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Vorband des Abends sind Evaline aus England, die das ausverkaufte Huxley's schon einmal vorheizen. Die auffällig akkurate Dekoration kann anschließend nicht von der Verspätung ablenken, mit der Bush die Bühne betreten. Fast eine Stunde lassen die Herren auf sich warten, bevor sie ihre Show im Licht zweier riesiger Scheinwerfer beginnen, die dem Publikum zunächst nur die Silhouette erkennen lassen. Hören können sie dabei die Töne von 'The Mirror of the Signs' und 'All My Life', beides Songs vom aktuellen Album 'The Sea of Memories'. Anschließend lassen Bush mehr Einblicke und beginnen kommentarlos ihren Klassiker 'Greedy Fly'. Sehr schnell wird es heißt in der Halle, woran nicht zuletzt auch die aufwendige Lichtshow schuld ist. Die erste Ansage Rossdales verspricht Zeitreise durch die Bandgeschichte. Das Versprechen wird sofort umgesetzt, denn auf 'Everything’s Zen' und 'The Chemicals Between Us' folgt der neue Song 'The Heart of the Matter'. Das Publikum zeigt sich sehr erfreut.
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Anschließend wird es sehr ruhig als Bassist Corey Britz und Gitarrist Chris Traynor ihre Instrumente gegen Contrabass und Keyboard tauschen. Das Publikum lauscht gebannt den Klängen von 'All Night Doctors'. Die geschaffene atmosphärische Stimmung wird mit den nächsten Stück abrupt beendet. Alles erwacht schlagartig, als die ersten Töne den Song 'Swallow' ankündigen. Nicht zum letzten Mal unterstützt hier bei die aufwendige Lichtshow die kraftvolle Performance. Deneben sucht Gavin Rossdale den Kontakt zum Publikum und lässt es sich nicht nehmen Fans in den ersten Reihe die Hände zu klatschen bevor er anschließend wieder ekstatisch über die Bühne tanzt und sich am Ende des Songs erschöpft auf den Boden legt.
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Wenig Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, klettert Rossdale doch beim nächsten Song 'The Afterlife' auf den Tresen am linken Bühnenrand über die Tribüne in das Publikum. Dieses scheint zunächst ein wenig irritiert, dankt es ihm aber schnell und singt und tanzt ausgelassenen mit dem Frontmann bevor sich dieser wieder langsam mit Hilfe eines Securities in Richtung Bühne vorkämpft. Das Publikum dankt ihm seinen Einsatz mit einem ausgelassenen Applaus. Die Stimmung scheint auf dem Höhepunkt. Doch mit 'Machine Head' legt die Band tatsächlich noch einen drauf. Als Zugabe hat sich die Band was Besonderes überlegt und präsentiert ihre Interpretation des Beatles-Klassikers 'Come Together'. Auch eine neue, peppige Version ihres Songs 'Glycerine' weiß das Publikum zu schätzen. Den Abschluss eines großartigen Abend bilden 'Comedown' und das Versprechen, die Berliner nicht noch einmal so lange warten zu lassen.
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