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ROCK AM SEE 2013: Die Toten Hosen und The Hives kochten den See

Was für ein gelungener Abschluss der Festivalsaison beim diesjährigen Rock am See in Konstanz am Bodensee! Im Frühjahr war das beliebte Bodensee-Festival bereits abgesagt gewesen und in den Tagen vor dem Festivaltermin dürfte neben dem Veranstalter so mancher Ticketinhaber um sonniges Wetter gebangt haben. Die Woche vor dem Festival war kalt und regnerisch und damit gar nicht spätsommerlich. Am Samstag Vormittag waren jedoch alle Bedenken verflogen: Perfektes Spätsommerwetter. Einem erfolgreichen Festival stand nun absolut nichts mehr im Weg.

Den Auftakt machten im Konstanzer Bodenseestadion pünktlich um 13 Uhr The Strypes aus Irland. In ihrer Heimat und im benachbarten Vereinigten Königreich gelten die vier Jungs mit einem Durchschnittsalter von 16 Jahren als Wunderkinder, mit berühmten Verehrern wie Elton John, Noel Gallagher oder Dave Grohl. Das Teenie-Quartett spielte ihren Rhythm&Blues-Indie-Rock mit 70er-Jahre-Querverweisen mit einer für ihr Alter erstaunlichen Selbstverständlichkeit. Wenn man bedenkt, dass die Jungs noch gar nicht geboren waren, als ihre offensichtlichen Vorbilder wie die Rolling Stones, Yardbirds oder The Who ihre großen Erfolge feierten, nötigte einem das schon ziemlichen Respekt ab. Eine halbe Stunde groovten die Jungs um Sänger Ross Farrelly, der das Tamburin schwang und die Mundharmonika blies, wenn er nicht gerade sang. Mehr als respektabel für den Festival-Opener. Als das jugendliche irische Kleeblatt die Bühne verließ, hatte sich auch das Stadion schon merklich gefüllt.

 

Bis zum Erscheinen der Donots füllte sich das Stadion weiter, die sich anschickten, weiter ordentliche die Stimmung anzuheizen. Pünktlich um 14 Uhr schallte das Playback-Intro eines Italo-Western über die Zuschauer im Stadion hinweg. Dann stürmten die Donots auf die Bühne und Sänger Ingo Knollmann gab mit Hut und Sonnenbrille gleich Vollgas. Die Sonne brannte inzwischen direkt auf die Bühne herunter und so waren Hut und Brille eher notwendiges Übel als Punkrock-Accessoire. Während der folgenden 50 Minuten rockten die fünf Jungs aus dem Münsterland nicht nur gewaltig und mit viel Körpereinsatz das Festival, sondern blödelten auch ordentlich herum. Da wurde dem Bier gehuldigt und der Sonne, der Popkultur und dem Punkrock. Gitarrist Alex durfte anstatt einem Geburtstagsständchen vom Publikum einen Massen-Hüpfer aus dem Sitzen entgegennehmen. Das Publikum im Bereich vor der Bühne feierte während der Songs begeistert mit und ließ sich zwischendurch von Sänger Ingo im Zoidberg-Krebsgang seitwärts dirigieren. "Das ist das bescheuertste, was ich je gesehen habe, Rock am See", resümierte der sympathische Hyperkaktive und lachte sich schlapp. Erst als eine aufblasbare Sexpuppe auf die Bühne flog, war das schlagfertige Plappermaul kurz irritiert und kriegte nicht mehr als ein: "Konstanz, wir müssen dringend reden" heraus, was wiederum für Amüsement im Publikum sorgte. Mit ihren bekanntesten Songs "Whatever Happend To The 80's" und dem Twisted-Sister-Cover "We're Not Gonna Take It" in schweisstreibender Punkrock-Attitüde legte das Quintett die Messlatte als Anheizer hoch. Um 15 Uhr war der Grossteil der 23.000 Festivalbesucher im Stadion angekommen.

Als nächstes stand die Band of Skulls auf dem Programm - das Trio aus Südengland zelebrierte wirklich hervorragenden Indie-Rock mit Blues- und Garage-Rock-Elementen. Mit dem vielseitigen und stimmungsvollen Alternative-Rock wolllte das offensichtlich punkrock-affine Rock-am-See-Publikum nicht so richtig warm werden. Sehr schade, denn musikalisch konnte das Trio das Niveau der Vorgängerbands locker halten, auch wenn es ruhiger, langsamer und irgendwie melancholischer zuging. Vielleicht war es genau das: Dass die Fans im Bodensee-Stadion geradlinigen, ernergiegelandenen Rock abfeiern wollten. Vielleicht war es die Bemerkung der SWR-Moderatorin, dass die Band am Soundtrack der erfolgreichen Twilight-Filme mitgewirkt hatte. Vielleicht auch, dass der Sound trotz zweistimmigem Gesang und anderer Leckereien nicht so recht zum Sommer-Feeling passte. Sicher war, dass die Band in mehrerlei Hinsicht im Bodensee-Stadion aus dem Rahmen fiel, und das in keinster Weise im negativen Sinne. Sicher war auch, dass die Band sich vom eher bescheidenen Applaus nicht aus der Ruhe bringen ließ und fokussiert und professionell ihren knapp einstündigen Auftritt durchzog. Das wiederum würdigte das Stadion mit respektablen Applaus, bevor es nach einer kurzen Umbaupause wieder auf der heissgeliebten Punkrock-Welle weiterreiten durfte.

 

Die Broilers aus Düsseldorf als zweite deutsche Band aus dem Punkbereich hatten offensichtlich einen ordentlichen Teil der Festivalbesucher angezogen. Im vom restlichen Stadion durch ein Ampelsystem abgetrennten vorderen Bereich vor der Bühne konnte jedenfalls wieder eine überdeutliche Vitalisierung beobachtet werden. Da wurde getanzt und gepogt, gedrückt und gerockt, dass es eine wahre Freude war. Broilers-Frontmann Sammy Amara schwebte über das Spitzenwetter, das tolle Publikum und den fantastischen Saisonabschluss glücklich und dankbar auf der Bühne auf und ab. Diese sympathische Echtheit wäre sogar ohne Musik ansteckend gewesen, doch die gab es natürlich auch. Ganz dem Songkatalog der Band entsprechend mit mal mehr, mal weniger bläserlastigen Songs heizten die Rheinländer dem Süddeutschen Festivalpublikum die bereits hervorragende Sonnenschein-Stimmung weiter an. Natürlich gab es ähnlich wie bei den Donots auch jede Menge Fun und lockerer Sprüche auf der Bühne. Als der Keyboarder das berühmte Intro des Van-Halen-Klassikers "Jump" anstimmt, jubelt das Publikum entfesselt los - doch die Band bricht den Song mit einem lockeren Spruch von Amara ab. Drangekriegt! Die Rockabilly-Tolle schwang beim Ska-Punk im Takt hin und her, daran konnten auch die akkustische Gitarre nichts ändern, die Amara sich zwischenzeitlich umgehängt hatte. Zum Ende des Auftritts stürmen die beiden Knollmann-Brüder von den Donots die Bühne und grölten den Refrain von "Meine Sache" gemeinsam bzw. abwechselnd ins Mikrophon. Das Publikum war aus dem Häuschen und ging voll mit, zur wiederum grossen Freude der Band, die nach eigenen Aussagen den perfekten Abschluss der Festivalsaison im Bodensee-Stadion feiern durfte.

ROCK AM SEE 2013: Die Toten Hosen und The Hives kochten den See Seiten 1 2

 

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