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Primal Fear - Stetige Weiterentwicklung

Für die teutonische Stahlschmiede Primal Fear standen die Sterne eigentlich nie so richtig schlecht. Zwar eher aus Verlegenheit gegründet, weil Sänger Ralf Scheepers den Sangesposten bei Priest nicht bekommen hat, mauserte sich die Kapelle in wenigen Jahren zur etablierten Macht im Bereich Power Metal from Germany. Sieht man einmal von den Wechselspielchen auf den Musikerposten ab, kann man der Band stets Weiterentwicklung und qualitative Konstanz attestieren.

Als Beweis dafür dient nun die kommende DVD "The History Of Fear". "Die DVD besteht größtenteils aus zwei Shows, wo ich beidesmal nicht dabei bin." lacht Tom Naumann, zurückgekehrter Sohn in den Primal Fear-Bandschoß, der den zu Sinner abgewanderten Henny Wolters ersetzt und dieser dort nun mit Tom und Bassist Matt Sinner entschieden rockigeren Tönen frönt. "In der Phase war ich nicht in der Band, zum einen sind die Shows vom Wacken 1999 und vom letzten Konzert der "Black Sun"-Tour vom Oktober 2002 in Stuttgart. Dazu haben wir einen Haufen Bootleg-Sachen mit drauf gepackt, da sind unter anderem Mitschnitte aus New York von der Rob Halford-Tour vertreten oder von unserem Auftritt in Sao Paolo. Das Cover ist auch von diesem Auftritt. Dann gibt es noch Toursequenzen, Backstageszenen, wie wir uns im Tourbus benehmen. Das ist eine ganz gute Sache, glaube ich, 160 Minuten insgesamt." berichtet Tom. "Viele Ausschnitte sind mit Handycams gefilmt, nichts professionelles, immer nur Ausschnitte, das finde ich ganz gut." bewertet der Gitarrist sein Produkt.
"Ich war jetzt das erste Mal in Brasilien und wir haben da vier Shows gespielt. Die Fans gehen da richig steil! Für die ist es da noch etwas besonderes, wenn da mal ne Metalband kommt. Für mich war das genauso, ich bin mit der New Wave Of British Heavy Metal aufgewachsen und wenn dann hier mal ein Konzert war, Priest oder Maiden, dann ist man da hingegangen, weil es halt wirklich so selten war!" erörtert Tom interkontinentale Unterschiede zwischen den Fans. "Mittlerweise gibt es so viele Konzerte und Open Airs in Deutschland, dass Du gar nicht mehr weißt, wo Du hingehen sollst. In Südamerika ist der Hunger nach Metal schon noch mehr vertreten." schließt Tom das Thema.

 

Doch zurück zur DVD, was gibt es noch besonderes auf diesem Silberling? "Wenn ich ehrlich bin, kann ich das gar nicht sagen, denn ich habe das Teil noch gar nicht gesehen!" lacht Tom herzhaft. "Ich habe nur einen Ausschnitt gesehen, werde das aber in den nächsten zwei Wochen hoffentlich nachholen. Matt (Sinner, Bassist, A.d.V.) und Ralf (Scheepers, Gesang, A.d.V.) haben einiges gemacht und der Achim Köhler, der bei uns soundmäßig ein Lehrgewicht hat, sind die Leute, die für das Stück verantwortlich sind." erklärt Tom. Was "The History Of Fear" besonders interessant machen dürfte, sind die etlichen Bootlegstücke, die mitveröffentlicht werden. "Der Klaus, unser Schlagzeuger (mittlerweile ausgestiegen und von Rhandy Roads ersetzt, A.d.V.) ist immer so ein Raritätensammler und hat irgendwann in einer Zeitschrift gesehen, dass da jemand Primal Fear-Bootlegs anbietet. Den hat er angerufen, nicht um ihn herunterzumachen, sondern aus Interesse, weil er die Sachen haben wollte. Da waren so Aufnahmen dabei, als wir in Griechenland gespielt haben, wo einer vom Balkon herunter gefilmt hat oder dort mal die Kamera hingehalten hat. Das haben wir alles bekommen, zusammengewürfelt und die besten Sachen herausgesucht und einfach auf die DVD gepackt." erzählt Tom. Also ein Dankeschön an die Fans, die bis jetzt noch nicht Primal Fear live sehen konnen, oder? "Jede Band will sich immer so gut wie möglich verkaufen und dann kommt immer so ein oberglanzpoliertes Livestück oder Livekonzert auf solche DVDs. Aber so wie bei uns finde ich das ganz gut, wenn man das mal aus der Sicht des Fans sieht, wenn man da unten steht und filmt und wenn man mal Sachen sieht, die nicht geschnitten, gekürzt oder ausgebessert sind. Das ist Primal Fear live, wie der Fan uns sieht. Wenn ich DVDs habe, mag ich es auch, wenn dort inoffizielle Sachen zu finden sind, Backstagesachen, das finde ich richtig geil. Das macht mir viel mehr Spaß als irgendso ein ganzes Konzert anzuglotzen, zu sehen, wie jemand ausrutscht, solche spaßigen Sachen halt. Da steh ich drauf!" gesteht der sympathische Gitarrist.

Auf dem Wacken präsentierten die Jungs bereits einen neuen Songs mit dem imagetauglichen Titel "Sea Of Flames". Auch in Zukunft werden die Mannen weiter ihre stählernen Muskeln in Form von Power Metal-Brechern mit schneidenden Riffs und Double Bass-Attacken spielen lassen. "Ende September gehen wir ins Studio und machen eine neue Platte, die dann im Februar herauskommt. Im März geht es dann auf Europa-Tournee und soweit ich gehört habe im April, Juni nach Südamerika. Für das Bang Your Head nächstes Jahr sind wir auch schon bestätigt und was dann kommt, wissen wir noch nicht." berichtet Tom. Was bei der Aufzählung fehlt, sind die Staaten. Lohnt es sich derzeit immer noch nicht für echte Stahlkapellen dorthin zu reisen? Andere Bands wie Grave Digger haben diesen Markt durch die immer noch herrschende New Metal-Seuche bereits abgeschrieben. "Wir haben schon mehrfach Anfragen gehabt, in den Staaten mit anderen Bands zusammen zu spielen, aber es war bisjetzt nie so, dass wir gesagt haben: "Ah, das ist so geil!". Im April hatten wir jetzt die Möglichkeit, mit Testament, Halford, Amon Amarth, Immortal und Carnal Forge ein Metal Gods-Package zu machen und das war für uns natürlich auch eine finanzielle Sache, wo wir gesagt haben: "Ok, das machen wir.", sind dann da rüber gegangen, haben einige Shows gespielt und im Endeffekt war es dann wirklich so, dass sich die Veranstalter finanziell etwas verrechnet haben. Selbst wenn die Konzerte jeden Tag ausverkauft wären, was teilweise auch war, hätten die dann draufgezahlt. Irgendwann haben die dann gemerkt, wir können keine Tour mit 25 Dates machen, wenn wir jeden abend 3000 bis 4000 Dollar draufzahlen müssen und haben die Tour abgebrochen." blickt Tom zurück.

 

"Das war sehr schade für uns, aber die Erfahrung, dort zu spielen, war echt geil. Das ist schon ein Traum für jeden Musiker, mal in den Staaten zu touren." sagt Tom etwas wehmütig. Und wie haben die Fans auf den Teutonen-Sound zwischen stellenweise wesentlich härteren Klängen reagiert? "Die Reaktionen waren erstaunlicherweise gut, wir haben vor Immortal, Testament und Halford gespielt und wir waren mittendrin. Wir sind richtig gut angekommen. Wir haben einige Videosequenzen aus New York gesehen, da ging es bei uns richtig mit Moshpit ab." erinnert sich der blonde Gitarrist.
Doch zurück zum neuen Material. "Ich denke, wir versuchen immer neue Einflüsse einzubringen, aber da wir die Musik spielen, die wir mögen und nicht sagen, wir machen das jetzt so, weil es gerade "in" ist, werden wir nicht auf den New Metal-Zug springen oder Nightwish-mäßige Musik machen. Wir werden jetzt aber auch nicht, das ist jetzt nicht negativ gemeint, Running Wild-mäßig auf der Stelle zu treten, wir versuchen immer einen Schritt nach vorne zu machen, sei es songwriterisch oder produktionstechnisch." verspricht Tom abschließend. Wir dürfen also gespannt sein...


 

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Ingo
© 09/2003 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Primal Fear

Homepage:
- Primal Fear

Artikel:
- Primal Fear - Stetige Weiterentwicklung
- Primal Fear – Das irische Metal-Sudoku

Rezensionen:
- Primal Fear
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