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Nach etlichen Namensänderungen einigte man sich schließlich auf den nun bekannten Bandnamen - und die Frage nach dem Grund für die Wahl kriegen Sänger Sam Carter und der Rest der Band oft genug zu hören. Das bestätigt mir auch der nette junge Herr namens JC, der als Bassist bei den Architects aushelfen muss, da Ali Dean leider nicht an der Tour teilnehmen konnte - und wie wir inzwischen wissen, komplett ausgestiegen ist. Somit tritt JC in seine Fußstapfen und lässt sich von Journalisten fröhlich ausquetschen, wie Ali Dean früher, das Sprachrohr der Band.
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Wir befinden uns in München - der letzte Halt der Tour mit Bring Me The Horizon und The Devil Wears Prada. Er lässt nochmal die Deutschland-Tour Revue passieren und fasst zusammen, welch einen Spaß sie bei den 'unmenschlich kalten' Temperaturen hatten. 'Wir haben in den letzten Wochen, ich glaube, ganze zwei mal die Sonne gesehen.', berichtet JC kopfschüttelnd. Aber das Publikum hat in jeder Stadt, was viele sicher nicht verwundern mag, die Band sehr unterstützt, lauthals die Texte mitgesungen - wobei die Songs der neuesten Platte 'The Here And Now' am meisten Anklang fanden, was natürlich vielleicht auch daran liegen mag, dass die Songs einen Hauch melodischer sind als man es von den Architects gewohnt ist.
Die Experimente in Richtung melodische Ecke sind aber widerum keine Neuheit bei dieser Band - schon bei dem Vorgänger-Werk 'Hollow Crown' gab es eine Handvoll Melodie, was aber bei weitem noch nicht so eingängig klang wie die jetztigen Songs 'Learn To Live' oder 'Day In Day Out', die sie später auch noch mit einem Feuerwerk an Energie auf der Bühne präsentieren. Jegliche Vorwürfe, die besagen die Architects würden immer seichter und massenkompatibler werden, belächelt JC nur und verweist auf den ganz normalen Verlauf jedes Musikers - Entwicklung, neue Impressionen und Einflüsse und die daraus resultiereden Konsequenzen: Experimente und neue und neuartige Songs. Vorallem konzentrieren sich die Briten auf das, wer hätte es gedacht, 'Here And Now', das Hier und Jetzt. Besonders JC, der ja erstmal 'nur' den fehlenden Bassisten Alex Dean ersetzt. Wie es weitergeht und wohin es die Jungs musikalisch treibt, das wüsste er auch zu gerne, aber erstmal wird nach dieser Tour pausiert - während die anderen Bands fleißig weiterziehen und Konzerte geben. Doch schon bald folgt eine UK-Tour mit so ziemlich dem gleichen Line-Up und mehr als genug Auftritten bei Sommer-Festivals.
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Auch die etlichen musikalischen Nebenprojekte, die natürlich auch die gemeinsame Musik der Band beeinflussen, sind äußerst wichtig - wenn auch einige weniger ernst zunehmende Schöpfungen dabei sind, wie JC schmunzelnd erwähnt. Grundsätzlich hält er das 'Fremdgehen' für ziemlich inspirierend und eine gute Quelle für neue Songtexte und, wie bereits gehabt, Melodien. Was er selbst perfekt unter Beweis stellt: auf der Bühne bringt ausgerechnet er als Ersatz-Bassist frischen Wind mit und unterstützt Sam, Tom, Dan und Tim mit Leib und Seele. Man könnte glatt glauben, er hätte schon immer mit den Vieren zusammengearbeitet und -gespielt. Das freut auch sichtlich das Publikum und natürlich die vielen Fans. Zwischen The Devil Wears Prada und Bring Me The Horizon zu spielen und an diesem letzten Abend der Tour herauszustechen, ist eine außerordentliche Leistung. Wobei Bring Me The Horizon es schon des öfteren geschafft haben, in den Schatten gestellt zu werden. Somit ein Lebehoch für die Architects, die Fans warten gespannt auf die zukünftigen Werke.
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