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Misleading Ways - ...spielen die Sinfonie der Unendlichkeit

Was ist ein Ton? Mehr als nur das minimale Moment, eine kleine Einheit, die sich mit etwas Glück und anderen tonalen Elementen zu einer Melodie vereint, fernab der Kakophonie? Ein Ton wirkt schlicht, einsam, verlassen. Miteinander geschickt verbundene Töne wirken mächtig, lösen Emotionen aus, untermalen Stimmungen und können die Führung übernehmen. Jeder Ton nimmt seinen Platz ein. Seinen Platz in der Sinfonie der Ewigkeit. Willkommen in der Welt von Misleading Ways...

„Tosende Bäche der Verzweiflung, umrahmen meinen Schmerz. Einsamkeit umfängt mich, zweigeteilt mein Herz... Ich drehe um – schwimm in die Nacht. Den letzten Kuss – gibt mir das Meer. Die Wellen haben nun die Macht. Die Ei(n)s verläuft – gibt es nicht mehr.“ heißt es in „Ei(n)s“... Willkommen in der Welt von Misleading Ways, gedankenversunken und schwermütig schlendernd bettet ihre EP „...was ist das Leben?“ den Wanderer bei seinem Spaziergang an einem grauen, regnerischen Herbstag durch einen einsamen Park ein. Blätter fallen... Das perfekte Ambiente zum Konsum des schleichenden Gothic Metal mit den bildreichen, schmerzhaft ehrlichen und epischen Texten des Quintetts aus Schmölln, die so herrlich viel Platz für Interpretationen lassen, um die eigenen Tiefen des Seins auszuloten.

Doch der erste Eindruck der musizierenden, melancholischen Intellektuellen trügt, Sänger Lars erscheint beim Interview als ausgesprochen witziger und sympathischer Gesprächspartner, der mitnichten bis an die Mitternachtsstunde heran sich Gedanken über seine Rolle im Universum macht, sondern getrost zum humoresken Vertreter der Growl-Zunft deklariert werden darf und mir zudem auf den Fotos sehr, sehr ähnlich sieht (ich sag nur Brille, Frisur, trendiges Bärtchen... Dad, hast Du mir was verschwiegen? :) ).

Für eine gemeinsame Basis resümiert Lars den bisherigen Werdegang von Misleading Ways: „Gegründet wurde die Band im Januar 2001, von Jürgen(Gitarre) und mir. Bis April hatten wir dann, über total verrückte Zufälle, unsere Besetzung zusammen. Eine klare Linie war damals noch nicht zu erkennen. Es war mehr ein Ausprobieren, ein gegenseitiges Herantasten. Die ersten Texte wurden vertont und die Sache begann sich richtig gut zu entwickeln. Im September 2001 standen wir dann das erste Mal vor einem Publikum (ca.300 an der Zahl) und es war geil, ein absolutes Hochgefühl.“ beginnt mein Ebenbild seine Ausführungen. „Von da ab ging es ziemlich zügig von einem Gig zum nächsten und unsere kleine Gemeinschaft wuchs immer mehr zusammen. Im Juni 2002 sind wir dann nach Hannover zu einem Freund ins Studio gefahren und haben, neben zahllosen Alkoholvergiftungen und anderen Rauscheskapaden *g*, unsere erste EP „...was ist das Leben?“ aufgenommen. Ist eine richtig schöne Scheibe geworden! Im Frühjahr diesen Jahres hat uns dann unser Keyboarder Ralf, aus privaten Gründen, verlassen. Es war ein sehr herber Verlust. Nach zirka einem Monat intensiven Suchens haben wir dann qualitativ hochwertigen Ersatz gefunden. Fredie heißt unsere neue Mitstreiterin und sie passt voll gut in unseren kaputten Haufen. Für dieses Jahr stehen noch ein paar Open Airs und Konzerte an und im Sommer 2004 werden wir uns daranmachen unser Album aufzunehmen.“ beschließt der Herrscher der tiefen Stimmlagen die vorläufige Bandgeschichte.

 

Wie schon bereits mehrfach angepriesen ist einer der Höhepunkte bzw. O(h)rgasmen bei der klassisch mit Mollriff operierenden Band der textliche Aspekt. „Die Frage gestellt, der Falsche hört´s – der Wissende schweigt. Die Rüstung geschunden – Dir bleibt nicht viel Zeit. Strafende Hände in Deinem Gesicht, im Dunkeln blitzt Dein Schwert aus Licht. Helfende Hände lassen Dich fallen, offene Arme werden zu Krallen.“ heißt es in „Dunkelreich“. Die Assoziation für die sprachlichen Bilder und Vergleiche liegen beim Betrachter, für die Songtexte wollen wir es belassen, doch welche Aussage verbirgt sich hinter Misleading Ways? „Am Anfang hießen wir „Blind Ways“. Weil ich aufgrund meiner schlechten Englischkenntnisse dachte das bedeutet Irrwege. Ich wurde dann eines besseren belehrt und schließlich sind wir dann beim jetzigen Namen gelandet. Warum? Unsere Entstehungsgeschichte ist schon ein einziger Irrweg und auch unser Stil den wir machen ist nichts für eine Schublade. Vielerlei Einflüsse spielen bei uns eine wichtige Rolle. Wir verstehen uns als eine Art Wegweiser, denn das Leben ist ein einziger Irrweg. Wir haben nicht die perfekte Lösung um das Leben zu meistern, bieten dem Publikum aber vielerlei Alternativen und Vorschläge. Gesellschaftskritische Äußerungen würde ich unserem Namen nicht beimessen, dann schon eher in den Texten unserer Songs.“ erklärt Lars und zeigt damit, was Crematory, der über der Band hängende Schatten, der ihnen sicherlich schon oft auf die Füße gefallen ist, von den Jungs und Mädel(s) aus Schmölln unterscheidet: Die Kategorisierung in die realistischere Ecke. Dennoch aber ein Gleichnis bei der Blumigkeit der Artikulierung zu attestieren, was hier aber nicht als negativ gewertet werden soll...

Misleading Ways - ...spielen die Sinfonie der Unendlichkeit Seiten 1 2 3

 

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Ingo
© 06/2003 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Misleading Ways

Homepage:
- Misleading Ways

Artikel:
- Misleading Ways - ...spielen die Sinfonie der Unendlichkeit

Rezensionen:
- ...was ist das Leben?


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