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Madsen - Eine Live-Band. Definitiv.

Während ihrer ''Wo es beginnt" - Tour machen die Herren aus dem Wendland natürlich auch in Berlin halt und feiern dabei sogar ein kleines Jubiläum.


Doch zuerst zu Blackmail. Das Quartett aus Koblenz durfte, nach einer euphorischen Ankündigung Sascha Madsens, als Vorband die Menge anheizen, was bei den langsam winterlichen Temperaturen von etwas über 4°C ausserhalb der C-Halle wirklich von Nöten war. Also sangen die Koblenzer einen Song nach dem anderen und sorgten damit in dem recht jungen Publikum vereinzelt sogar für Begeisterung. Nur leider wollte die Stimmung der vier Herren auf der Bühne nicht so wirklich in der Menge vor der Bühne zünden. So brachten sie also gut 30 Minuten Liedgut unter die Leute und verabschiedeten sich ziemlich unspektakulär wieder von der Bühne. Schade für sie, gut für die auf Madsen wartende Meute.

Denn ungefähr eine weitere halbe Stunde später betraten sie endlich die erhöhten Bretter der C-Halle, um ihr 400. Konzert zu geben. Als Eröffnung gab es den Titelsong zu ihrem aktuellen Album, und schon da war zu hören, dass die Herren richtig Bock auf diesen Auftritt hatten. Pardon, es waren natürlich nicht nur Herren an den Instrumenten, denn nachdem Folkert ''Folli'' Jahnke den Platz am Keyboard und in der Band geräumt hat, tobt sich da die zierliche Lisa Nicklisch a.k.a. Lisa Who an den Tasten aus. Jedoch nur für die Live-Auftritte. Hätte die Berlinerin, die damit gestern neben Wahlberliner Sebastian ein Heimspiel mitsamt der Familie im Publikum hatte, nicht so eine wundervolle Stimme.

Dadurch ist sie nicht nur Live im Background zu hören, sondern singt mit Sebastian auch das schöne Duett ''So cool bist du nicht'', das natürlich auch in der Setlist einen Platz bekam. Abgesehen von dieser einen Ballade, die etwas Zeit zum Durchatmen bot, gab es ganz viel Musik zum Feiern, Springen und Mitsingen. Dabei wurden sowohl alte Stücke, wie ''Mit dem Moped nach Madrid'' oder ''Goodbye Logik'', als auch neue Titel, wie '' Lass die Musik an'', ''Baut wieder auf'' oder dem metallig-genialen ''Alarm im Paradies'' zum Besten gegeben.

Erstaunlicherweise waren die Fans nicht nur bei den älteren Songs absolut textsicher, sondern auch schon bei den Songs der aktuellen Scheibe, die ja gerade mal etwas über zwei Monate auf dem Markt ist. Dies gefiel den Herren natürlich, weshalb diese sich mehrfach bei ihnen dafür bedankten. So spielte Sebastian häufiger Anheizerspielchen mit dem Publikum, indem er etwas vorbrüllte und es ohne Zögern oder Scham wieder gen Band zurückgeschmettert wurde.

Trotz allem wurden ältere Songs doch schon etwas mehr zelebriert. So wurde, mal abgesehen von den bereits erwähnten Titel, besonders bei ''Du schreibst Geschichte'', ''Panik'' und ''Die Perfektion'' aus tiefster Kehle mitgebrüllt, dass es im Brustkorb nur so kratzte. Beim zuletzt genannten Stück gab es sogar eine kleine Ergänzung um Ende hin, denn dann wurde aus der Perfektion ''Too Close'' von Alex Claire. Wobei wir auch schon beim einzigen Song sind, der mit einem englischen Refrain daher kommt. Denn ''Love is a Killer'', der von dem vorwiegend weiblichen Publikum, wo er wohl auch am besten ankommt, lautstark mitgesungen, gab es natürlich auch.

 

Außerdem sollte man vorallem Johannes sein Musikerherz hoch anrechnen. Denn obwohl er eine Grippe hatte, bis kurz vor dem Konzert noch im Bett lag und höchstwahrscheinlich nur unter Einfluss von Hausmütterchenmitteln und Pharmazeutika die Bühne betreten konnte, spielte er ohne mit der Wimper zu zucken das komplette Konzert einwandfrei durch und ließ es sich dabei natürlich nicht nehmen, seinen Song, ''Kein Mann für eine Nacht'', selbst zu singen. Respekt.

Doch leider fand nach knapp 100 Minuten mit einigen Circle Pits, Crowdsurfern, zu denen sich Sebastian ebenfalls zählt, und einer Drei-Song-Zugabe, der Abend mit einem fulminanten ''Nachtbaden'' leider sein Ende. Jedoch konnte Madsen abermals unter Beweis stellen, dass diese Rampensäue einfach eine Live-Band sind und zigmal besser auf der Bühne, als auf Platte sind. Da will man schlichtweg bald ein nächstes Konzert in seiner Stadt.

Bis es so weit ist, kann man sich auf Facebook an weiteren Bildern dieses Abends ergötzen.

Fotos: Mario Schattner


 

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Tarantinofreak
© 10/2012 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Madsen

Homepage:
- Madsen
- Madsen - MySpace-Seite

Artikel:
- Madsen - Im Labyrinth der Innovation
- Madsen - Und Berlin wollte sie!
- Madsen - Eine Live-Band. Definitiv.

Rezensionen:
- Labyrinth
- 10 Jahre Madsen Live

Kurzinfos: Blackmail

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- Blackmail - ... mal ehrlich !

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