|
|
|
 |
|
|
|
Doch wer von Metal redet, soll Härte bekommen: auch für dieses Jahr ist das „Fuck the Commerce“ angekündigt und von Unterspülung keine Spur. Geboten wird, was ordentlich knallt, drei Tage lang die geballte Ladung Death und Grind – zum Einkaufspreis.
Leider mussten die schwedischen Haudegen von Entombed aus organisatorischen Gründen schon wieder absagen, der Güte des dicken Klumpen Schwerstmetalls, der da Ende Mai auf das sächsische Neiden heranrollt, tut das aber keinen Abbruch.
Die Landsmänner von Dismember zum Beispiel werden ihre Studioarbeit für ein paar Tage unterbrechen, um Ende Mai bereits Teile ihres neuen Materials vorzustellen. Nach eigenen Aussagen will man sich auf dem voraussichtlich im September erscheinenden Where the Ironcrosses grow nicht allzu weit vom eigenen Stil entfernen. Keine Experimente also aus dem Hause Dismember, dafür aber voraussichtlich die übliche Abreibung.
Benediction, die Briten ohne Manieren und ihre US-Kollegen Hate Plow werden sich zur jeweils einzigen Open Air Show in Deutschland einfinden, was für jeden Freund gepflegten Krachs an sich schon reichen sollte, seinen Hintern (und nicht zu vergessen die Matte) zum Fuck the Commerce zu bewegen.
Eine besondere Augenweide liefern dieses Mal wohl die spanischen Grindmetzger von Haemorrhage, die bereits eine bluttriefende Show angekündigt haben.
Alle Bands hier zu erwähnen, würde natürlich den Rahmen eines Durchschnittskommentars sprengen, es sei aber noch angehängt, dass auch bundesweit erfolgreich nach Nachwuchsfleischern gesucht wurde, man muss schließlich nicht immer nach Schweden oder über den Teich schauen. Aus Berlin zum Beispiel werden Sinners Bleed ins Rennen geschickt, die der Masse ihr erst kürzlich erschienenes großartiges Debut From Womb to Tomb in die Hirnwindungen prügeln werden.
Falls nach den Shows dann noch jemand stehen können sollte, findet Donnerstag und Freitag in der Festhalle noch die übliche Metaldisko statt, außerdem gibt das Parallelprogramm vom Lagerfeuer bis Metalmarkt viel Erfreuliches her.
Darüber hinaus wird das Programm abgerundet durch eine weitere Neuerung: alle auf dem Festival spielenden Bands werden sich zu einer Autogrammstunde einfinden, bei der Fans sich neben Kritzeleien auf Cover, Klamotten und Körperteile auch die oder andere Antwort auf eine persönliche Frage abholen können.
Extra zu diesem Zweck herangefahren wird übrigens auch das schweizer Death- Urgestein Messiah, nicht zum musizieren leider, aber auch sie beschriften auf Anfrage bestimmt alles Hingehaltene.
Hier nun aber das komplette Billing in der bisherigen Running Order:
Donnerstag, 29.5.
Despondency (ger)
Throneaeon (S)
Gronibard (F)
Purulent (COL)
Squash Bowels (PL)
Mastic Scum (A)
Phobia (US)
Necrophobic (S)
Impaled (US)
Hate Plow (US)
Freitag, 30.05.
Cuntgrinder (GER)
Lehavoth (ISR)
Tears of Decay (GER)
Rottenness (MEX)
Bathup Shitter (JAP)
Cock And Ball Torture (GER)
Rotten Sound (FIN)
Merciless (S)
Benediction (UK)
Cephalic Carnage (US)
Samstag, 31.05.
Sinners Bleed (GER)
Leng Tch''e (B)
Sanatorium (SK)
Abbadon Incarnate(IRE)
Internal Suffering (COL)
Ghoul (US)
Dead Infection (PL)
Misery Index (US)
Haemorrhage (ESP)
Dismember (S)
Den Abschluss machen dann Desaster und Fatal Embrace in der Festhalle
Zudem gibt es bereits am Mittwoch Abend eine Warm Up Show in der Festhalle. Warmprügeln lassen kann man sich dort ab 22 Uhr von Absorbed, Hatesphere, und Holy Moses.
Auf in die Schlacht lässt sich dazu wohl nur noch sagen, oder aber, wie im Presseinfo etwas moderater auf den Punkt gebracht: Let's have a Party!
|
|
|
 |
|
|
|