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Orphaned Land - Metal für den Frieden

Bei ihnen laufen wohl mehrere einzigartige Phänomene zusammen. Im Nahen Osten dürften Orphaned Land eine der absolut beliebtesten Metal-Bands sein, ihre Anhängerschaft gilt als besonders treu, fast fanatisch. Und das nicht nur in ihrer Heimat Israel, sondern noch viel mehr in den umliegenden muslimischen Ländern. Sehr ungewöhnlich, daß Israelis dort Verehrung genießen. Man sagt ja, Musik wäre eine universelle Sprache, aber bei Orphaned Land und ihren Fans geht diese simple Metapher noch einen Ebene tiefer. Es ist nicht nur ihr wundervoll-dynamischer Mix aus orientalischer Folklore und Metal und die thematische Verortung der Alben im Bereich der abrahamitischen Religionen, ihrer Geschichten und Traditionen. Es ist ihr so authentischer, unermüdlicher Apell, in Frieden miteinander auszukommen, der auf den ersten Blick so affektiert und utopisch wirkt.

Aber der Erfolg gibt den fünf Musikern recht. Auf Orphaned Land Konzerten feiern jüdische, muslimische und christliche Metalheads gemeinsam, liegen sich in den Armen und lernen nebenbei, das Fremde am anderen in einem neuen Licht zu sehen. Selbst auf Konzerten im Westen scheint ihre Message anzukommen und das, wo doch Israel häufig als der unverbesserliche Aggressor dargestellt wird. Beim Konzert im Schweizerischen Pratteln jedenfalls wurde im überschaubaren, aber frenetisch jubelnden Publikum begeistert eine Israel-Flagge geschwenkt. Ein deutlicheres Zeichen für die Identifikation mit der Band und ihrer Botschaft kann man sich wohl kaum ausdenken.

Über diese Phänomene und wie unterschiedlich sie wahrgenommen werden, aber natürlich auch über das neue Album und Zukunftsträume haben wir uns vor dem Konzert im Schweizerischen Pratteln mit Gitarrist Chen Balbus unterhalten. Der erst 21jährige gehört sprichwörtlich zur zweiten Generation der Band, die bereits vor seiner Geburt gegründet wurde. Im vergangenen Jahr stieg er vom Ersatz-Gitarristen nach dem Ausstieg von Gründungsmitglied Matti Swatziky zum gleichwertigen Bandmitglied auf, nachdem er selbst lange ein großer Fan der Band war. Und gleichwertig heißt bei Orphaned Land, das er sich aktiv beim Schreiben des neuen Albums eingebracht hat. Basisdemokratie made in Israel. Der junge Vollblutmusiker konnte sogar direkt bei seinem ersten Album mit der Band einen seine größten Träume verwirklichen:

"Ich wollte schon immer gerne ein großes Orchester dirigieren, mit mindestens 30 Musikern. Ich habe mir das immer als wirklich fantastisches Gefühl ausgemalt, mit dem Dirigentenstab da zu stehen und alle folgen meiner musikalischen Führung. In einer etwas kleineren Ausgabe ist dieser große Traum dann bei den Aufnahmen zu 'All Is One' Wirklichkeit geworden. Für die Aufnahmen des achtköpfigen, türkischen Streicherensembles, das auf 'The Simple Man' zu hören ist, war Kobi in die Türkei geflogen. Wir konnten nicht alle dort sein, aber er hat mich einen Teil der Aufnahme-Session per Skype mitverfolgen lassen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl und ein ganz besonderer Moment, als ich live am Bildschirm zuhören und zusehen konnte, wie diese großartigen Musiker das spielten, was ich komponiert hatte! Das Ensemble an und für sich hatte mir schon den Atem geraubt. Alle spielten sehr genau und synchron - fast wie Maschinen, aber gleichzeitig mit viel Gefühl."

Gleichzeitig stellt Balbus gerade die Streicher als das neue Element am Album heraus, auf das die Band besonders stolz ist. Das weniger harte, an manchen Stellen fast klassisch anmutende neue Werk des Quintetts hat den Musikern ganz ohne Berechnung nebenbei noch ein breiteres Publikum beschert.

"Durch das Streicher-Ensemble haben wir unseren Oriental-Metal um eine symphonische Komponente bereichert. Ich finde, das ist uns sehr gut gelungen und gibt der Musik einen neuen Touch. Nun laufen manche unserer Songs in Israel sogar im Radio, eine völlig neue Erfahrung für uns. Und jetzt auf der Tour hat sich das bestätigt. Bei einem neuen Album erwartet man ja eher, daß die Leute die Texte noch nicht so gut kennen und daher eher dastehen und zuhören. Der eine oder andere bewegt sich vielleicht trotzdem ein bißchen mit, aber eigentlich sind die Leute noch nicht so richtig warm mit den Songs. Aber es war überhaupt nicht so, im Gegenteil. Egal welches Lied wir angestimmt haben, die Leute sind mitgegangen, haben die von Kobi begonnen Verse zu Ende gesungen und wirklich laut geklatscht. Ich bin echt total happy über die Reaktionen, das Album wurde viel besser aufgenommen, als ich erwartet hätte."

 

Eine Weiterentwicklung also auf mehreren Ebenen. Musikalisch hat man Neues ausprobiert, ohne sich wirklich vom eigenen Stil zu entfernen, auch wenn man nicht mehr so hart ist wie bei den früheren Alben. Mancher dürfte davon enttäuscht sein, aber man spricht ein breiteres Publikum an. Last but not least hat man die aus dem unmittelbaren Lebensumfeld der Band geprägte "Mission" aufs Wesentliche verdichtet: "All Is One" heißt das neue Album und vereint auf dem Cover-Artwork die Symbole der drei Religionen untrennbar ineinander verschlungen. Damit spielt es nicht nur auf die gemeinsamen Wurzeln in Geschichte, Kultur und Religion an, sondern auf die höher gelegene Wahrheit, so banal sie auch klingen mag. Man sitzt letztlich in einem Boot und die Veränderung fängt bei jedem Einzelnen an.

"Evil falls on each of us there's nothing new // Who cares if you're a Muslim or a Jew // The awakened ones are nothing but a few // And the one to make the difference now is you."
(aus dem Titelsong 'All Is One')

Eine zutiefst humanistische Aussage, doch kann der Apell an die Menschlichkeit tatsächlich die Lösung sein für einen Konflikt, der seit 60 Jahren besteht? Bekanntlicherweise hat weder die Religion noch der Apell an die Gemeinsamkeiten bisher eine Veränderung in diesem Konflikt gebracht, der in Orphaned Lands Heimat in einer Weise allgegenwärtig ist, wie wir es uns als Europäer trotz aller Informationen schlicht nicht vorstellen können. Ist der Humanismus die Lösung? Ist die Religion das Problem, "Opium für das Volk", wie Marx es nannte? Es scheint ja beides nicht wirklich zu funktionieren!

"Nein, ich glaube nicht, daß die Religion das Problem ist. Die Leute haben durch ihre verschiedenen Religionen einfach unterschiedliche Perspektiven auf die Dinge, das ist erst einmal nichts schlechtes, sondern einfach eine Tatsache. Auch Religion hat ja zunächst einmal gute Beweggründe: Es geht darum, in Frieden mit seinen Mitmenschen zusammen zu leben und den anderen nicht zu verurteilen oder gar zu hassen, nur weil er anders ist als du selbst. Aber diese unterschiedlichen Perspektiven führen natürlich auch zu Problemen. Unser Ansatz als Band ist, den Leuten durch unsere Musik aufzuzeigen, daß es völlig egal ist, woher man kommt oder welcher Religion man angehört. Es gibt keinen Grund, sich zu hassen und sich zu bekämpfen. Ich bin selber nicht religiös, aber ich glaube trotzdem, daß es einen Unterschied machen kann, unsere eigentlich sehr einfache Message mit der Musik zum Ausdruck zu bringen. Ein kleiner Same kann irgendwann aufgehen und es kann sich etwas ändern."

Da ist er wieder, dieser Funke. Man weiß nicht, ob man Orphaned Land beneiden, beglückwünschen oder bemitleiden soll. Solch ein überzeugter Glaube daran, daß sich etwas ändern kann in einer der krisenhaftesten Region der Welt. Durch Musik. Und das von einem jungen Mann, der von sich selber sagt, er sei gar nicht religiös. Aber es ist ja nicht nur Chen Balbus, es ist ja die gemeinsame Vision der Band. Auf der Bühne in Pratteln bringt sie auch Sänger Kobi Fahri in unmißverständlicher Metal-Attitüde auf den Punkt. Allen in seiner Heimat und den Nachbarländern, die sich wegen des Glaubens daran, daß sie auf der richtigen Seite stehen und die anderen falsch liegen gegenseitig die Schädel einschlagen, zeigt er den Mittelfingern: "Fuck you!" Das Statement geht zwar in die gleiche Richtung, kommt aber rauher beim jubelnden Publikum an. Manche Stimme zum neuen Album ist da kritischer. Weichgespült sei das neue Album, Kitsch geradezu. Was antwortet man jemandem aus dem friedlichen Westen, der das was man aus tiefer innerer Überzeugung, in gewisser Hinsicht aber auch aus schlichtem Eigennutz tut, naiv und kitschig nennt?

"Ich finde nicht, daß es naiv ist. Natürlich ist es nicht einfach, die Welt zu ändern und Frieden zu erreichen. Es ist sogar sehr, sehr schwer. Es gibt so viele unterschiedliche Sichtweisen und Interessen. Aber das ändert nichts an der Tatsache, daß wir es gut und wichtig finden, darauf hinzuarbeiten. Es ist unsere Sicht, unsere Botschaft, so wie wir die Welt gerne hätten. Wir glauben daran, außerdem wäre es ja zum Wohl aller, wenn wir dieses Ziel erreichen würden. Wir leben ja tatsächlich in dieser Region, in der ständig Krieg, Angst und Hass herrscht. Das ist unsere Lebensrealität und beileibe kein Spaß. Wir wollen schlicht und einfach, daß das aufhört. Wir haben als eine israelische Band jede Menge arabischer Fans, und das ist für uns Beweis genug, daß da eben noch viel mehr ist als Hass. Es gibt viele Menschen, denen Religion und auch Politik gleichgültig ist. Sie möchten einfach in Frieden leben. Wir kommen mit unserer musikalischen Botschaft also offensichtlich an - Israelis und Araber können friedlich zusammen sein. Also machen wir weiter, egal ob es naiv, kitschig oder sonstwie genannt wird."

 


Doch so ehrlich und authenisch ihr Wunsch ist, mit ihrer Musik mehr zu erreichen als nur reine Unterhaltung, natürlich ist Balbus einfach auch ein junger Metalhead. Oder etwa nicht? Chen Balbus bedient das Klischee davon, wie ein Rockstar in den Augen der Fans seinen Tag verbringt, nicht wirklich. Vielleicht liegt es nur daran, daß er kein Amerikaner, sondern eben Israeli ist. Vielleicht liegt es an seinem Alter, und daß er vor zwei Jahren selber noch eher Fan als Rockstar war. Denn als ich den sympathischen Zwanziger, der hochkonzentriert vor mir sitzt nach seinem ultimativen Insider-Geheimtipp aus der Metal-Szene frage, gibt er eine überraschende Antwort:




"Ehrlich gesagt höre ich privat eigentlich so gut wie keinen Metal. Ich mag sehr gerne traditionelle Musik und oft tippe ich bei Youtube einfach ein Land und "traditionelle Musik" ein und höre mir dann an, was mir da so präsentiert wird. Auf dieser Tour habe ich aber natürlich viel unsere Vorbands (Matricide, The Mars Chronicles und Evoke) gehört. Evoke und The Mars Chronicles kannte ich vorher nicht, trotzdem hauen sie mich immer wieder um. Ich sehe sie mir jeden Abend an. Tolle Musiker und tolle Jungs. Es ist außerdem sehr interessant für mich, weil sie als Franzosen eine andere Kultur und Mentalität mitbringen und wenn man dann auf einer Tour zusammen unterwegs ist, dann kriegt man da viele praktische Einblicke. Matricide sind Freunde von uns, die kenne ich schon lange. Also, wenn Eure Leser von mir einen Tipp wollen, dann sollen sie sich unbedingt mal Matricide, The Mars Chronicles und Evoke anhören."

Doch auch wenn mir Chen Balbus auf meine Frage nach seiner fiktiven All-Star-Band keine komplette Besetzung nennen kann, rückt er schließlich raus. Wäre ja auch kaum zu glauben, daß ein Musiker in einer Metal-Band keine musikalischen Vorbilder aus der Rockmusik nennen kann, orientalische Herkunft hin oder her. John Petrucci von Dream Theater bewundere er sehr, erzählt er dann. Wie er denn reagieren würde, wenn der nun zur Türe hereinkommen würde? Eine ehrfürchtige Annäherung, um nach einem Autogramm zu fragen? Fassungslose Lähmung? Ungezwungenes Geplauder unter Gitarristen?

"Ich würde tot umfallen, Mann", grinst Balbus. "Oder zumindest würde ich anfangen zu heulen. Petrucci ist wirklich einer der erstaunlichsten und talentiertesten Musiker, den ich je gehört habe. Er ist nicht einfach nur ein begnadeter Gitarrist, sondern hat mich einfach als Musiker sehr inspiriert. Er schreibt wirklich sehr interessantes Zeug und transportiert die Dinge auf ein neues Level. Und das seit Jahren." Dann grinst er noch mehr: "Steven Wilson würde ich auch noch dazu nehmen. Der dürfte dann neben mir auf der Bühne stehen und singen und Keyboard spielen."

Copyright Bilder:
Fotos 1&2: Orphaned Land / Century Media
Fotos 3&4: Michael Bolli


 

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DanielF
© 11/2013 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Orphaned Land

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- Orphaned Land - Metal für den Frieden

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- The Never Ending Way Of ORwarriOR
- All Is One

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