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DragonForce - Weil Power-Metaller die besseren Poser sind!

Zu Halloween spielten DragonForce zusammen mit Huntress und Kissin Dynamite im Postbahnhof zu Berlin auf - wobei die Konstellation der Bands eindeutig gegen die Feierlaune arbeitete.

Den undankbarsten Job des Abends übernehmen Kissin Dynamite, eine Glam- und Power-Metal-Band aus dem Süden Deutschlands, die Dank des nass-kalten Herbstwetters jedoch schon ein gut gefüllter Konzertsaal erwartet, da niemand wirklich Lust hat, bei dem Wetter im Innenhof zu verweilen. Mit dem Betreten der Bühne durch die Band ist dem Auditorium dann auch spätestens klar, warum sich die Band Kissin Dynamite nennt: Insgesamt fünf Gestalten stürmen die Bühne und verbreiten einen beißenden Geruch nach Haarspray. Dazu gesellt sich ein deftiger Sound, bestehend aus einem Fundament von satten Double-Base-Beats, schrammelndem Bass und einer ebenfalls satten Rhythmus-Gitarre, auf welches Lead-Gitarre und die Falsett-Stimme des Sängers um den höchsten Ton des Liedes kämpfen. 'Kämpfen' ist auch das Stichwort im Publikum, denn spätestens nach dem zweiten Song ist das komplette Publikum von dieser hochenergetischen Hairspray-Eruption erfasst und im Zucken der Scheinwerferkegel sieht man kaum einen stillstehenden Kopf - dafür jede Menge Hände, Fäuste und Devil-Horns.

 

So sehr die Jungs von Kissin Dynamite das Publikum überzeugten, umso mehr enttäuschen dann Huntress nach einer viertelstündigen Umbaupause. Als ob die Musik dieser Band nicht schon eigenwillig genug wäre, scheinen die Musiker selber diesen Eindruck mit ihrer Bühnenshow noch ausbauen zu wollen: Breitbeinig und mit gelangweilten Gesichtsausdrücken stehen die Instrumentalisten auf ihren festgelegten Positionen, bewegen sich maximal einen Meter von letzteren weg und die einzige, die ein wenig Bewegung in das Elend bringt, ist die Sängerin Jill Janus, die sich jedoch zumindest ihren Bassisten erst in Position schieben muss, bevor sie ihm unglaubwürdig geschauspielert verführerisch ins Ohr haucht. Dem Publikum merkt man den sinkenden Launepegel sichtlich an: Wo vor einer halben Stunde noch Haare flogen und Bier in Strömen lief, steht man nun hauptsächlich starr und versucht wenigstens dem Erscheinungsbild der Sängerin noch etwas Positives abzugewinnen.

Um kurz vor 23 Uhr haben Huntress dann ihr Set vollendet. Während der Umbaupause für DragonForce trägt dann die allgemeine Vorfreude auf den Headliner dazu bei, dass die Feierlaune wieder auf ein angenehmes Maß ansteigt – und trotz der zwischenzeitlichen Rezession bringen Marc Hudson und seine Jungs die Stimmung sofort wieder zum Boomen, als der erste Song aus dem blauen Nebel bricht. Mit humorvollen deutschen Ansagen und einigen nicht ganz jugendfreien Kommentaren stellt Marc zwischen den Stücken eine kumpelhafte Verbindung zum Publikum her, während die Performance der laufenden Lieder schon fast an einen Wettbewerb erinnert: Auf der Bühne steht ein Podest, auf welchem sich der momentane Lead-Musiker präsentiert - sei es einer der Gitarristen während der vielen Soli oder der Sänger, falls ausnahmsweise kein Gitarrensolo gespielt wird. Dabei buhlen gerade die Gitarristen Herman Li und Sam Totman erfolgreich um die Gunst des Publikums, indem sie beim Präsentieren ihrer Solokünste die coolsten Gitarrenhaltungen einnehmen und die Slides teilweise sogar mit der Zunge ausführen - weil Power-Metaller einfach die besseren Poser sind! Das Set des Abends beinhaltet anfangs einige Stücke vom neuen Album 'The Power Within', zum Ende des Abends werden aber die Klassiker ausgepackt, wie zum Beispiel 'Through the Fire and Flames' und dem Klassiker 'Valley of the Damned', der als Zugabe gespielt wird.

 

Prinzipiell kann man diesen Abend als durchaus gelungen bezeichnen, jedoch wäre er ohne den Auftritt von Huntress um einiges besser geworden. Diese Band passte einfach nicht in das Konzept - und auch wenn den Jungs von DragonForce der Ausgleich nicht schwer fiel, zog das Set der Kalifornier doch einen gravierenden Tiefpunkt in die Stimmungskurve.


Fotos und Text: Erik Tesmer

Weitere Bilder vom Konzert kannst Du Dir bei uns auf Facebook anschauen. Dafür geht's hier entlang.


 

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maximilian
© 11/2012 whiskey-soda.de
 


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