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Lovex - Aufgepasst! Killer-Moves statt Fjordflennerei

Finnen sind ernst, kühl und introvertiert und machen traurige, schwerfällige Musik, so das weitläufige Bild des restlichen Europas von der skandinavischen Nation. Lovex, so scheint es, setzen alles daran, um sich von den Ketten dieser Stereotypie zu befreien. Ehemals, sprich: in ihren ersten beiden Alben, der Melancholie zugewandt, wandte die Band aus Tampere sich in den vergangenen Monaten neuen Ufern zu und veröffentlichte im Resultat dieses Jahr das dritte Studioalbum 'Watch Out!'. Auf der Tour zum Album wollen die vor allem beim jungen weiblichen Publikum beliebten Finnen es endgültig wissen und streuen Songs wie 'Beat It', 'Feeling Good' und sogar Lady Gagas 'Born This Way' zwischen ihren eigenen Stücken ein. Was ist da los? Wir wollten wissen, wie der Hase läuft und trafen Sänger und Frontmann Theon und Drummer Julian auf ein Gespräch.

Es ist einige Jahre her, da erklärte Theon auf die Erkundigung nach dem Hintergrund des Bandnamens schlichtweg, 'Lovex' sei als Begriff einfach gerade genau simpel und bescheuert genug, um mit einiger Sicherheit im Gedächtnis haften zu bleiben. Ob sich da mittlerweile eine tiefergehende Bedeutung erschlossen habe, wollten wir zunächst erfahren. Dem sei nicht so, räumt Theon ein. 'Nicht wirklich. Es ist einfach ein Name, der von Beginn an da war. Vielleicht dachten ja die, die ihn sich ausgedacht haben, dass er auf unsere Musik passt.' Und wer hat ihn sich ausgedacht? 'Mmmh... ich glaube, der ehemalige Sänger (Jussi Selo; d. Red.) und Sammy (Sammy Black, Gitarrist; d.Red.)'. 'Die hatten den Einfall, als sie die Band gründeten', fügt Julian hinzu. 'Wir beide sind ja erst einige Zeit später dazugestoßen'. In der Tat handelt es sich bei unseren beiden Interviewpartnern um Nachzöglinge. Mitgründer Jussi Selo verließ Lovex frühzeitig und wurde nach kurzer Zeit zum Sänger von Uniklubi. Drummer Julian ist das derzeit in jeder Hinsicht jüngste Bandmitglied und kennt die Namenslegende nur aus mündlicher Überlieferung, wie er zu erkennen gibt.


Mit dem Konzert im Kölner 'Underground'-Club, der übrigens vor einigen Jahren die erste Lokalität war, in der Lovex als Headliner auf deutschem Boden auftraten, ist die gute Hälfte der Tour schon geschafft. Am 13. Dezember 2012 herrscht mit Nieselregen und ungemütlichem Wind durchsetzte, feuchte Kälte, doch das macht Theon und seiner Band nicht wirklich etwas aus. 'Ach, macht nichts. In Finnland ist es jetzt noch schlimmer.', winkt der blonde Sänger ab. Theon, der bürgerlich Torsti Mäkinen heißt, gefällt im Übrigen auch das Touren in Deutschland um einiges besser als in der finnischen Heimat. 'Uns gefallen eher die Shows hier in Deutschland, weil zu Hause in Finnland Konzerte erst deutlich später anfangen, so um Mitternacht herum. Vermutlich, weil das finnische Publikum einfach so spät zu den Veranstaltungsorten kommt und sich oft vorher noch betrinken will.'
Mit den sechs Bandmitgliedern ballen sich auch unterschiedliche musikalische 'Kinderstuben' und eine Vielzahl unterschiedlicher Vorbilder, die nicht immer von allen gleichermaßen bewundert werden. 'Das ist recht schwierig, wir haben ziemlich verschiedene musikalische Hintergründe. Meine größten Einflüsse sind aus meiner Teenagerzeit... zum Beispiel Oasis, Rage Against The Machine, die Red Hot Chili Peppers.', so Theon. Julian schließt sich da an, weist aber auch auf die sich daraus ergebenden Vorteile hin. 'Ja, wir sind immerhin sechs Leute in der Band, daher versammeln sich ganz verschiedene musikalische Geschmäcker. Und so kommt es dann auch zu sehr krassen Gegensätzen. Wir beide lieben zum Beispiel Musik, die die übrigen Bandmitglieder absolut nicht ausstehen können. Einige Vorlieben teilen wir aber schon, wie beispielsweise Incubus. Diese Vielfalt an Inspiration ist es wahrscheinlich auch, die unsere Musik interessant macht.' Nicht nur eine interessante, sondern auch eine die Band von vermeintlichen Genregenossen abrückende Wirkung gab es hierdurch zu verzeichnen. Verglich man Lovex vor einiger Zeit noch eifrig mit den bekannten düsterrockigen Landsmännern, sind diese Assoziationen mittlerweile weitgehend abgeflacht. 'Ich glaube nicht, dass man uns überhaupt mit irgendeiner anderen finnischen Band vergleichen kann. Auch wenn es in der Tat viele Bands gibt, mit denen man uns gern verglichen hat.', so Theon, 'HIM und Negative zum Beispiel wurden einst oft genannt. Wir selbst sehen da aber keine nennenswerten Ähnlichkeiten, allein schon weil wir uns ja zunehmend in eine andere Richtung bewegen. Daher werden wir heute eigentlich mit niemandem mehr außer uns selbst verglichen. Und genau so stellen wir uns das auch vor.'

 


Auch organisatorisch, insbesondere im kreativen Prozess, machen es die Einflüsse vieler Musiker nicht unbedingt einfacher. Wie auch auf 'Divine Insanity' und 'Pretend Or Surrender' waren bei 'Watch Out!' alle Bandmitglieder an der Komposition beteiligt. Allerdings verderben bei Lovex die vielen Köche entgegen dem Sprichwort den Brei ausnahmsweise mal nicht. Eine gemeinsame Basis zu finden, sei in der Regel kein Problem, findet Theon. 'Es kann schwierig sein, es kann jedoch auch leicht sein. Aber derjenige, der mit der Ursprungsidee eines Songs kommt, hat für gewöhnlich den größten Einfluss zu steuern, wie es weitergeht und was am Ende stehen soll. Normalerweise aber nehmen wir als Band die Idee des einzelnen gut auf und harmonieren dann auch, obwohl sich oft unterschiedliche Ansichten entwickeln. Zu einer Schlägerei ist es bisher allerdings nicht gekommen.'
Gekommen ist es stattdessen zu einer Kehrtwende, was die durch Lovex' Musik vermittelte Stimmung angeht. Auch wenn nicht alle ernsten Themen ausnahmslos dem Fröhlichen, Genießerischen gewichen sind - die neue Platte klingt merklich spritziger, gelöster. Sorgengetränkte Stücke fehlen völlig. Als wir nachfragen, ob jetzt eine Ära des Hedonismus angebrochen ist, lachen die beiden Musiker, müssen im Ergebnis aber beipflichten. 'Ja, ein neuer Zeitabschnitt. Absolut. Haha, Hedonismus. Möglicherweise auch das, ja! Nun, ich dachte, dass nun, nach zwei recht melancholischen Alben und viel zu vielen traurigen Themen, über die man noch immer hätte schreiben können, es mal an der Zeit wäre, andere Sachen zu thematisieren. Es hat sich auf natürliche Weise so entwickelt.', erklärt Theon.

Lovex - Aufgepasst! Killer-Moves statt Fjordflennerei Seiten 1 2

 

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Valentin
© 12/2011 whiskey-soda.de
 


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