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Highfield 2011 - größer, schlauer, neuer!

Wenn man in dieser Woche Menschen mit stolz geschwellter Brust begegnet, könnten sie zu den Organisatoren des Highfield Festivals bei Leipzig gehören, denn auch dieses Jahr konnte man dem inzwischen etablierten Festival beim Wachstum zusehen. Man merkt dass sich hinter den Kulissen des Highfield rauchende Köpfe verbergen. Vermutlich war es eines der ganz wenigen Festivals 2011, was allen, durchaus vorhandenen, Unwetterwarnungen getrotzt hat, aber beginnen wir mal bei A wie Anfang.


Bereits Donnerstag stieg die große Warm-Up Party, bei der die Stimmung so aufgeheizt wurde, dass es von der Decke tropfte. Durch die offizielle Party vor dem eigentlichen Festival, musste man Freitag zusätzliche Zeltplätze schaffen, um dem restlichen Andrang gerecht zu werden. [bils2]Auch das neue Greencamping feierte seinen Erfolg, dort wurde man statt mit der lieblings Scooter-CD des Nachbarn, mit verstohlen mit Gitarrenklängen geweckt, erfreute sich an 20 Minuten Warteschlange, statt den üblichen 40 Minuten zu den Duschen und war doch verwundert, als die letzten 2 Tage Niemand mehr die Zugangsberechtigung kontrollierte. Ein weiterer Vorteil dieses Jahr: der Campingbereich war deutlich näher an dem Bühnen gelegen. Skindred war die erste nennenswerte Band des Festivals, sie beschallten ab dem ersten Song mit beeindruckender Präsenz und Stimmakrobatik die Festivalpilger. Es folgten die gehypten Mona, Ska-Beats von Panteon Rococo, weiblicher Charme von Katzenjammer, irischer Wahnsinn von Flogging Molly und das Freitagskrönchen mit den drei E´s: Seeed. Wer die elf Berliner schon live kennt, hat sicher gemerkt, dass sie das erste Mal seit 5 Jahren wieder auf einer Festivalbühne standen. Jeder Schritt war fleißig geübt, man wollte nichts dem Zufall überlassen.

Fast alle bekannten Songs der Band hat man neu in Szene gesetzt, auch die Solosongs der Sänger haben darin ihren Platz gefunden, das ist für den Seeed-Fan sicherlich eine tolle Sache, aber vor einem gemischten Publikum hat man sich so vermutlich ein paar Chancen genommen das neue Publikum mit sich zu reißen. Wäre es nicht schon halb Zwei Uhr Nachts gewesen, wäre die Stimmung wohl nicht so träge gewesen.

Auch der Samstag bot viele bekannte Namen. Blumentopf verjagten mit guter Laune das letzte Wölkchen am Himmel und Royal Republic wussten nicht wie ihnen geschieht, als das Publikum sie durch begeisterte Sprechchöre nicht weiter spielen ließ. Später am Abend brachten die Kooks mit britischen Charme die Menge zum Tanzen, Skunk Anansie sorgen danach für eine große Portion Glamour, nicht allein durch ein verspiegeltes Schlagzeug und eine von Kopf bis Fuß glitzernde Skin, die mit viel Federn am Körper und einer Attitüde zum Niederknien glänzte.

Die Enttäuschung des Festivals waren leider 30 Seconds to Mars. Nach unglaublichen Erfolgen und von uns gelobten Platten, konnten sie live jedoch nicht an die Produktion heran reichen. Ein sehr aufgesetzter Jared Leto suchte vergebens nach Bewunderung jenseits der zehnten Reihe und ließ die schwierigsten Parts vom Publikum singen. Letztendlich sorgten doch noch gigantische Luftballons und Konfetti für ein Highlight, wenn auch nicht musikalischer Art.
Noch lange in die Nacht hinein feierten die Wochenendgäste dem letzten Tag entgegen. Leider nicht im angekündigten Elektro-Zelt, denn das stand nur Tags über zugänglich, auf dem Festivalgelände und wurde daher kaum besucht. Der Sonntag stand schließlich unter der Flagge des Punkrock, das machten schon Zebrahead am frühen Nachmittag klar. Mit viel guter Laune hatten sie ihr Publikum fest im Griff. Auch The Bronx und Deftones ließen das Publikum nicht durchatmen. Ein wahrer Festivalgänger muss am Montag mindestens mit Muskelkater im Nacken zur Arbeit. Während die Punkrocker erschöpft pausierten, kamen Fans von Panic at the Disco und Jimmy Eat World auf ihre Kosten. Boysetsfire erfüllten auch alle Erwartungen, gefolgt von den Dropkick Murphys. Die Menge feierte ausgelassen und positionierte sich schon während Rise Against so zwischen den Bühnen, dass man schnell für das Finale an der Hauptbühne sein konnte.

 

Die Foo Fighters hatten nun das Sagen und kündigten gleich zu Beginn an, genug Songs aus 16 Jahren zu haben, um so lange zu spielen bis keiner mehr kann. Sie haben es 2,5 Stunden später auch tatsächlich geschafft. Mit allen Hits, viel Humor in den Moderationen und der sehenswerten Bühnenpräsenz der Band, trauten sich die Meisten Besucher nicht zu gehen und suchten vermehrt in den hinteren Bereichen einen Sitzplatz, während man Vorne letzte Kraftreserven beim Tanzen ausschöpfte. Ein wahrer Höhepunkt, sodass das Partyzelt an dem Abend wegen Erschöpfung oder Abreise bemerkenswert leer blieb.

Jeder der 25 000 Besucher ist an diesem Wochenende Zeuge eines erneuten Wachstums geworden. Die organisatorischen Aspekte müssen dem noch gerecht werden, aber die ersten Karten für das nächste Jahr sind bereits auf dem Weg in viele Haushalte und man darf gespannt sein, was uns dann wieder erwartet.



 

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© 08/2011 whiskey-soda.de
 


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