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Im Herbst letzten Jahres begingen BMTH auch noch zusätzlich einen weiteren Fehler. Sie tourten mit A Day To Remember und ließen jede ihrer Shows mit einer Metalcore-Band aus Pennsylvania starten, die gerade eben ihr drittes Album names 'Constellations' veröffentlicht hatte - August Burns Red. Eine eher unkluge Taktik, denn die fünf amerikanischen Musiker glänzten durch Professionalität an ihren Instrumenten, einer herausragenden Performance und temporeichen, von Breakdowns geprägten Songs. Angesichts dessen gingen die Auftritte der beiden Hauptacts musikalisch gesehen im Prinzip unter. Es kam also nicht von ungefähr, dass mancher Konzertbesucher statt Oli Sykes lieber Jake Luhrs auf die Schulter klopfte, nach diesem furiosen Auftritt.
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Ein Jahr später sind August Burns Red zurück. Als Headliner touren sie durch Europa und lassen sich von gleich zwei Bands supporten: Of Mice & Men und blessthefall - die Beide auf ihre Art und Weise eine klasse Shows abliefern und das Publikum auch ordentlich einheizen, aber keine der beiden Hardcore-Bands schafft es August Burns Red in den Schatten zu stellen. Denn nachdem diese selbstbewusst und mit einem höchst interessanten elektronischen Intro auf die Bühne getreten sind, gibt es beim Publikum kein Halten mehr und auch Jake Luhrs plus Bandkollegen scheinen von der ersten Sekunde voll und ganz aufzugehen - sie schmettern gefühlt fast jeden Song des letzten Albums 'Constellations' in die kleine ausverkaufte Halle und präsentieren sich so charmant leichtfüßig (Ja, trotz dieser Musik!) und professionell - diese Band lässt einem keine Wahl. Man muss sie mögen. Denn weder kann man stillhalten - was auch eine Schande wäre bei August Burns Red - noch hat man das Gefühl es bereuen zu müssen sich eine Karte gekauft zu haben.
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Jake Luhrs ist als Sänger der Nachfolger von Jon Hershey, Highschool-Freund von Gitarrist Brent Rambler & Co. und derjenige, der unter anderem der Band zu ihrem außergewöhnlichen Namen verhalf. Trotz allem scheint sich Jake als Sänger gut in die Band eingelebt zu haben und sie alle agieren als ein Gefüge - jeder der Fünf ist unersetzlicher Teil der Band, perfekt aufeinander abgestimmt. Bewusst oder unbewusst, beim Publikum schlägt genau das ein und sorgt für eine Stimmung, die man sicher nur bei gepflegten Hardcore-Konzerten vorfinden kann. Gelangweilt oder gar enttäuscht verlässt sicher keiner der Besucher die kleine Halle, nachdem der ein oder andere sein Lob mal wieder bei den Musikern geäußert hat, die nach ihrem Auftritt für Fotos, Autogramme oder einen kleinen Plausch zur Verfügung stehen.
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