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Sweden Rock Festival 2011 - The Eagle Has Landed (Tag 1 und 2)

Zum 20jährigen Jubiläum haben die Organisatoren des Sweden Rock Festivals wieder die Creme de la Creme des Rock nach Sölvesborg gelockt. Am ersten Tag verregnete es in Strömen die Auftritte von Five Horse Johnson und Hardcore Superstar. Am zweiten Tag des Festivals ist die Sonnencreme immer noch vollkommen überflüssig. Bei Wolken und teilweisem Nieselregen sorgen vor allem Buckcherry, The Cult und Saxon für Stimmung, bevor Judas Priest sich von Schweden verabschieden.


Der Stau hat dazu geführt, dass wir an Tag 1 Rhino Bucket verpassen. Also beginnt das Sweden Rock Festival 2011 für uns mit Crashdiet. Die schwedischen Sleaze-Rocker mit den extremen Outfits machen ordentlich Alarm. Sie feiern eine riesige Hardrock-Party mit den vielen Fans, die sich schon auf der Wiese der Sweden Stage versammelt haben. Die Bühnenshow bietet reichlich Flammen und Feuerwerk, musikalisch ist es nicht ganz so spannend. Das songwriterische Talent von Mötley Crüe oder Poison haben Crashdiet nämlich noch lange nicht.

Anschließend betreten die Heavy-Blueser Five Horse Johnson die bislang einzige geöffnete Bühne des Festivals. Was dabei an Tanzbewegungen im Publikum abgeht, erinnert an den Auftritt von Johnny Winter vor zwei Jahren. Lässig! Den heiß antizipierten Auftritt des 'kleinen' Headliners Hardcore Superstar verpassen wir enttäuschenderweise, weil der Regen so heftig ist, dass es vor der Bühne einfach kaum auszuhalten ist. Ein leider viel zu kurzer erster Tag verstärkt die Vorfreude auf den zweiten.

Obwohl schon um 12 Uhr auf der Bühne, werden Duff McKagan's Loaded stürmisch begrüßt. Viele Leute haben so früh den Weg zur Rock Stage gefunden, um den ehemaligen Gunner und seine Band zu sehen. Adäquat im Sweden-Rock-Shirt gekleidet gewinnen Loaded die Masse früh mit dem Gassenhauer 'We Win'. Die tolle Hymne aus dem aktuellen Album 'The Taking' kann jeder sofort mitsingen. Als nächste Single-Auskopplung kündigt er 'Indian Summer' an. Durchaus sinnvoll, ist das doch neben 'We Win' der melodische Höhepunkt der Scheibe.

Duff hat keine Lust auf 'Rockstar Bullshit'. 'Wir sind auch Fans wie ihr,' erklärt er, und die Mittagsparty geht mit 'Sick' weiter. Der Frontmann stellt seine Band vor und 'in den gelben Shirts: die Security Motherf*****s'. Überraschend fragt er dann: 'Stört es Euch, wenn ich ein bisschen Bass spiele? Und dann geben Duff McKagan's Loaded tatsächlich noch zwei Songs von Guns N' Roses zum Besten, natürlich nicht die Standards, sondern 'Dust N' Bones' und 'It's So Easy'. Das Sölvesborger Publikum ist glücklich. Duff auch: 'Ihr wart das beste Publikum auf der ganzen Tour', schmeichelt er.

 

Ein passender Nachfolger ist direkt im Anschluss auf der gegenüber liegenden, großen Festival Stage zu Gast. Buckcherry haben ihr Versprechen wahr gemacht und versorgen Europa auch in diesem Jahr mit ihrem exzellenten Hardrock-Sound. Die Jungs aus Los Angeles sind zurzeit zweifelsohne eine der heißesten Livebands ihres Genres. Frontmann Josh Todd begeistert im Nieselregen mit seiner hervorragenden Stimme und funkigen Tanzeinlagen.

Bei den aktuellen Partyhymnen 'All Night Long' und 'It's A Party' kann man sofort mitsingen. Und das machen auch viele. Vom Regen unbeeindruckt, feiern sie mit der Partyband der Stunde und 'Lit Up' den nächsten Knaller. Fast ein wenig seltsam, wenn schätzungsweise 15.000 Leute 'I Love The Cocaine' singen. 'Do you wanna go to funky town', fragt Josh, 'you wanna go crazy?' Na klar, zum Schluss kommt unter großem Jubel 'Crazy Bitch' und die Stimmung erreicht den Höhepunkt. Es wird gesprungen und gesungen, die Band integriert sogar noch 'Get Down Tonight' von KC & The Sunshine Band in den Song. Ein wirklich cooler Auftritt und ein voller Erfolg beim Publikum.

Mit Joan Jett steht um Punkt 15 Uhr eine echte Kultrockerin auf der Bühne, auch wenn das ehemalige Runaways-Mitglied in den letzten 20 Jahren nicht mehr für großes Aufsehen sorgte. Aber in Sölvesborg ist ja bekanntlich die Zeit stehen geblieben. Als Joan Jett and the Blackhearts mit 'Bad Reputation' ihr Set starten, gibt es vor allem bei den zahlreichen weiblichen Fans hörbar kein Halten mehr. Als der Runayways-Klassiker 'Cherry Bomb' erklingt, wird es noch lauter. Nicht nur die Mädchen, ob alt und jung, sind aus dem Häuschen. Man sollte beim Sweden Rock Festival eigentlich nicht mehr überrascht sein, aber es ist doch echt erstaunlich, dass hier alle den kompletten Text mitsingen können! Das ist bei den genialen Clutch, die parallel dazu auf der Sweden Stage spielen, nicht ganz so einfach. Dieses Mal entscheiden wir uns für Joan.

Sie hat auch mit 52 Jahren immer noch das mädchenhafte Lächeln und den Rock'n'Roll-Sexappeal. Als sie (ausgerechnet) das Gary Glitter-Cover 'Do You Wanna Touch' anstimmt, möchten nicht wenige im Publikum mit einem lauten Ja antworten. Mit 'You Drive Me Wild' und 'School Days' beglücken Joan Jett and the Blackhearts die Fans, bevor sie ganz beiläufig und unter großem Applaus 'I Love Rock'n'Roll' spielen, das ja eigentlich von den Arrows stammt. Zu den zahlreichen Coverversionen im Set zählt auch 'I Wanna Be Your Dog' von den Stooges, das bei Joans Performance noch mal ganz unartig rüberkommt. Nachdem bei Ex-Runayway Lita Ford 2009 so ziemlich alles schief ging, gelang Joan Jett alles. Und das ohne neue oder gar viele eigene Hits.

 

Nachdem der Nachmittag bislang fest in amerikanischer Rock'n'Roll-Hand gewesen ist, ist mit FM nun England an der Reihe. Auch AOR hat als Genre seinen festen Platz beim Sweden Rock Festival. Nach Journey, D.A.R.E., Treat und Foreigner sind es diesmal die Londoner, die ein - zugegeben - etwas älteres Publikum erfreuen, während parallel dazu Queensryche auf der großen Festival Stage spielen. Aber die 'Raritäten' erhalten bei uns immer den Vorrang. Also feiern wir mit Steve Overland und Co. 80er-Hits wie 'That Girl, 'I Belong To The Night' und 'Don't Stop'. 'If you recognize anything feel free to sing along', fordert Overland. Und natürlich klappt das Mitsingen auch hier bestens.

Steve Overland hat noch immer diese hervorragende, ausdrucksstarke Stimme, die wie gemacht ist für den AOR-Sound der Band. Oder umgekehrt? Drummer Pete Jupp freut sich bei jedem Refrain über das Mitsingen der Fans und seiner selbst. Auch Bassist und drittes verbleibendes Gründungsmitglied Merv Goldsworthy kann sich das Grinsen nicht verkneifen. Das Publikum allein singen zu lassen, klappt zwar nicht ganz, doch der Stimmung tut es keinen Abbruch. Nur das gefloppte Marvin Gaye-Cover 'Heard It Through The Grapevine' ist damals wie heute überflüssig und aufgrund der kurzen Spielzeit von einer Stunde als Abschluss ein wenig ärgerlich.

Hier geht's weiter.

Noch mehr Fotos vom ersten und zweiten Tag:



(Fotos: Philip Dethlefs)

Sweden Rock Festival 2011 - The Eagle Has Landed (Tag 1 und 2) Seiten 1 2

 

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© 06/2011 whiskey-soda.de
 


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