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The Darkness - Weil wir so gierig sind

Manch einer rümpfte die Nase. Schließlich ist es nicht unbedingt üblich, dass Hardrock-Bands im Vorprogramm von Popstars auftreten. Aber The Darkness waren schon immer für Überraschungen gut. Ein Jahr nach ihrer Reunion und mit neuem Album "Hot Cakes" im Gepäck begaben sich die Briten auf Tournee mit Lady Gaga. Als das ungleiche Gespann in Hannover haltmachte, empfing Bassist Frankie Poullain in der Hotel-Lobby Whiskey-Soda-Redakteur Philip Dethlefs. Ein Gespräch über Reunions, Egos, heiße Pfannkuchen, Gaga und ... den mütterlichen Phallus.


Philip: Warum der Titel "Hot Cakes"?

Frankie: Naja, die Kombination von Essen und Sex hat ja schon etwas Besonderes, oder? Anfangs sollte das Album "Big Appetite" heißen, aber das fanden wir dann ein wenig zu blöd. Eines Tages sprachen wir dann über heißen Kuchen, und irgendwie schien der Titel dann alles zu symbolisieren, was das Album nach unserer Meinung war, nämlich positiv, süß, ein bisschen ungezogen. Du wachst morgens auf und fühlst dich gut, was isst du dann? Pfannkuchen mit goldenem Sirup. Und so ist auch unser Album. Hör es direkt nach dem Aufstehen, es ist quasi ein Frühstücksalbum.

Was das also eine gemeinsame Entscheidung?

Weniger eine Entscheidung, es kam einfach. Jemand hat's gesagt, wir haben uns angeguckt und wussten, das ist der Titel. Davor hatten wir noch ein paar andere Titel im Kopf. Einer der Wettbewerber war "The Delusion Of The Maternal Phallus" (deutsch: "Die Täuschung des mütterlichen Phallus"), das ist ein Thema aus der Psychologie, fast schon ein Freud'sches Thema. Es beschreibt den Moment, in dem ein kleiner Junge zum ersten Mal feststellt, dass seine Mutter keinen Penis hat. Sie hat etwas Anderes.

 

Das wär aber doch auch ein schöner Titel gewesen.

Ja, wär es auch, aber etwas zu kompliziert.

Du sagtest gerade, dass "Hot Cakes" positiv und süß ist. Wie ist denn gerade die Stimmung in der Band? Von außen scheint sie positiv zu sein.

Das stimmt auch. Und das ist ein weiterer Grund, warum wir das Album so genannt haben. Die Atmosphäre ist richtig gut. Und die Stimmung ist eigentlich auch "Hot Cakes", denn wir sind mittlerweile Frühaufsteher, während wir uns früher jede Nacht selbst zerstört haben, weil wir zu viel Spaß hatten und erst nachmittags aufgewacht sind. Das erste Album hätte also eigentlich "Afternoon Tea" ("Nachmittagstee") heißen müssen.

Wie ist denn die Reunion eigentlich zustande gekommen? Sehr schön übrigens, dass du auch wieder dabei bist.

Vielen Dank! Eigentlich war es nur die Zeit, die uns wieder zusammengebracht hat. Wir waren fünf oder sechs Jahre auseinander. Und manchmal braucht es eben Zeit, damit die Wahrheit ans Licht kommt und zwischen den Egos und dem Stolz hervortritt. Ich glaub, das war für uns alle dasselbe. Wir waren bereit, die Vergangenheit zu vergessen und etwas Positives und Therapeutisches zu erreichen.

Ist das DIE wesentliche Veränderung gegenüber früher?

Es gibt einige Veränderungen, am meisten wohl die Tatsache, dass die Songs jetzt mehr von Herzen kommen als je zuvor. Aber wir haben immer noch gern unseren Spaß. Deswegen werden wir als Band auch oft missverstanden.

Missverstanden insofern, dass viele Leute glauben, ihr meint es mit eurer Musik nicht ernst und seid nur eine Parodie?

Ganz genau. Das passiert häufig. Die Leute niegen dazu, alles wörtlich zu nehmen. Wir befinden uns ja auch im Zeitalter des Marketing und der Markenpolitik. Und da könnte man bei uns vermuten, dass von uns etwas Albernes kommt. Die stecken uns halt gern in Schubladen. Das ist ja auch am einfachsten. Und dann sind wir für die eben die "Spandex-Rocker" oder was auch immer. Das ist schnell gesagt und das macht ja auch Spaß sowas zu sagen. Aber wenn es nur das wäre, dann hätte die Musik sich nicht gehalten. Und dann hätten wir auch keine Awards als Songwriter gewonnen.

Hör ich daraus, dass euch das ab und an stört?

Nein, das stört uns mittlerweile eigentlich nicht mehr, zumindest nicht sehr. Es ist lästig, aber vielen anderen Bands geht es wahrscheinlich genauso. Außerdem ist es ja unsere eigene Schuld, weil wir ziemlich widersprüchlich sind. Wir wollen unseren Kuchen, und wir wollen ihn essen. Beziehungsweise: Wir wollen unsere "Hot Cakes", und die wollen wir essen. Wir wollen Songs mit Tiefgang haben, mit Emotionen. Aber gleichzeitig wollen wir auch albern sein, Spaß haben und uns wie kleine Kinder benehmen. Wahrscheinlich ist es also unsere eigene Schuld, weil wir so gierig sind.

 

Wie ist denn das eigentlich, wenn ihr im Studio seid. Ist die Stimmung dann eher ernst, oder wird da viel gelacht?

Beides. Wir versuchen da die Balance zu finden. Wir machen es uns nicht leicht. Am Anfang ist es immer sehr ernsthaft. Wir haben nur was zu lachen, wenn es gut läuft. Sobald es gut klingt, haben wir auch unseren Spaß. Justin ist wohl der von uns, der am meisten Spaß dabei haben will. [Lacht.] Aber ingesamt haben wir da eine gute Balance. Dan (Hawkins, Gitarrist; Anm. d. Verf.) und ich sind ziemlich ehrgeizig und zielstrebig. Aber, um auf deine Frage zurückzukommen, beides trifft zu. Wir sind mit Ernst bei der Sache, aber wir lachen auch viel.

2005 seid ihr getrennte Wege gegangen. Von kreativen Differenzen war damals zu lesen. Was ist denn damals eigentlich wirklich vorgefallen?

Ich wurde rausgeschmissen. Vermutlich, weil ich sehr kritisch war und zu viele Fragen gestellt habe. Die allerdings auch begründet waren, könnte ich jetzt sagen. Aber ich war sicher auch ziemlich nervig. Jeder von uns hat damals irgendwelches Zeug genommen. Einige von uns haben sich in Richtung frühzeitiges Grab getrunken, andere haben zu viel Koks geschnupft. Hinzukommt Folgendes: Wenn du erfolgreich wirst, dann wirst du zu einer übertriebenen Version von dir selbst. Das, was dich ein bisschen anders macht, unterscheidet dich dann plötzlich komplett von den anderen.

Hier geht es weiter.

[Fotos: Dethlefs (1), Promotion-Werft (2+3)]

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Philip
© 10/2012 whiskey-soda.de
 


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