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Ein bißchen fies war es ja schon: Bereits vor einigen Wochen war klar, dass die neue Single 'Milk & Honey' heißen wird. Wer allerdings dachte, dass das Auf-die-Folter-spannen nicht noch gesteigert werden kann, irrte. Häppchenweise kamen die Fans in den Genuss des neuen Songs. Die, die Noten lesen und ein Instrument spielen konnten, waren dabei klar im Vorteil. Denn auf der Webseite der Band wurden zunächst die Noten samt Einspiel-Aufruf publik gemacht. BeatTV gab einem dann nach und nach Aufschluss, wie 'Milk & Honey' klingen könnte. Dennoch dürfte für die meisten die endgültige Erlösung am 2. Dezember gekommen sein. Da präsentierten die Beatsteaks den Song das erste Mal live bei der 1LIVE Krone. Melodisch, eingängig, poppig. Vermutlich für viele erst einmal verwirrend, man musste sich zunächst ein wenig damit anfreunden. Aber programmatisch, wenn Arnim singt 'I had too much too fast'.
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Allerdings stellt sich die Frage, ob das neue Album 'Boombox', das am 28. Januar das Licht der Welt erblickt, ähnlich gestrickt ist. '.limbo messiah' war ja nun doch ein recht sperriges Ding, mit seinen zig verschiedenen Arrangements und Rhythmen. Leichter Zugang zu einer Platte geht definitiv anders. Eines sei von vornherein klar gestellt: 'Boombox' ist kein bißchen '.limbo'. Und das ist gut so. Denn man hat den Eindruck, wieder eine echte Beatsteaks-Platte vor sich zu haben, fühlt man sich doch direkt beim ersten Hören zuhause. Die Auf-die-Fresse-Attitüde aus '48/49'-Zeiten ist wieder vertreten, die Riffs einer 'Launched' und 'Living Targets' haben wieder einen Platz zum Wohlfühlen gefunden. Die Brücke zu 'Smacksmash' schlägt der Song 'Behavior', der Bernd mal wieder so richtig schön schreien lässt - wenn auch verständlicher als bei 'Loyal To None'.
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