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Deep Purple - Oldskool is still alive!

Älteren Fans mag es anders gehen, aber als zwanzigjähriger Metalhead ist es etwas ganz besonderes, Bands live zu erleben, die deine Musik quasi erfunden haben. Und so ist es mir eine Ehre, euch vom Deep Purple-Konzert am Dienstag in der O2-World Berlin zu berichten...




Wenn Konzerte in Eishockey-Stadien stattfinden, scheint es nicht üblich zu sein, dass es eine Supportband gibt. Diese nennt sich in diesem Fall jedoch Edguy und hat den unmöglichen Auftrag angenommen, ein Publikum aufzuheizen, dessen Altersdurchschnitt bei circa 40 Jahren liegt. Selber schuld, kann man da nur sagen, vor allem mit Blick auf die Tatsache, dass Edguy schon länger nicht mehr als Vorband unterwegs waren und deshalb zu erfolgsverwöhnt sind, als dass sie bei einem solch schwierigen Publikum als Vorband irgendetwas Besonderes reißen könnten. Das Beeindruckenste an dieser Support-Show ist die Verstärkerwand aus 26 Marshall-Amps auf der sehr sporadisch eingerichteten Bühne und ich denke, ich muss auch nicht viel mehr zu diesem eher glanzlosen Auftritt schreiben, als dass Edguy es wenigstens geschafft haben, die vordere Hälfte des Steh-Publikums zum Kopfnicken zu bringen.



Ja, ich unterscheide zwischen Steh-Publikum und Sitz-Publikum. Es ist schon ein seltsames Gefühl, wenn die Hälfte des Publikums bei einem Rock-Konzert sitzt. Doch irgendwie ist es auch logisch, denn in einem Eishockey-Stadion steht man in der Regel nicht. Ohnehin ist die Location zumindest seltsam. Den Gehörschutz darf man im Publikumsraum ruhig entfernen, denn laut ist anders. Und ich dachte immer, alte Menschen hören schlecht. Strikt nach Running Order beginnen Deep Purple also ihr Set um genau viertel nach neun. Die Herren sind eben nicht mehr die Jüngsten und wir essen zeitig! Doch auch, wenn die Musiker schon etwas betagter sind, und sich nicht mehr so enthusiastisch bewegen wie zu Big-in-Japan-Zeiten, muss man ihnen eingestehen, dass ihre Virtuosität an den Instrumenten nicht zu altern scheint! Die Beats haben Drive ohne Ende, die Gitarre jagt die Orgel jagt die Gitarre... und auch, wenn Ian Gillan sichtlich Mühe hat so zu singen, wie er es früher tat, legt die Musik einem in moderater Lautstärke die Ohren an! Jeder Musiker bekommt seinen Soloteil in der Setlist und gerade Ian Paice an den Drums offenbart dabei eine Beweglichkeit, die überhaupt nicht zu seinem Alter passt! Don Airey an der Orgel und an den Keys hat natürlich eine schwere Rolle in dieser Band, jedoch muss man zu seiner Verteidigung sagen, dass er seinen Job echt gut macht und auch in seinem Solo überzeugt! So hangelt er sich von Kirchenorgelei und klassischen Klaviersonaten über die Internationale und einem typischen Purple-Hammond-Solo hin zu spaceigen Sounds – ob er uns einen Crashkurs in Musikgeschichte geben will?

 


Fast alle Songs, die man bei einem Purple-Konzert erwartet, werden auch gespielt: Angefangen bei 'Fireball' geht es über 'Hard loving Man' und 'Lazy' bis 'Spacetrucking' und 'Smoke on the Water'. In der Zugabe folgen dann noch 'Hush' und 'Black Night', leider lässt die Band jedoch die Titel 'Highway Star' und 'Child in Time' weg, da Ian Gillan schlichtweg zu alt für den Gesang dieser Songs ist.

SETLIST DEEP PURPLE:

Fireball
Into the Fire
Hard Lovin' Man
Maybe I'm a Leo
Strange Kind of Woman
The Battle Rages On
Contact Lost
Guitar Solo
(by Steve Morse)
Wasted Sunsets
The Well-Dressed Guitar
The Mule
(with Drum Solo by Ian Paice)
Lazy
No One Came
Keyboard Solo
(by Don Airey)
Perfect Strangers
Space Truckin'
Smoke on the Water
Encore:
Hush
(Billy Joe Royal cover)
Bass Solo
(by Roger Glover)
Black Night

 


Gott sei dank schaffen Purple es während des Konzerts auch, dass wenigstens einige Fans in den Rängen aufstehen und tanzen. Denn sind wir mal ehrlich: Sitzkonzerte gibt es bei den Philharmonikern, nicht von Purple! Und auch, wenn die Mehrheit der Halle offensichtlich zu alt zum Tanzen war, so lag doch irgendwie eine ganz spezielle Feierlaune in der Luft. Fast ein bisschen wie Wacken im Altersheim!


Hier auf unserer Facebook-Page findest Du weitere Bilder des Abends!


 

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Ieku
© 11/2012 whiskey-soda.de
 


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