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Ayreon - 'Ich bin gerne ein Nerd!'

Mit dem meisterhaften "The Theory Of Everything" reaktiviert Arjen Lucassen sein Ayreon-Projekt wieder. Fünf Jahre nach dem offiziellen Finale '01011001' macht sich Lucassen daran, eine neue Ayreon-Geschichte zu erzählen. Anders als die Vorgänger fusst die Story von "The Theory Of Everything" jedoch nicht in der Science-Fiction, sondern der Realität. Wir haben uns exklusiv mit Lucassen über sein neues Album unterhalten.

Das letzte Ayreon-Album liegt nunmehr fünf Jahre zurück. 2008 hast du im Zuge der Veröffentlichung von "01011001" verkündet, dass es sich dabei um das letzte Kapitel der Ayreon-Saga handeln wird. Wenn du nun auf "01011001" zurückblickst, ist es für dich immer noch ein würdiger Abschluss der Geschichte um Ayreon?

Ja, absolut. Das Album ist groß, düster, episch und spannend geraten. Ich denke immer noch, es ist das perfekte Finale. Der Abschluss der Geschichte wurde später zwar erst auf dem Best-of-Album "Timeline" nachgereicht, jedoch war und bin ich der Meinung, dass die Geschichte schlüssig und rund abgeschlossen ist. Darum habe ich mich auch dazu entschlossen, mit dem neuen Ayreon-Album eine neue Storyline zu beginnen.

Es gibt die Aussage von dir, dass du der Meinung bist, dass 17 Sänger zu viel des Guten für "01011001" waren. Stehst du auch heute noch zu dieser Aussage?

Natürlich. Das Problem war, ich habe damals von allen Sängern und Sängerinnen, die ich angefragt habe, eine Absage erhalten. Doch plötzlich erhielt ich eine Zusage nach der anderen. Plötzlich stand ich mit 17 Zusagen da. Ich konnte einfach nicht Nein sagen (lacht). Erst zu spät erkannte ich, dass keiner sein Talent wirklich entfalten konnte, weil einfach kein Platz dafür vorhanden war. Weniger wäre hier mehr gewesen. Ich habe daraus jedoch meine Lehre gezogen. Für "The Theory Of Everything" habe ich mich in der Auswahl der Sänger und Sängerinnen absichtlich stark limitiert. Jede Gesangsstimme sollte mehr Platz zum Atmen erhalten.

Nach "01011001" hast du das erste Guilt Machine Album, das zweite Star One Album und dein großartiges zweites Soloalbum "Lost In The New Real" aufgenommen. Ich habe den Eindruck, vor allem "Lost In The New Real" hat dazu beigetragen, dass du wieder die Muse dazu gefunden hast, ein weiteres Ayreon-Album in Angriff zu nehmen. Hat "Lost In The New Real" sozusagen den Weg hin zu " The Theory Of Everything" geebnet?

 

Richtig erkannt. "Lost In The New Real" hat in gewisser Weise meine Batterien wieder aufgeladen. Vor allem der 10-minütige Titeltrack hat bei mir wieder das Feuer geweckt. Die Art, wie der Song entstanden ist, wie aus kleinen Teilen ein großes Ganzes wurde. In mir reifte die Idee, genau auf diese Art und Weise ein ganzes Album aufnehmen zu wollen. Ohne "Lost In The New Real" wäre "The Theory Of Everything" vermutlich ein ganz anderes Album geworden.

Als großer Fan von "Lost In The New Real" möchte ich noch kurz bei diesem Album bleiben. Mich hat "Lost In The New Real" insofern überrascht und begeistert, weil du in der Vergangenheit immer wieder betont hast, dass du dich selbst für einen schlechten Sänger hältst. Trotzdem hat du auf "Lost In The New Real" ganz alleine, ohne Gastsänger, den Gesang übernommen. Hat sich deine Meinung über dein Gesangstalent in der Zwischenzeit geändert?

Nein, ich denke immer noch, dass ich ein schlechter Sänger bin (lacht). Wenn du mich je live singen gehört hättest, würdest du dem zustimmen. Auf "Lost In The New Real" habe ich mich nur deswegen an den Gesang gewagt, weil ich stark im Studio tricksen konnte. Der Gesang auf dem gesamten Album ist verzerrt oder nachbearbeitet, sonst hätte ich das den Leuten nicht zumuten können (lacht). Was ich jedoch an meinen Gesang mag, ist der Klang. Meine Stimme erinnert mich immer wieder an jene Musik, die ich selbst gerne mag und höre. Wie z.B. die Beatles oder all die anderen Bands aus den 60er Jahren. Ich liebe einfach diese Art von Musik.

Kann man somit davon ausgehen, dass du dich selbst nie als Sänger für "The Theory Of Everything" in Betracht gezogen hast?

Nach "Lost In The New Real" wollte ich nicht schon wieder als Sänger in Erscheinung treten. Wie gesagt, ich mag den Klang meiner Stimme, aber trotzdem bin ich ein schlechter Sänger. Ich habe darum nicht mit dem Gedanken gespielt, eine Rolle auf "The Theory Of Everything" zu übernehmen. Auch bin ich der Meinung, dass die Leute nach "Lost In The New Real" erst mal genug von meinem Gesang haben (lacht).

Nach der Veröffentlichung von "01011001" gab es Stimmen, die dem Album zwar seine Qualität bestätigten, dir gleichzeitig aber auch vorwarfen, keine neuen Ideen eingebracht zu haben. Inwiefern fiel es dir schwer, dich als Songwriter und AYREON im allgemeinen mit "The Theory Of Everything" neu zu definieren?

Grundsätzlich habe ich diesmal viele neue Sachen ausprobiert. Es fängt schon mit der Story an, die diesmal keine Science-Fiction ist. Zum ersten Mal erzähle ich mit Ayreon eine realistische Geschichte. Ebenfalls habe ich darauf geachtet, nur mit Sängern und Sängerinnen zu arbeiten, mit denen ich zuvor noch nie gearbeitet habe. Auch beim Songwriting habe ich für mich neue Wege beschritten. Früher bündelte ich immer all meine Ideen und ging erst dann ins Studio. Diesmal habe ich darauf verzichtet und stattdessen direkt im Studio an den Songs geschrieben. Ich denke, deswegen sind auch diese vier langen Songs entstanden. Was man aber nicht vergessen darf, ist, dass Ayreon einen gewissen Sound hat. Ich kann Ayreon nicht um 180 Grad ändern, man wird die Musik immer wiederkennen können. Wenn ich den Stil von Ayreon total verändern würde, dann wäre es kein Ayreon-Album mehr. Wenn ich etwas vollkommen anderes tun möchte, dann unter einem anderen Projektnamen wie z.B. Guilt Machine oder Star One.

Wie du schon gesagt hast, "The Theory Of Everything" setzt sich aus vier überlangen Songs zusammen. Jeder Song geht über 20 Minuten. Solch lange Songs zu schreiben war offensichtlich keine bewusste Intention von dir?

 

Ganz und gar nicht. Ich denke, es hat viel mit meiner neuen Arbeitsweise zu tun. Die Songs habe sich aus einem natürlichen Prozess heraus entwickelt. Jedes Element floss sozusagen nahtlos ins nächsten hinüber – es hat einfach gepasst. Irgendwann kam an der Punkt, an dem ich realisierte, dass ich vier lange Songs erschaffen habe. Eigentlich wollte ich kurze Songs schreiben und keine solchen Monster (lacht).

Ayreon - 'Ich bin gerne ein Nerd!' Seiten 1 2

 

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DanielF
© 11/2013 whiskey-soda.de
 


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- 01011001
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