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Axel Rudi Pell - Realitätsnah

Axel Rudi Pell steht seit Jahren für hochwertigen melodischen Hard Rock der klassischen Schule. Der Rainbow- und Deep Purple-Fan spielt die Musik, die er mag - und das äußert sich somit in absolut authentischen und ehrlichen Songs. Kritiker mögen dem Bochumer fehlende Entwicklung vorwerfen, doch bergen die Alben stets Neuerrungen im Detail. So auch beim 14. Studioalbum "Circle Of The Oath". Was genau das ist, erzählt uns Axel Rudi Pell im Interview.

Im November ging es für die Mannschaft ins Studio, heraus kam die internationale Hard Rock-Institution mit dem wohl vielseitigsten Album der Band-Historie, die mit zahlreichen Überraschungen aufwartet. "Die Reaktionen fielen bis jetzt sehr gut aus. Einige sagen zwar, es ist nicht mein bestes Album, "Oceans Of Times" wäre das beste, für andere ist es wieder "Kings And Queens". Es gibt viele unterschiedliche Meinungen, schlecht findet es aber gar keiner", lacht Axel Rudi Pell zufrieden, zumal "Circle Of The Oath" mit dezenten Neuerungen im Sound daher kommt. "Wir wurden erstmals auf einem Album beim Titeltrack von Led Zeppelin beeinflusst, das gab es so auf noch keinem Album, das war auch für mich eine Neuerung. Das ist auch nicht nur bei dem Song so, bei "Brigdes To Nowhere" beim Pre-Chorus bzw. der Bridge ist auch ein Led Zeppelin-Einfluss da. Die ganze Sache hat natürlich immer noch den ARP-Stil aus der Rainbow/Dio-Zeit oder Black Sabbath zu "Heaven And Hell", das ist halt unser Stil. Der wirklich große Unterschied ist aber, dass ich diesmal mehr Wert auf die Texte gelegt habe, bzw. diesmal andere Themen nehmen wollte. Ich kann nicht nur über Kings, Queens, Demons, Dragons, Wizzards und was weiß ich schreiben, irgendwann fallen einem dann auch keine passenden Textzeilen mehr ein, weil man das alles irgendwie schon mal hatte. Dann habe ich gesagt, ich lasse ein paar Fantasy-Texte drin, wo es musikalisch gut dazu passt, aber mache dann auch Texte über alltägliche Sachen, wie z.B. "Fortunes Of War", das ist ein Anti-Kriegssong oder "Run With The Wind", das ist ein Aussteiger-Song über jemanden, der von seinem alten Leben die Schnauze voll hat und in einem anderen Land wieder bei Null anfangen will. Bei "Before I Die" geht es etwa um jemanden, der an seinem Lebensende zurückblickt und sich selbst sagt: Ich habe zuviel gearbeitet und möchte jetzt noch einmal meine Frau in den Armen halten und ihr sagen, dass ich sie liebe. Das ist alles schon ein bisschen durchdachter", erklärt der Gitarrist.

 

Aufgenommen wurde das Werk nach der traditionellen ARP-Arbeitsweise. Der Bandkopf schrieb nahezu das komplette Material, aufgenommen wurde mit Charlie Bauerfeind, der der Band wieder den typischen Sound verpasste und dem Material Transparenz und Druck verlieh. "Die Arbeit mit Charlie ist super, wir arbeiten mittlerweile seit zehn Jahren zusammen, das hat sich so zu einer Einjeit verschweißt, dass wenn ich ins Studio gehe, Charlie weiß, was ich will und wie eine ARP-Scheibe zu klingen hat. Er weiß, was er aus mir und den anderen noch herauskitzeln kann. Mittlerweile ist ein blindes Vertrauen da, auch zu den anderen Musikern. Bei der Verfügbarkeit der Herren (die beiden US-Amerikaner Sänger Johnny Gioeli und Schlagzeuger Mike Terrana, A.d.V.) muss man das Monate im Voraus planen, da Mike sehr viel unterwegs ist. Ihn habe ich einfliegen lassen und wir haben die Drums in den Blind Guardian-Studios aufgenommen. Mit Johnny ist es noch einfacher, mit ihm kann ich skypen und er singt alles in seinem eigenen kleinen Studio ein, das er im Haus hat. Wir gehen die Songs durch, wenn ich aus dem Studio komme und die anderen Musiker produziert habe, er macht sich Notizen, bekommt meinen Pilotengesang, den ich vorher im Studio aufgenommen habe, der wird von Charlie auf den Server gelegt, er lädt sich das dann runter und so arbeiten wir", erklärt Axel, wie sich durch die Entwicklung der Technik eine solche Zusammenarbeit erleichtert hat. "Das hätte man vor 20 Jahren gar nicht machen können, auch was die Digitaltechnik angeht. Heutzutage arbeitet ja kaum noch jemand mit einem Mischpult, das geht alles direkt in den Rechner, das ist viel effektiver, so spart man unglaublich viel Zeit. Als ich angefangen habe und wir die ersten Scheiben mit Steeler eingespielt haben, da war die Technik ja noch im Mittelalter, das kann man gar nicht mehr vergleichen."

"Wir verbringen im Studio eigentlich mehr Zeit damit alles vorzubereiten, aufgenommen ist immer schnell. Klar, ein Drumkit ist nicht in einer halben Stunde aufgebaut und mikrofoniert, das dauert schon ein paar Tage. die Musiker wissen ja auch immer nicht, was sie erwartet, die bekommen ja keine Demos vorher. Die gehen frisch an den Start, was das ganze auch lebendiger macht, als wenn sich jeder schon zuhause vorbereiten kann und sich dann im Studio langweilt. Das hört man dann auch", berichtet der Bochumer. Das Ergebnis klingt dadurch frisch, spannend, abwechslungsreich. Von den Double-Bass-Hymnen, Balladen, stampfenden Rockern und epischen Nummern ist wieder alles vertreten, dazu kommen diesmal erstmals verstärkt Akustikgitarren zum Einsatz. "Da bin ich darauf gekommen durch meine Vorliebe für Led Zeppelin, als ich mir die alten Sachen von denen angehört habe, auch der "II" oder "III" sind viele Akustikgitarren drauf. Das hatten wir so noch nie. Wir hatten zwar mal ein Akustikset, da sind die Songs aber nur begleitet worden und der Song "Circle Of The Oath" lebt ja zu Beginn nur von den Akustikgitarren. Das ist schon ein stilistisches Element, was ich für mich entdeckt habe", erklärt Axel Rudi Pell, der sich durchaus vorstellen könnte, in Zukunft auch mal einen reinen Akustiksongs auf einem Album zu platzieren.

Textlich überraschen die realistischen Themen, besonders "Fortunes Of War". "Das ist ein allgemeingültiger Antikriegssong, ich habe da keinen speziellen Krieg im Kopf gehabt. Man bekommt die News jeden Tag mit, das bleibt dann schon im Hinterkopf hängen. Ich wollte wie schon gesagt etwas von den Fantasytexten weg. Bei mir ist es so, wenn ich komponiere, habe ich schon den Songtitel im Kopf, aber den Text noch nicht. Bei "Run With The Wind" war es so, dass ich die Melodielinie für den Chorus mit Text schon im Kopf hatte, da hieß der Song dann schon so. Wenn die Musik fertig ist, setze ich mich dann hin und schreibe die Texte, rhythmusgenau. Bei diesem Song habe ich dann überlegt, was für ein Thema passt zur Textzeile "run with the wind" und dann kam ich auf diese Aussteigergeschichte von demjenigen, der einfach von seinem alten Leben wegwollte. Die Konsequenz der textlichen Umsetzung bezieht sich meistens auf den Titel", berichtet der Gitarrist, wie es zu dieser neuen Ausrichtung kam. Autobiografisches lässt sich in den Texten aber nichts finden. "Nein, die Themen sind alle erfunden. Ich habe mir nicht die Haare abgeschnitten, fahre morgen nach Australien und werde Eidechsenjäger, haha", scherzt ARP.

Gut gelaunt ist er auch, wenn es auf die Tour zu sprechen kommt, bei der drei aufeinanderfolgende Gastspiele in der Zeche in Bochum anstehen, die allesamt ausverkauft sind. Ein Beweis für den Status, den Axel Rudi Pell in der Szene inne hat:"Das liegt daran, dass Bochum meine Heimatstadt ist. Man kennt viele Leute, dazu hat die Zeche diesen Kultcharakter, das ist mein Wohnzimmer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in einer anderen Halle im Ruhrgebiet genauso funktionieren würde. Aber irgendwann müssen wir es testen, weil bei der nächsten Tour können wir nicht fünfmal hintereinander in der Zeche spielen."


 

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Ingo
© 03/2012 whiskey-soda.de
 


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