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Madsen - Und Berlin wollte sie!

Mittwochabend in Berlin. Der eigentlich langsam aufkommende Frühling dachte sich auch wieder, dass es ihm zu kalt ist und lässt stattdessen den Winter auf die wartende Meute vor dem Postbahnhof los. Es schneite zwar nicht, ein Glück, aber es war schweinekalt. Doch die Fans nahmen es in Kauf, schließlich wollten sie rein und ''ihre'' Band bei deren bereits zweiten Gig in diesem Jahr in Berlin genießen. Um wen es geht? MADSEN!


Doch bevor es soweit war, gab es Benzin zum Aufheizen der Glieder. Das Ulmer Quartett schaffte es auch binnen kürzester Zeit den ausverkauften Postbahnhof richtig zum glühen zu bringen. Mit Songs wie 'Streichholzschachtelmasterplan', 'Augen auf Ohren auf', 'Bewegung' oder 'Maradonna' übten sie mit dem Publikum alle gängigen Dinge, die bei jedem Konzert dabei sein müssen. Allerdings stießen sie bei dem zuletzt genannten Song auf eine Reaktion, die sie nicht erwartet hatten: Der Song wurde mit der Frage 'Sind hier Union Fans?' eingeleitet, worauf sich vielleicht 20 Leute meldeten. Dann 'Sind hier Hertha Fans?' und ungefähr genauso viele Menschen meldeten sich. Die korrekte Frage 'Wer ist kein Fussball Fan?' zeigte ihnen, dass über 90% der Leute zu dieser Gruppe gehörten, was sie dazu brachte, etwas zu resignieren und zu sagen, dass der folgende Song, eben 'Maradonna', wohl nichts für sie zu sein scheint. Und sie spielten ihn doch und es war gut. Denn mit ihrem Repertoire schafften sie die Leute nicht nur zum mitsingen und mitklatschen zu bringen. Sogar ein Circle Pit ist ihnen gelungen, was man als Vorband erstmal schaffen muss.

Warmgesungen und -gesprungen hieß es dann einen Moment wegen der obligatorischen Umbaupause warten, aber um 21:15Uhr betraten sie nacheinander die Bühne. Zu sechst verteilte sich Madsen auf den Brettern vor ihren wartenden Fans. Ja, richtig gelesen. Zu sechst. Neben Sebastian, Johannes, Niko und Sascha begaben sich noch Jonas (weitere Gitarre) und Lisa (Tasteninstrumente) mit auf die Bühne und brachten die volle Bude zum toben. Eröffnet haben sie den Abend mit 'Das muss Liebe sein' und sofort waren alle dabei. Jedes einzelnes Wörtchen sämtlicher Songs wurde mit einer Inbrunst mit und der Band entgegen geschmettert, dass einem allein davon schon die Ohren dröhnten. Ein herrliches Gefühl.

 

Sichtlich animiert von dieser Energie steigerten sie sich von Song zu Song in eine sagenhafte Euphorie, die jeder im Publikum teilen konnte. Sei es nun bei den Klassikern 'Ein Sturm', 'Goodbye Logik' und 'Du schreibst Geschichte' oder bei den neueren Titeln 'Lass Liebe regieren' oder 'Mit dem Moped nach Madrid', wobei Sascha mit nem kleinen Roller, inklusive Helm und mit Aufnähern zugepappter Jeansweste die Bühne stürmte. Jeder war voll dabei.

Lustig wurde es dann noch, als Sebastian von seinem Wiener Arztbesuch erzählt hat. Wie ja bekannt ist, brach er sich vergangenes Jahr in Berlin bei einem Videodreh sein linkes Handgelenk und war daraufhin nicht mehr in der Lage eine Gitarre auch nur in die Hand zu nehmen. Nunja, dieser Arzt teilte ihm damals mit, dass er wohl nie wieder Gitarre spielen könnte. Spätestens an diesem Abend widersprach er ihm mit einem dicken 'Hier du kleiner Arsch!' und griff mit voller Kraft in die Saiten. Amüsant und koordinationstechnisch sehr eindrucksvoll war auch der kurze Einsatz von Sascha, eigentlich Schlagzeuger, am Mikro und Sebastian, eigentlich Sänger/Gitarrist, am Schlagzeug. Für die erste Strophe von 'Die Perfektion' tauschten sie die Plätze und machten dabei beide eine gute Figur. Interessant bei der Aktion war dann allerdings der fliegende Wechsel noch während der Song weitergespielt wurde. RESPEKT!


Neben Sascha durfte auch Johannes ans Mikro und sein 'Kein Mann für eine Nacht' zum besten geben. Und als Lisa bei 'Obenunten' mehr als nur ihre Backvocals unter Beweis stellen konnte, wurde auch sie laut bejubelt.

Weitere Highlights waren auch die Coverversionen von u.a. La Roux' 'Bulletproof' und ein überraschendes, kurzes und vorallem geiles Intermezzo durch Sepultura's 'Roots Bloody Roots' wurde auch im Postbahnhof hingeschmettert. Einfach der Hammer.

Nach gut 90 Minuten und einer Zugabe kam dann das große Finale: 'Nachtbaden'. Hier wurden nochmal alle Register gezogen. Von Konfetti, über ein Rumgepoge aus der Hocke raus, bis zu einem riesigen Circle Pit war alles dabei. Ein fulminantes Ende für einen wirklich klasse Abend. Da kann man nur hoffen, dass sie sich ganz schnell wieder in ihre Lieblingsstadt Berlin verirren.


 

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Tarantinofreak
© 03/2011 whiskey-soda.de
 


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