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Mumford & Sons - Bloß alles nicht zu ernst nehmen!

The next big thing. Der neue Megahype. Und immer ausverkauft. Mumford & Sons können derzeit auftauchen, wo sie wollen - die Tickets für ihre Shows gehen in schwindelerregendem Tempo weg und Europäer wie Amerikaner umjubeln sie gleichermaßen euphorisch. Folgerichtig war der 15. April 2010 Pflichttermin für alles, was sich in Berlin für hip hält, sich im Astra zu versammeln und am Puls der Zeit zu fühlen. Dabei ließ der Gig vor allem wehleidig an den ersten Berlin-Auftritt der Briten im Rosi's zurückdenken. Ist das wirklich erst ein dreiviertel Jahr her?

Johnny Flynn ist der Glückliche, der auf dieser Tour als Support mit seinen Sussex Wit von dem großen Zuspruch profitieren darf, den Mumford & Sons derzeit genießen. Das tat er auf eine etwas konventionellere Folk-Art und Weise und einem dünnen Stimmchen, dass im hinteren Drittel des Astras nicht so recht ankommen wollte. Sobald die Band einen Bluegrass-Zahn zulegte, fand sie durchaus größeren Anklang bei den Zuschauern, die ansonsten aber viel zu aufgekratzt durcheinander plapperten und dem Hauptact entgegenfieberten.

Deren zunächst sehr ruhiger und versonnener Auftakt 'Sigh No More' ging dann auch in verzücktem Juchzen unter, und das Publikum brauchte eine Weile, um sich auf die doch eigentlich so stimmungsvollen, eindringlichen Songs einzustellen und nicht jeden innigen Moment niederzuklatschen. Die sehr ausgelassene und euphorische Stimmung wurde demnach am besten mit tanzbaren Stücke wie 'Roll Away Your Stone' oder, natürlich, 'Little Lion Man' bedient. Die Band weiß das, durch Nonstop-Touren offener und immer professioneller auftretend, mit einem spontanen 'Yeah' zusätzlich anzuheizen.

Trotzdem bleibt den vier Musikern der schnelle Ruhm doch ein wenig unheimlich. Sie wüssten gar nicht richtig, wie und vor allem warum das alles so plötzlich passiert sei, grübelte Markus Mumford. Das sei schon etwas 'ridiculous', weswegen wir alle das doch bitte nicht zu ernst nehmen sollten. Recht hat er, denn so ein Hype bedeutet nicht immer nur Gutes. Im Falle von Mumford & Sons geht mit den immer größeren Sälen schlicht der Charme und die wunderbare Atmosphäre ihrer Songs verloren. Da lag es nicht nur an dem schlechten Sound im Astra, der mehr überlagere als harmonisch zusammenfügte und sich irgendwo in der Raummitte verlor, dass besonders die ruhigen Stücke ihre eigentliche, nämlich intime Stimmung kaum entfalten konnten. Oder will man wirklich 'A White Blank Page' dem dissonanten Publikumschor überlassen? Sich bei 'I Gave You All' durch aufgeregte Mitklatscher aus dem Träumen reißen lassen?

Keine Frage: Man gönnt den vier jungen Briten jede Sekunde ihres Erfolgs, und es lag zu allerletzt an ihnen, dass die Lieder den Einen oder Anderen nicht mehr so berühren konnten wie einst im kleinen Rosi's. Da bleibt nur inständig zu hoffen, dass Mumford & Sons auf dieser Erfolgswelle nicht verheizt werden.


 

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betty blue
© 04/2010 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Mumford & Sons

Homepage:
- Mumford & Sons

Artikel:
- Mumford & Sons - Unter Brüdern
- Mumford & Sons - Im Höhenflug
- Mumford & Sons - Bloß alles nicht zu ernst nehmen!

Rezensionen:
- Sigh No More
- Babel
- Wilder Mind


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