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William Elliott Whitmore - Meuterei auf die sanfte Tour

Man mag dem Berliner Postbahnhof gar nicht zutrauen, dass er auch ein Ort für sehr stimmungsvolle und intime Musikerlebnisse sein kann. Aber wer an jenem kalten November-Dienstag, für den sich William Elliott Whitmore mal wieder in der Stadt angemeldet hatte, den kleinen Konzertraum betrat, wurde sofort von einer ganz angenehmen, ganz entspannten Stimmung erfasst. Die sollte den gesamten Abend prägen. Nur leise unterhielt man sich, nippte sachte am Getränk und versammelt sich in aller Ruhe vor der Bühne, als Sarsaparilla sich anschickte, das musikalische Geschehen einzuleiten.

Allein stand er da auf dem schwarz verkleideten Podium in einem zuweilen magischen Lichtkegel und entfaltete ganz gemächlich sein Talent. Stellte sich vor als 'my little band' und kündigte an 'we're playing a song'. Das 'we' waren Brandon Miller, ein in Berlin lebender Amerikaner, seine Gitarre und diverse akustische Affenimitationen, die immer wieder in seinen Songs auftauchten. Virtuos in Spiel und Stimme und ein bisschen schrullig enthob Sarsaparilla das Publikum der kalt-grauen Wirklichkeit.

 

Über die zu singen ist die Mission des William Elliott Whitmore, jedoch ganz und gar elegisch und mit aller inneren Wärme. Nach dem ersten Song geht er am Bühnenrand entlang und begrüßte sein Publikum mit Handschlag. Aber nicht nur diese so herzliche wie ernst gemeinte Geste macht Whitmore zum Ausnahme-Live Act. Es ist die inständig-nachdrückliche Art, mit der er da sitzt, selbstversunken und mit geschlossenen Augen Banjo spielt, sich mit der Bassdrum den stampfenden Beat vorgibt und seinen klagenden Gesang über die Köpfe hinwegschickt. Und überhaupt die gesamte Zuhörerschaft kraft seiner Stimme derart im Bann hält, dass niemand hier, würde man ihn abrupt aus dem fesselnden Hörerlebnis reißen, auch nur mehr sagen könnte, wie seine Mutter heißt.

 

Als sich immer mehr Bekannte und Musikerkollegen im Publikum zu erkennen gaben, kam Whitmore richtig in Fahrt. Bei einem Schwätzchen mit viel Witz und Herz kam er ins Philosophieren über die Freundschaft, offenherzige Hillbillies und engstirnige Rednecks, war voll des Lobes über das local beer und ließ sich Whiskey von der Bar holen. Selbst überwältigt von der innigen Atmosphäre ging er durch das Publikum, schüttelte den Leuten die Hände und gab ihnen ein Bier aus. Setzte sich wieder hin, sang von 'hard times' oder 'diggin' my grave' und mahnte: 'you've got to bury your burdains down'.

Gehen lassen wollte man William Elliott Whitmore nach dieser Vorstellung kaum und stimmte inbrünstig ein letztes call and response an, mit dem der Sänger seine Fans mit einem eindringlichen 'I declare mutiny on this ship!' in die Nacht entließ. Meuterei zettelte draußen wohl niemand an, dafür war man von Whitmores Gesang doch schlicht zu hypnotisiert.


 

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betty blue
© 11/2011 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: William Elliott Whitmore

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- William Elliott Whitmore - Meuterei auf die sanfte Tour

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