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Callejon bringen das Blitzkreuz nach Berlin

Es war kalt, es hat geregnet und man kam irgendwie nicht voran. Das war der Zustand in der Schlange vor dem Postbahnhof, in der man zwangsweise verweilen musste, um Callejon auf ihrer Blitzkreuz-Tour live erleben zu können.


 

Ihr Gig in Berlin war ausverkauft und selbst nachdem die erste Vorband, WassBass, bereits begonnen hatte zu spielen, befanden sich vor dem Eingang zur Halle noch so viele Leute, die rein wollten, dass draußen zu Recht gefragt wurde: ''Ist denn überhaupt schon wer drinnen?'' Und ja, es war schon jemand drinnen. Dicht gedrängt versammelten sich die Metal- und Emocorejünger vor der Bühne und ließen sich von dem WassBass-Trio um K.I.Z.-Mitglied Nico ordentlich den Bass vor den Kopf knallen. Etwas irritiert von WassBass' Auftritt wirkte das junge Publikum schon, da man mit sowas vor Callejon nicht wirklich gerechnet hatte. Doch dies schien wirklich niemanden zu stören, denn die Stimmung war klasse und so wurde auch zu WassBass ordentlich gefeiert, ja sogar nach einer Zugabe wurde gegrölt, die aber aufgrund des engen Zeitplans nicht mehr kam.

Doch dann kam die zweite Vorband, die den Postbahnhof zum brodeln brachte. Zum Teil in Ganzkörperpuschelhäschen-anzügen betraten Eskimo Callboy aus Castrop-Rauxel die Bühne und machten mit einem richtig dicken Sound genau das, was ein Support bringen soll: das Publikum heiss. Mit ihrer Mischung aus Metalcore mit Screamo-Elementen und etwas elektronischen Tönen, trafen sie die Ohren derer vor ihnen. Mit Titeln wie ''Hey Mrs Dramaqueen'', ''5$ Bitchcore'' und ihrer Interpretation des Katy Perry Songs ''California Gurls'' begeisterten sie alle. Dabei agierten sie wunderbar mit der Menge. Sei mit ihnen nach dem Hauptact Callejon zu rufen, sie zu Circlepits zu annimieren oder selbst mal ein Bad in der Menge als Crowdsurfer zu nehmen. Dieser Auftritt war laut, kräftig und verbreitete extrem gute Laune, so dass man schon etwas traurig war, dass ihr Auftritt nach nur sechs Songs wieder vorbei war.

Doch als Callejon mit ''Blitzkreuz'' die Bühne betraten, war alle Trauer über den kurzen Auftritt von Eskimo Callboy wie weggeblasen. Mit ihrem Blitzkreuz im Rücken hämmerten sie so heftig ihren Sound in die Menge, dass es sich jeder noch so Harte zweimal überlegte, ob er sich nicht vielleicht doch lieber Oropax oder dergleichen in die Ohren stopft, denn selbst damit bebte es noch reichlich im Schädel. Dazu gab es eine schicke Lichtershow inklusive Projektionen und kleinen Fernsehröhren, die passendes Bildmaterial zu den einzelnen Songs zeigten.

Man merkte schon beim ersten Song, dass diese fünf Männer Bock auf diesen Gig hatten. Jeder war völlig konzentriert bei seinem Instrument. Sei es ''Kotze'' am Schlagzeug, ''Totti'' am Bass oder ''Kotsche'' und ''Bernie'' an ihren Gitarren. Jeder hatte seinen Spaß. Allen voran natürlich Energiebündel Basti, der mit schwarz geschminkter Augenpartie jeden der ungefähr 20 Songs mit vollem Einsatz und leichtem Wahnsinn ins Mikro schmetterte und dabei munter auf der Bühne herumsprang. Dabei wurde immer schön das Publikum mit integriert, indem man sie zum Beispiel teile der Songs laut mitbrüllen ließ, was für wirklich niemanden der Anwesenden auch nur ansatzweise ein Problem darstellte, da sie alle verdammt textsicher waren. Selbst ein Security sang mit, was auch eher selten der Fall ist. Allerdings muss man dazu sagen, dass Callejon ein Cover von Die Ärzte spielten. ''Schrei nach Liebe'' war das allseits bekannte Stück, dass eines ihrer zwei Coverversionen an diesem Abend waren. Das andere Cover war ''Schwule Mädchen'' von Fettes Brot, was sie mit kräftigem Doublebass und netten Gitarrenriffs versehen haben und gleichzeitig einen Vorgeschmack auf ihr nächstes Album darstellt. Denn am 11.01.13 erscheint ihr nächster Output ''Man spricht deutsch'', bei dem sie mehreren Songs ihren Callejonstempel aufdrücken werden.

 

Es gab jedoch auch noch weitere Highlights an diesem Abend. Da wäre zum Beispiel der einzig ruhige Song ''Kind im Nebel'', der auch vor kurzem als Single veröffentlicht wurde. Allein mit einem auf einen Neonlampenständer geklemmtes Mikro bewaffnet sang Basti mit voller Hingabe und Gefühl diese Ballade. Sehr schön. Genaue Gegenteile zu diesem Stück sind jedoch ''Porn from Spain'' und zwar Teil 1 und 2. Das sich K.I.Z. vertreten durch Nico im Postbahnhof befanden, war aufgrund seines Auftritts ja irgendwie klar, wodurch man durch sein Erscheinen passend zum ersten Teil nicht sonderlich überrascht war. Trotzdem ist es immer wieder toll, wenn man solche Kollaborationen nicht nur auf dem Album, sondern auch live erleben kann. Noch um einiges besser wurde dann aber Teil 2. Natürlich war auch wieder Nico mit von der Partie, aber auch Maxim von K.I.Z. stürmte die Bühne. Jedoch nicht gleich zu Beginn des Songs, sondern erst nachdem man die ganze Menge dazu bewegt hat, sich hinzusetzen bzw. hinzuknien, um genau zum Höhepunkt des K.I.Z.-Parts zusammen mit allen brüllend die Sau rauszulassen. Getoppt wurde das Ganze noch durch einen weiteren Gastsänger, der glücklicherweise in Berlin wohnt und grad Tourpause hat: Sebastian Madsen. Als er sich unter die Jungs von Callejon mischte und sich die Seele aus dem Leib schrie, wie man es gerne öfter von ihm hören möchte, war dieser Song zu Recht der absolute Höhepunkt des Abends.

Und nachdem die letzten Töne Callejons über die Lautsprecher verstummt waren und das obligatorische Foto der Band mit allen Gästen vor seinen Fans für ihre Facebookseite geknipst wurde, verließen alle euphorisch grinsend die Halle, wobei einige noch ein schnelles Foto mit den Jungs von Eskimo Callboy und der sich in der Menge befindenden Jennifer Rostock aufnahmen, und dann ging es ''Willst du 'nen Ritt auf meinem Discostick''-singend wieder raus in die regnerische Berliner Nacht.

Setlist:

Blitzkreuz
Dieses Lied macht betroffen
Atlantis
Spiel mir das Lied vom Sterben Outro
Und wenn der Schnee
Lass mich gehen!
Bring mich fort
Snake Mountain
Drum Solo
Porn from Spain
Kojote U.G.L.Y.
Zombiefied
Kinder der Nacht
Schrei nach Liebe
(Die Ärzte cover)
Sommer, Liebe, Kokain
Kind im Nebel

Zugabe:
VI
Videodrom
Schwule Mädchen (Fettes Brot cover)
Porn from Spain II

Weitere Konzertimpressionen gibt's auf unserer offiziellen Facebook-Page - KLICK!


 

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Tarantinofreak
© 11/2012 whiskey-soda.de
 


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