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Wacken Open Air 2003 - Part 1: Feuer, Fleisch und Dosenbier

Seit 14 Jahren geben die Bewohner des kleinen Dörfchens Wacken (50 Kilometer nördlich von Hamburg) jeweils am ersten Augustwochenende ihre beschauliche, verträumte Idylle auf. Auf jeden der gut 2000 Bewohner kommen in dieser Zeit rund 15 Besucher des legendären Wacken Open Air, dieses Jahr sprachen die Veranstalter von rund 45000 Personen, inklusive Musiker von mehr als 60 Bands, Techniker, Sicherheitskräfte und ärztlichen Betreuern, die auf dem weltweit größten Heavy Metal-Festival anwesend waren.

Mit unserer map24.de Recherche ausgerüstet (männliche Wesen denken ja, sie schaffen das alles so, also braucht man sich nicht groß kundig machen... ein Fehler, wie sich später herausstellen sollte!), machten wir uns auf den Weg zum legendären Wacken Open Air, nachdem die nötigen Einkäufe erledigt waren. Stichwort: Dosenbier, Stichwort: Tütenbuletten (auch für Vegetarier geeignet, da die Dinger nur mal kurz neben Fleisch gelegen haben...), Stichwort: ein Schweinetopf aus der Dose, optisch erinnernd an Chappie, macht nach 23,48 Minuten Sodbrennen (handgestoppt!)... Unser Frühstück sollte sich in flüssiger Form abspielen, also entschied sich der Profifestivalgänger für Trinkfrühstück und die Aldi-Red Bull-Version. Knallhart wurde mit drei Flaschen pro Nase und Tag kalkuliert. Dummerweise bescherte uns die schlampige Wegrecherche über map24.de einen Abstecher durch Ludenviertel von Hamburg und danach in die nördliche Pampa, sodass wir den Tankwart in Itzehoe nach den Weg fragen wollten. Chefe sagte nur: „Eine Frage...“. Tankwart (uns knallharte Rockjournalisten musternd) „Darf ich raten...? Wacken?“. Der gute Mann durfte den ganzen Tag die Fragen verzweifelter Metaller beantworten, die sich ebenso verfahren hatten. 1. Fazit unseres Ausfluges: map24.de ist nicht metalkompatibel. Doch warum scheinen alle Heavy-Hörer Nutzer dieses Anbieters zu sein?
Irgendwann war es dann 24 Uhr im metalkompatiblen Golf (stahlnachtblau...), das Radio spielt gerade Judas Priest mit „Living After Midnight“ (passend!), als wir im Akkreditierungscenter einlaufen. Das hat vor acht Minuten zugemacht und wir durften also den Sternenhimmel inklusive Sternschnuppen bis früh um sieben Uhr genießen und uns was wünschen. Die Diskussion entbrannte: Schlafen? Bockwurst? Dosenbier? Wir einigten uns auf umgekehrte Reihenfolge, bis dann noch weitere bedauernswerte Würstchen ankamen, die ebenfalls nicht mehr auf den Zeltplatz gelangten. Ums kurz zu machen: Die Freiburger Radiomenschen waren sympathisch, hatten Wodka, wir Aldi-Red Bull und Bier und bald darauf war die Nacht um und wir besoffen. Dazu hat einer (keine Namen, Jack, ne?) noch die Spar-Werbefahne vom Wacken-Discounter geklaut, die hielt aber schön warm. Natürlich verpassten wir dadurch sämtliche Bands des Donnerstagabends, früh um neun statteten wir dann aber dem Hammer-Bus einen Besuch ab (die sahen alle mächtig mitgenommen aus und leider war nicht die Praktikantin Nina da...) und quetschten Christoph Leim aus... und nun geht’s los!

 

Der US-amerikanischen Speed Metal-Band Annihilator oblag es, am Donnerstagabend den Reigen der lauten Gitarren zu eröffnen, die Mannen um Gitarrist Jeff Waters machten ihre Sache gut bzw. schnell, nur wirkte der neue Sänger etwas statisch auf der großen True Metal-Bühne. Victory feierten auf der Bühne ihre Reunion, hatten gute Songs im Gepäck, wirkten dennoch aber recht angestaubt. Die Hamburger Kapelle Running Wild zeigten dagegen ein unterhaltsames Programm, in dem neben Uralt-Klassikern wie „Under Jolly Rogers“ auch Kleinod wie „Treasure Island“ zu Gehör kam.
Den Freitag eröffnete bei brütender Hitze die Neo Trash Metal-Band Dew-Scented, die mit brachialen Rhythmen die letzten Langschläfer weckte und zwischendurch das Thema von „Spiel mir das Lied vom Tod“ intonierten. The Quill setzten mit ihrem hymnenhaften Power Metal und euphorischen Chören Kontraste, dennoch pilgerte das Gros der Besucher zum überfüllten Dorfmarkt, um sich mit kühlen Getränken zu versorgen. Die Bewohner stellten sich auf das Festivalklientel ein, Murat´s Dönerstand spielte in diesen Tagen für den Besitzer eher ungewohnten Hard Rock und Melodic Metal der Marke Dio und wurde dafür gut frequentiert. Die Schweden von The Crown knüppelten sich schweißtreibend mit Songs wie „1999 – Revolution 666“ durch ihr Set. Seventh One überzeugten durch melodiösen Power Metal und variablen Sänger, Diamond Head klangen wie Metallica aus den 80ern, nur melodischer.

Wacken Open Air 2003 - Part 1: Feuer, Fleisch und Dosenbier Seiten 1 2

 

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Ingo
© 08/2003 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Wacken Open Air

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