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Crematory - 'Wir sind keine alten Säcke!'

Mit "Antiserum" haben Crematory wieder einmal gezeigt, warum sie zu den populärsten deutschen Gothic Metal-Bands gehören beziehungsweise genreprägend sind. Egal, wie sich die Band verändern oder neue Elemente in ihren Sound einfügt, das Ergebnis klingt stets nach Crematory. Die elektronischen Elemente wurden diesmal wieder verstärkt in den Mittelpunkt gerückt, die Zusammenarbeit mit der EBM-Band Centhron trug kreative Früchte, die eine neue Facette beleuchten, aber immer noch unverwechselbar nach den Rheinland-Pfälzern klingen. Schlagzeuger Markus Jüllich erklärt im Interview, was der neu kreierte EBM-Metal für Crematory bringt und warum am Ende alles gut wird.

"Antiserum" begeistert die Fans durch viele Ohrwürmer, die mit tanzbaren Elementen und dem typischen Crematory-Flair aufwarten. "Infinity" erschien Anfang 2010, die Best Of "Black Pearls" im Spätjahr. Viel Zeit also trotzdem für eine Band, die die Musik als professionelles Hobby sieht und regulären Berufen nachgeht. "Wir haben mehr als drei Jahre zu unserem Greatest Hits-Album "Black Pearls" getourt und nach einer neuen Plattenfirma gesucht, sowie auch einige Zeit für das neue Album gebraucht und deshalb hat alles zusammen einige Zeit in Anspruch genommen, denn wir wollten ja wie gewohnt fett abliefern und nichts dahinschnutteln", erklärt Markus die gefühlt unendlich lange Pause. Neben der Musik bestimmt auch Familie und Berufsleben den Alltag der Mitglieder, dennoch versucht man, möglichst soviel Platz für Crematory zu lassen: "wie es neben Job und Familie machbar ist, denn CREMATORY ist wie ein weiteres Baby, welches weiterhin großgezogen und weiterentwickelt werden muss". Das dies ein guter Weg ist, zeigen die Reaktionen auf "Antiserum". "Es ist überwältigend! Ich mach seit sechs Wochen weltweit Interviews und "Antiserum" ist überall eingeschlagen wie eine Bombe!".

 

Auf dem 2004er Album "Revolution" gab es eine verstärkte Elektro-Komponente im Gothic-Universum der Band, zehn Jahre danach wird diese Ausrichtung noch konsequenter verfolgt und umgesetzt. Gab es da ein bestimmtes Erlebnis, das Euch wieder Lust auf mehr Elektro gemacht hat? War es die Auswahl der Songs für die "Black Pearls"-Best Of? "Wir hatten einfach Bock drauf und wollten zeigen, dass wir keine alten Säcke sind, sondern immer am Zahn der Zeit und für moderne und frische Ideen immer gut sind", beschreibt der Schlagzeuger den profanen Grund für die Zusammenarbeit mit Centhron. Eine Zusammenarbeit lag dabei irgendwie auf der Hand. "Elmar von Centhron ist ein guter Freund unseres Sängers Felix und ein großer Crematory-Fan. Da lag nichts näher als die Zusammenarbeit mit Elmar. Ich sagte ihm einfach, dass er mal zehn Crematory-Lieder in seinem EBM-Style schreiben soll und schon hatten wir eine hervorragende Basis, mit der wir arbeiten und unseren Stempel aufdrücken konnten", berichtet Markus verkürzt vom Prozess der Idee bis zum fertigen Album. Und wie wurde das Material dann "crematorisiert"? "Elmar lieferte zehn Songs in seinem EBM-Style, die wir aber noch ordentlich durch den Fleischwolf gedreht und crematorisiert haben, so wie Du das so schön schreibst", umreißt der Schlagzeuger dann die Umstrukturierungsmaßnahmen, mit denen dann die schmackhafte Symbiose aus EBM-Songs und Crematory-Hymnen entstand.

Das Ergebnis ist eine EBM-Gothic Metal Konstellation, die einzigartig und homogen klingt und man sich fühlt wie auf einem Crematory-Konzert, bei dem ein Stock darüber ein EBM-Gig stattfindet und alles zu einer funktionierenden, mitreißenden Einheit verschmilzt. "Das Ergebnis ist EBM-Metal! Wir haben genau das umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten. Voluminöse EBM-Sounds treffen auf fette Gitarren und donnernde Drums mit abwechslungsreichem Gesang aus deutsch und englisch sowie cleanen Vocals von Matze und fetten Growls von Felix. Also mehr Abwechslung geht meiner Meinung nach wirklich nicht", beschreibt Markus stolz das Ergebnis der Kooperation. Eine erneute Zusammenarbeit wird zudem nicht ausgeschlossen. "Bestimmt irgendwann wieder, aber wir wollen uns nicht wiederholen sondern weiterentwickeln und daher wird das nächste Album wahrscheinlich wieder etwas anders werden. Ich hab da schon so eine Idee, die ich aber noch nicht verraten möchte."

 

Neben den EBM-Sounds fallen besonders die eingesetzten Effekte bei Felix' Gesang auf, die durch die entstehende kalte Atmosphäre zum Gesamtwerk passen. "Ja natürlich, denn auch bei den Vocals wollten wir die passende Stimmung erzeugen", bestätigt Markus. Ebenso ein stimmiges Gesamtkonzept ergibt der inhaltliche Aufbau des Albums. Stimmungstechnisch beginnt das Album sehr düster, es wird immer hoffnungsloser durch Songs wie "Virus" oder "Kommt näher", ab "Back From the Dead" gibt es einen inhaltlichen Wandel, der in "Antiserum" seinen Höhepunkt findet. Man hat fast den Eindruck, dass sich hier alles zum Guten wendet und Hoffnung verstrahlt wird. Zufall oder inhaltlich beabsichtigt? "Du hast das genau richtig erkannt, denn so war das unsere Absicht", bestätigt der Schlagzeuger den interpretatorischen Ansatz. Bereits im Vorfeld wurde seitens der Band gesagt, dass besonders "Shadowmaker" heraus sticht. Was sind die Stärken des Songs, dass es ein großer Bandhit werden könnte, wann merkt man, dass man etwas Besonderes erschaffen hat und wie waren die Reaktionen der Fans, die das Stück das erste Mal gehört haben? "Schon beim ersten Take als Felix das erste Mal den Text auf das Playback gesungen hatte war für mich klar, dass das der Hit des Albums wird, obwohl wir erst bei der Hälfte aller Songs angelangt waren. Der Song geht sofort ins Ohr, ist total tanzbar und kommt live tierisch gut an", schwärmt Markus von der neuen Hymne und kann es kaum erwarten, "Shadowmaker" und Co. live zu präsentieren. "Wir werden alles live spielen und keine Playbacks von Band benutzen. Wir haben bereits die ersten beiden Konzerte absolviert und ich kann Dir sagen, dass die neuen Stücke ultrafett rüberkommen.".


 

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Ingo
© 03/2014 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Crematory

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