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Dimmu Borgir - Der freie Wille ist Gesetz

Mit dem Black-Metal-Underground haben Dimmu Borgir schon seit 'Enthrone Darkness Triumphant' von 1997 nicht mehr viel zu tun. Auch wenn die persönlichen Beziehungen zum Rest der norwegischen Szene absolut intakt geblieben sind, wie die gemeinsame Tour mit Enslaved oder der Gastauftritt von Ulver-Sänger Kristoffer Rygg verdeutlichen. 'Abrahadabra', das achte Studioalbum der Norweger, ist aber mit viel Orchester und viel Melodien wieder eher was für den Metal-Mainstream geworden - was man wertfrei sehen muss, denn die musikalische Qualität stimmt. Entsprechend selbstbewusst klingt Gründungsmitglied, Gitarrist und Haupttexter Silenoz dann auch am Telefon, als wir über das neue Album, Aleister Crowley und das Besetzungskarusell sprechen.

Letzteres nahm wenige Tage vor unserem Interviewtermin groteske Züge an. Snowy Shaw (King Diamond, Dream Evil, Therion) gab seinen Einstieg bei Dimmu Borgir bekannt (was gut informierte Kreise da schon längst wussten) - und ließ einen Tag später verlautbaren, wieder draußen zu sein und zu Therion zurückzukehren. Was war da los? 'Von uns gab es da auch kein offizielles Statement', meint Silenoz mit einer Mischung aus Zorn und zynischer Belustigung in der Stimme. 'Ich werde dazu nichts weiter sagen, außer, dass man natürlich nicht erwarten kann, bei Dimmu Borgir zum Millionär zu werden.' Stattdessen haben sich Silenoz, Vokalist Shagrath und der zweite Gitarrist Galder (Old Man's Child) darauf geeinigt, zu dritt weiterzumachen. 'Wir gehen natürlich mit kompletter Band auf Tour, aber es handelt sich bei den anderen nur um Session-Mitglieder. Das war der einzige Weg vorwärts für uns', spielt er auch auf die Entscheidung an, den Bassisten und Sänger ICS Vortex sowie Keyboarder Mustis aus der Band zu kicken. 'Die letzten zehn Jahre haben wir drei sowieso fast die ganze Musik geschrieben, alles organisiert, die Entscheidungen getroffen. Wenn Dinge passieren, die uns schlecht aussehen lassen, müssen wir reagieren, denn wir wollen das Erreichte nicht einfach wegwerfen.'

Also macht man sich zu dritt daran, ein neues Album zu schreiben und aufzunehmen. Und wie vor lauter Trotz ist 'Abrahadabra' noch knapp vor 'Death Cult Armageddon' das opulenteste und aufwendigste Album der Bandgeschichte geworden. 'Der erste Song 'Gateways' war nur wenig repräsentativ für das ganze Album; wir hätten auch jeden anderen Song als Vorabsingle wählen können. Es ist ein sehr abwechslungsreiches Album - und dennoch kann man bei jedem Song sagen, dass das Dimmu Borgir sind.' Ungewöhnlich für die Norweger ist bei diesem Song auch der Einsatz einer weiblichen Stimme. Wobei diese weit weg ist von Allem, was man normalerweise so von Sängerinnen im Düster-Metal zu hören bekommt. 'Agnete Kjølsrud, die wir schon länger kennen und die früher mal in einer Band namens Animal Alpha sang, hat einen fantastischen Job gemacht, diese Hexen-artigen Vocals sind klasse. Sie wird vielleicht bei einigen Liveshows dabei sein. Aber für eine komplette Tour lohnt es sich natürlich nicht, eine Sängerin mitzunehmen, die dann nur für einen Song auf die Bühne kommt; das werden wir anders lösen.'

 

Doch auch für die anderen Songs von 'Abrahadabra' müssen für die Live-Umsetzung Lösungen gefunden werden, auch wenn Silenoz zugibt, dass ein Konzert mit einem vollen Orchester eine spannende Sache wäre und man dies in der Heimat sicher einmal umsetzen wird. Doch auf der Welttournee müssen natürlich auch Samples zum Einsatz kommen, wie er zugibt. Bei aller Komplexität und orchestralem Detailreichtum 'gehen wir die Songs beim Schreiben doch immer sehr simpel an', wie Silenoz vom kreativen Prozess berichtet. 'Die Dynamik ist das wichtige. Wir starten eigentlich mit recht primitiven Strukturen und ergänzen das Orchester nur, um mehr Authentizität im Sound zu schaffen. Bei den Demos werden diese Passagen mit dem Keyboard gespielt. Beim neuen Album haben wir in dieser Phase sehr detailliert gearbeitet - 'In Sorte Diaboli' war ein viel spontaneres Album.'

Neben dem Songwriting ist Silenoz auch schon immer für den Großteil der Texte bei Dimmu Borgir verantwortlich. Das erneut von Joachim Luetke entworfene Cover deutet auf H. P. Lovecraft und den Cthulu-Mythos als gedankliche Fundamente hin. Silenoz hatte aber ganz andere Inspirationsquellen: 'Bei den Texten hatte ich große Hilfe von Aleister Crowley, wobei sich meine Worte bald in eine Richtung entwickelten, die ich nicht erwartet hatte. Es war aber diesmal sehr einfach die Texte zu schreiben, ich hatte keine Probleme meine Gedanken zu formulieren. Es handelt sich nicht um ein Konzeptalbum wie 'In Sorte Diaboli', aber das zentrale Thema ist Wiedergeburt und Reinkarnation.' Ein Thema, das für Silenoz große persönliche Bedeutung hat, aber auch gut zum aktuellen Status der Band passt. 'Das hat für uns natürlich große symbolische Kraft - das neue Album ist auch für Dimmu Borgir so eine Art Neustart. Joachim hat mit dem Cover-Artwork einen ganz eigenen Weg verfolgt, der mit seinen Lovecraft-Bezügen auch prima funktioniert. Aber wichtig für das Album selbst war Aleister Crowley, dessen Schriften mehr mit unserer Realität zu tun haben, als viele denken.'

Dimmu Borgir - Der freie Wille ist Gesetz Seiten 1 2

 

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Antal
© 10/2010 whiskey-soda.de
 


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