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Alcest - Musik, die alles erlaubt

Im Zickzack durch Europa führt Alcest die Tour zu ihrem jüngst erschienenen, überwiegend positiv aufgenommenen Album 'Shelter'. Doch hat es sich was mit Zuflucht und Geborgenheit, dort draußen auf der kalten Straße, und erst recht im stilvoll heruntergekommenen Musikschuppen namens Gebäude 9 rechtsseits des Rheins im Schatten der großen Messehallen. Eine diffizile Aufgabe für die Franzosen, den dunklen Ort im Glanze ihrer musikalischen Kehrtwende erstrahlen zu lassen. Gleichwohl keine unlösbare, wie sich am heutigen Abend zeigen sollte.


Für erste akustische Dehnübungen waren die englischen The Fauns geladen, deren neue Platte 'Lights' seit gut einem Monat auf dem Markt ist. Frontfrau Alison Garner - stilecht im Styx-Shirt - und Gitarrist Lee Woods fädelten rund 45 Minuten lang dünnen Gesang durch einen verrauschten, sedierenden Noisepop-Teppich.


Mit den folkenden Waldläufern von Hexvessel, die das Vorprogramm seiner Kehrseite zuführten, ergriffen schon etwas eindringlichere Klänge Besitz von der kleinen Konzerthalle, in der es jetzt begann, verdächtig nach frisch zubereitetem Essen zu duften. Womöglich nahmen Stéphane Paut und Jean Deflandre gerade ihren letzten Snack vor dem Auftritt zu sich - wer weiß. Hexvessel sind ein Rudel Finnen um den zugezogenen Briten Mat McNerney, der schon recht bald mit beträchtlichem Stimmumfang und der Solidität seines Gesanges überraschte. Multiinstrumentalist Kimmo Helén sorgte mit unterschiedlichsten Dreingaben an Trompete, Violine und Synthesizer für ein differenziertes Klangbild.

 


Der angetane Applaus tat den Mitreisenden gut, vermochte aber nicht darüber hinwegzutäuschen, dass nach mindestens zwei Stunden Aufenthalt im und am Venue langsam die Vorfreude der Ungeduld wich.

Als Neige und Winterhalter - so die Künstlernamen von Paut und Deflandre - mitsamt ihrer Live-Entourage die Bühne betreten, brandet Jubel auf - gefolgt von einer gespannten, respektvollen Stille. Das Set beginnt so, wie auch 'Shelter' beginnt, das Konzeptalbum über das Meer. Passend hierzu tauchen die Scheinwerfer die Bühne in ein mattes Königsblau, das ins Grüne changiert und hin und wieder von warmen, gelben Strahlen durchbrochen wird. Dann zischt es laut; der Bühnennebel flutet den Raum. Die weichen, wabernden Schwaden verwandeln das Farbenspiel der Lichtanlage in ein hochdynamisches Ölgemälde. Es entsteht eine Szenerie, die verwunschenes Ambiente schafft im zuvor so kargen Saal. Die ohnehin schon märchenhaft anmutenden Melodien gewinnen hierdurch zusätzlich an Ausdruck.


Neige kehrt seinem Publikum nicht selten den Rücken zu, nimmt sich während des Musizierens immer wieder kurz Zeit, um mit sich selbst allein zu sein. Winterhalter indes verschwindet hinter der übergroßen Bassdrum seines Schlagzeugs. Letzteres ist mit seinem vollen, durchdringenden Klang auffällig präsent und verleiht so auch den neuen, leichten Stücken einen bissigeren Anstrich. Co-Gitarrist Pierre Corson, der viel höhere und zartere Backing-Vocals beisteuerte, als sein rustikales Äußeres vermuten ließe, und Indria Saray am Bass machten ihren Positionen als spielstarke Flügelmänner alle Ehre, wenngleich ihnen die volle Ausleuchtung durch das Lichtmanagement nicht zuteil wurde.

Alcest - Musik, die alles erlaubt Seiten 1 2

 

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Valentin
© 01/2014 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Alcest

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- Offizielle Website
- Alcest - MySpace-Seite

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- Horizonte und Silberstreife: Valentins Alben des Jahres 2014

Rezensionen:
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