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Destruction - Zwischen Routine und Selbstverwirklichung

Drei Monate nach Sodom melden sich auch die Thrash-Metal-Urgesteine Destruction mit einem neuen Album zurück. Man folgte den Genre-Kollegen Testament, Overkill und Exodus zu Nuclear Blast, um mit 'Day Of Reckoning' zu beweisen, dass man auch nach fast 30 Jahren im Geschäft immer noch was zu melden hat. Wir sprachen mit Frontmann Marcel 'Schmier' Schirmer über die Rückkehr zu dem Label, bei dem die Destruction-Reunion vor elf Jahren begann, über alte und neue Drummer, wiedergefundene Härte und die Religionskritik eines ehemaligen Ministranten.

Nach insgesamt elf Destruction-Alben (die Veröffentlichungen ohne Schmier zwischen 1989 und dem Quasi-Comeback 2000 nicht mitgezählt) sowie vier Scheiben mit Headhunter in den 90ern - wie aufgeregt ist man da eigentlich noch, wenn man ein neues Album herausbringt? 'Das ist eine lustige Frage', meint Schmier. 'Denn heute früh kam der Postbote und ich habe ihm ein Schild hingehängt 'Bitte stellen Sie das Paket vor die Tür'. Vor 20 oder 30 Jahren wäre ich noch aus dem Bett gesprungen und hätte ihm die neue CD aus der Hand gerissen. Jetzt musste ich halt länger schlafen weil ich den ganzen Tag Interviews habe. Aber ich arbeite auch sehr eng mit der Plattenfirma zusammen und wusste wie es aussieht. Früher war es ja so, dass du teilweise nicht gewusst hast was kommt. Die Plattenfirma hat gewurstelt und du hast mal irgendwas abgesegnet, aber letztendlich war das Endprodukt nie so wie Du es haben wolltest. Das hat sich geändert. Das Cover was wir heute haben, hinter dem kann ich hundertprozentig stehen und wir haben auch einen Künstler engagiert, der hundert Prozent Destruction-Erfahrung hat. Also ja, es ist eine gewisse Routine reingekommen, aber eben auch eine Art von Selbstverwirklichung', fasst er die persönliche Entwicklung nach fast drei Jahrzehnten im Musikbusiness zusammen.

Als Destruction 2000 mit Schmier und Thrash Metal der alten Schule zurückkamen, passierte dies bei Nuclear Blast. Nach einem Abstecher zu AFM kehrte man für 'Day Of Reckoning' nun wieder zum Donzdorfer Label zurück, das sich mehr und mehr als Global Player etabliert. Spielte in der Entscheidung auch eine Rolle, wie gut und erfolgreich alte Weggefährten wie Testament, Exodus und Overkill auftreten seit sie bei Blast sind? 'Natürlich. Zunächst mal hatten wir ja eine Wahnsinns-Reunion bei Nuclear Blast. Das war eine sensationelle Zeit. Und irgendwann lief der Vertrag aus und die haben dann Nightwish unter Vertrag genommen und solche Sachen und da dachten wir uns 'was wollen wir da noch?', beleuchtet Schmier den Hintergrund der Trennung nach 'Metal Discharge'. 'Dann wechselten wir zu einem anderen aufstrebenden Label. Nuclear Blast ist dann in den letzten Jahren unheimlich gewachsen. AFM ist auch ein super Label, aber die können auf dem internationen Markt nicht ganz so mithalten wie Nuclear Blast. Wir verdienen unsere Brötchen vor allem im Ausland, auch mit Auftritten. Da war es einfach wichtig ein Label zu finden, das auch im Ausland stark ist. Wir müssen einfach auch in den USA, Australien und Asien touren um zu überleben.'

 

Es war also vor allem auch der Initiative der Band selbst zu verdanken, dass Destruction nun doch Labelkollegen von Nightwish und Avantasia sind. 'Nuclear Blast war Anfangs auch skeptisch und hat gemeint, wenn wir zurückkommen muss dann auch eine Platte kommen, die der Hammer ist', berichtet Schmier von der erneuten Annäherung. 'Ich konnte die dann aber überzeugen, dass wir gerade an der Platte unseres Lebens schreiben. Das ist auch die Philosophie des Labels, dass man eine Hammerplatte abliefert, wenn man zu denen kommt. Ich glaube, dass unsere neue Scheibe von unseren Alben der letzten elf Jahre ein echtes Highlight ist.' Sagt's, ohne dabei nach Promo-Phrasendrescher zu klingen. Tatsächlich ist 'Day Of Reckoning' wirklich eine sehr starke Destruction-Scheibe geworden. Woran liegt es aber, dass Bands so gute Alben abliefern, wenn sie bei Blast landen? Overkill haben letztes Jahr mit 'Ironbound' als Blast-Einstieg ja auch ein klasse Album rausgehauen, das man in der Form von der Band kaum erwartet hatte. Schmier klärt auf: 'Das ist so ähnlich wie eine hässliche Frau ficken und eine hübsche Frau ficken! Es ist einfach so, dass man topmotiviert ist, wenn eine Plattenfirma voll hinter einem steht und aber auch von einem das Beste erwartet. Da gibt man einfach noch einmal zehn Prozent mehr weil man auch die Leute nicht enttäuschen will, die soviel Energie in einen hineinstecken. Blast hat ja als großes, auch kommerziell orientiertes Label viele Neider. Aber ich muss einfach sagen, dass man dort als Band super aufgehoben ist, die Leute betreuen dich persönlich, beraten dich super - da muss ich sagen, das habe ich in 30 Jahren Musikbusiness so nie erlebt, wie bei Nuclear Blast! Da bin ich auch einfach top gefordert eine Bestleistung abzuliefern.'

Zeit über die Veränderungen im Band-Lineup zu sprechen. Denn Schlagzeuger Marc Reign (bürgerlicher Name: Markus Reincke) ist seit letztem Jahr nicht mehr mit dabei - er trommelt jetzt für die wierdervereinigten Death Metaller Morgoth. Dafür ist 'Day Of Reckoning' das Aufnahmedebüt von Wawrzyniec Dramowicz alias Vaaver. Schmier erzählt in offenen Worten, wie es zum Split mit Markus kam. 'Der Morgoth-Job kam erst viel später nach der Trennung. Es war so, dass wir seit etwa drei Jahren - um mal das Geheimnis zu lüften - Probleme hatten. Die wurden einfach zu groß - wie in einer Freundschaft, wenn Probleme auftreten und man sich voneinander entfernt. Musikalisch hat es auch nicht mehr so gepasst. Wir sind eine Thrashband und brauchen einen Schlagzeuger, der auch entsprechend spielt. Markus hatte sich davon aber immer mehr entfernt. Dann ist man irgendwann gezwungen, darüber zu reden und das ist dann auch nicht so gut, dann gab es noch mehr Probleme. Wir haben uns schließlich gesagt, Ende 2009 nach der Tour mit Arch Enemy, dass wir uns trennen werden, weil es nicht mehr funktionierte. Sonst eskaliert sowas auch und dann wird's hässlich, dann gibt's böse Presse und dummes Gelaber - das braucht kein Mensch. Natürlich ist es schwer gewesen, denn in einer Drei-Mann-Band ist jeder sehr wichtig, da kann man nicht auf die Schnelle den Schlagzeuger wechseln. Deswegen haben wir auch lange gekämpft, dass er dabei bleibt, aber auf der persönlichen Ebene hat es einfach nicht mehr funktioniert und da war das sicher besser so. Markus hat jetzt mit Morgoth ein neues Ziel und kann sich da austoben, muss auch nicht mehr so viel auf Tour; Destruction spielen ja etwa 150 Shows mehr im Jahr als Morgoth. Er kann jetzt also eine ruhigere Kugel schieben und hat dennoch was zu tun und wir haben einen super neuen Schlagzeuger - das war also auf jeden Fall die beste Lösung!'

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