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The Hirsch Effekt - Die Zukunft liegt in der Polystilistik

Selten tritt eine Band zu Tage, die von so vielen skurrilen Mischungen lebt wie The Hirsch Effekt. Mit einem polyglotten Namen, einer Mischung aus Noise, Screamo, Punk und Metal und Texten, die von Liebe und Politik gleichermaßen handeln, veröffentlicht die Band ihr Debütalbum 'Holon : Hiberno'. Doch nicht nur skurrile Musik verbreitet die aus Hannover kommende Band, sondern auch musikphilosophische Ansichten. Wir sprechen mit Gitarrist und Sänger Nils über das Debütalbum und seine Anschauung über die zukünftige Musikentwicklung.



Als Duo im Sommer des Jahres 2008 gegründet, treffen Nils Wittrock und Philipp Wende auf Ilja Lappin und veröffentlichen im April des Jahres 2009 ihre erste selbstbetitelte EP. Nach einer Tour gibt es positive Resonanz und The Hirsch Effekt fühlen sich ermutigt ihr Debütalbum zu veröffentlichen, das unter anderem von Screamo- wie auch Noisebands beeinflusst wurde und auf dem sich Harmonie und Disharmonie die Hand geben.

Schon komisch, wenn es dann heißt, dass die musikalischen Wurzeln von Nils in der klassischen Gitarre stecken und er unter dem Titel 'Weser Gitarrenduo' zusammen mit seiner Musikpartnerin regelmäßig auf feierlichen Veranstaltungen auftritt. Eine weitere skurrile Mischung könnte man meinen, denn die klassische Gitarre hat wenig mit der Musik von The Hirsch Effekt gemeinsam. 'Ich finde, beides liegt nicht so weit auseinander,' so Nils, 'denn es gibt auch bei der klassischen Gitarre Stücke, die dissonant sind. Die Differenz liegt für mich in der Lautstärke. So ist die klassische Gitarre leise, während es bei The Hirsch Effekt laut zu geht.' Doch nicht nur Nils kommt aus der klassischen Musik. Auch Bassist Ilja hat ursprünglich das Cello spielen erlernt und seine Einflüsse liegen wie bei Nils in der härteren Musik. Somit trägt jeder der Musiker seinen eigenen Geschmack bei, damit Metal auf Noise und Pop auf Post-Hardcore trifft.

Neben den musikgestaltenden Einflüssen spielen die abstrakten Texte eine wichtige Rolle. Nils erklärt: 'Ich zitiere in zwei Songs Textfragmente des aus Hamburg stammenden Poeten Herbert Hindringer und habe eigene Zeilen und andere Songtexte dazu gedichtet. Ich glaube, dass mich dieser abstrakte Stil beeinflusst hat.' Diese Abstraktheit führt auch dazu, dass die Songs des Konzeptalbums mehrdeutig erscheinen. Nils erklärt, dass die meisten Songs vom Thema Liebe handeln, jedoch auch mit Kritik einherkommen, wie im Song 'Zoetrop' der die bestehenden politischen Verhältnisse kritisiert. Eine Zeile, die immer wieder auftaucht und das Album als ein Konzept zusammenhält ist:
'Das, was wir hier suchen, ist vielleicht das, was wir schon lange haben und gar nicht wollen. Das, was wir hier suchen, ist vielleicht auch gar nicht da.'
Diese gilt als ein Beispiel für den Dualismus und ist gleichzeitig der Schlüssel für eine der vielen Essenzen von 'Holon: Hiberno'.

 

Durch die Nutzung der verschiedenen Musikstile, die sich in der Musik der Band wiederfinden, stellt sich die Frage, was Nils zu der Entwicklung der Musik im Allgemeinen sagt. 'Ich denke, in der Musik wurde schon alles gesagt und die Zukunft liegt in der Polystilistik. Das Verbinden von unterschiedlichen Genres ist die eigentliche Kunst, als das Schaffen von etwas Neuem. Es werden sich weitere Subgenres herausbilden, aber ich finde es jetzt schon unübersichtlich und frage mich, welchen Sinn eine Kleinstrukturierung hat. Ich frage mich auch, ob es überhaupt notwendig ist, etwas komplett Neues zu schaffen, wenn ich mir deutschsprachige Indiepunkbands anschaue. Die sind für mich dasselbe und haben nichts Neues, dennoch spielen sie Musik, die jetzt stattfindet und viel Anklang findet. Ich denke, bei Jugendkultur geht es nicht um Beständigkeit von etwas Kunstvollem, das eine lange Daseinsberechtigung hat, sondern es reicht, wenn es für den Moment gut ist.'

Eine kleine Tour haben The Hirsch Effekt schon im September des letzten Jahres absolviert. Dennoch will das neue Album promotet werden und die Band startet ab Mitte März erneut auf Tour. Doch für den Berliner Raum ist keine Show angesetzt. Kein Grund zur Panik meint Nils, der schon für Ende Mai, Anfang Juni eine weitere Tour plant, bei der auch Berlin die Chance bekommt sich The Hirsch Effekt mit 'Holon : Hiberno' live anzuschauen.


 

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Lyord
© 03/2010 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: The Hirsch Effekt

Homepage:
- The Hirsch Effekt bei Myspace

Artikel:
- The Hirsch Effekt - Die Zukunft liegt in der Polystilistik
- The Hirsch Effekt - 'Wenn wir das zum ersten Mal hören würden...'

Rezensionen:
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