander unterschiedlich und abwechslungsreich klingen. Wir versuchen also ständig neue Dinge einzubauen, aber dennoch immer nach uns zu klingen", so die Band.

Der Titeltrack "One Day" und das Coverartwork scheinen eine Einheit zu bilden, da Breath Of Purity auch viel Wert auf die Inhalte legen. "Unsere Welt ist jeden Tag voll von Problemen. Ungerechtigkeit, Verbrechen, Hass, usw... "One Day" geht darauf ein. Das Cover zeigt die Doppeldeutigkeit dieses Wortes auf. "Ein Tag" ist das eben beschriebe und "Eines Tages" ist die andere Seite. Und eines Tages kann es halt auch auf dem Friedhof enden, was aber wiederum nur einen Tag wie jeden anderen darstellt. Irgendjemand stirbt immer irgendwann. Häufig aus o.g. Problemen", sinniert Marten. Inhaltlich stehen die anderen beiden Songs des Demos dem Titeltrack nicht nach. "In "Run Away" geht es darum, dass es besser ist wegzulaufen, wenn jemand anderes kommt und Hilfe bei einem sucht. Dadurch wird aus Sicht des lyrischen Subjekts beschrieben, wie sich heutzutage leider viele Menschen verhalten - sie denken nur an sich und wollen nichts von den Problemen anderer wissen. Dadurch, dass der textinteressierte Hörer diesen Charakter kennenlernt, kann er sich Gedanken machen und kommt vielleicht sogar zu dem Schluss, dass das, was der Erzähler tut, nicht wirklich das vernünftigste ist und dass es auch andere Mittel gibt. "Gang Of Dossers" handelt von Pennern, die sich zusammenschließen, um die Weltherrschaft zu übernehmen. Begonnen beim sozialen Status dieser Bevölkerungsschicht zieht sich die Story durch Waffenbeschaffung, Ausführung des Plans, Erreichen des Ziels und letztendlich Scheitern im eigentlich angestrebten Neubeginn", analysiert Marten den Inhalt des intensiven Songs, der mit einer charateristischen, epischen Leadmelodie beginnt, die absolut ergreifend ist.

 

Klar ist, dass so eine Band nicht lange unentdeckt agiert. Breath Of Purity haben so auch abseits der Konzerte von sich aufmerksam gemacht. "Unsere Erfolge waren zum einen verschiedene Gigs, d.h. viel mehr die Tatsache, dass unsere Musik sehr gut bei dem Publikum ankommt. Zum anderen wurde über uns in der Septemberausgabe des "Hamburger Armenblattes" (der Zeitung in Deutschlands Browsergame #1 im Jahr 2008 "Pennergame") berichtet. Des weiteren haben wir es auf die diesjährige Weihnachts-EP des „Basementsound Underground Radio“ geschafft und wurden auch schon ein paar mal in verschiedenen Radiosendern gespielt, z.T. mit Interview", freut sich Marten. Mit dem kommenden Album sollte dieser Status weiter ausgebaut werden. Der Vorteil ist, dass Breath Of Purity nicht nur auf die klassischen Death Metal-Fans beschränkt sind. "Wir sind eine sehr gefühlsintensive Band, dass heißt wir stehen zu jedem Zeitpunkt voll hinter unserer Musik und zeigen das auch entsprechend auf der Bühne. Das heißt, wir gehen bei unserer Musik richtig ab und versuchen dabei die Energie von uns auf das Publikum zu übertragen. Wir sprechen also in erste Linie Leute an, die wissen wie man Stimmung macht und richtig abgehen können. Dabei ist uns ziemlich egal, aus welchem Bereich sie kommen. Entweder mögen sie uns oder nicht. Wir versuchen auch nicht die Musik unseren Fans anzupassen. Wir machen unser Ding und das wird auch so bleiben. Wenn die Fans das nicht wollen, sind sie keine Fans und in sofern auch nicht relevant. Wir sind allesamt Leute, die die momentanen Versuche des Metal sich Popelementen zu bedienen überhaupt nicht gut heißen und mit Sicherheit auch keine solchen Elemente einbauen werden. Wir schreiben unsere Musik nicht unter dem Vorbehalt ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Wir machen Metal und wer damit nichts anfangen kann, braucht sich unsere Musik auch nicht anzuhören", so die Band. Respekt!

Blicken wir noch abschließend auf die Zukunft voraus: Das neue Album kommt demnächst, was ist noch alles geplant? "Es wird natürlich Auftritte geben, Merchandise in Form von T-Shirts u.ä. wollen wir auch unter das Volk bringen. Viel gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen. Unsere Musik ist ein Zeichen dafür, dass man Melodie und Härte im Metal auch ohne Pop verbinden kann und wir hoffen, dass es auch in Zukunft wieder mehr Bands auf diesem Weg versuchen werden. Desweiteren bleibt zu hoffen, dass es wieder mehr Bands schaffen nach sich selbst als nach etlichen schon vorhandenen Bands zu klingen", verabschiedet sich Marten. Amen!


 

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Ingo
© 03/2010 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Breath Of Purity

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- Breath Of Purity - Hanseatische Death Metal-Musketiere

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