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The Exploited - Fuck The System

So unser Fazit zum Exploitedkonzert am 10.April 2003 im So36. Und... ja gut durchmischt. So war das Publikum im wohl traditionsreichsten Clubs Berlins sowohl alt, jung, normal, abgefuckt, bunt, grau, hart, weich... auf jeden Fall in ausgelassener Stimmung.

Wie das so ist, wenn man eine leicht angetrunken Mob von Punks vor verschlossenen Türen warten lässt, wurde die Stimmung in der Oranienburger Straße dann doch relativ unentspannt. Bot es einem aber die Gelegenheit, schon einmal einen ersten Überblick über das Publikum zu bekommen. Da waren die Old-School-Punks, denen man einfach sofort ansah, das sie den Hauptact des heutigen Abends schon aus der Entstehungszeit kennen. Was immerhin schon über 20 Jahre her ist. Diese könnte man dann noch unterscheiden in: hat seinen Iro noch und sieht ganz normal aus. Dann waren da noch Youngsters wie die beiden ca 15-jährigen Mädels mit Hund, die schon ziemlich angetrunken ständig von der einen zur anderen Seite gestolpert sind. Natürlich bestens präpariert fürs Konzert. Stiefel, Minis, viel Leder und vor allem Nieten. Sonst bot sich ein wie gesagt recht buntes Bild: Glatzen, bunte Haare, Ökos und was nicht noch alles.
Bevor all diese aber in den Genuß von Wattie und Co kamen, mussten sie sich noch gute 2 Stunden gedulden. Zwei Vorbands, welchen beiden eine echt ordentliche Spielzeit zugewilligt wurde.


 


Zuerst Back Slide aus Freiburg. Mit einem recht ordentlichen englischsprachigen Streetpunk. Passend zum Hauptact erinnernd an die Größen der 80er Jahre wie Cock Sparrer o.ä.
Schön zu hören, das es auch Bands in Deutschland gibt, die nicht den ewig selben deutschen Brei fabrizieren, sondern auch mal richtig draufhauen. Gedankt wurde es durch die ersten Pogoattacken. In den hinteren Reihen, wo sich dann das älteres Semester aufhielt wurde zustimmend mit den Köpfen genickt. Optisch insgesamt am auffälligsten an diesem Abend war übrigens der zweite Mann im Team Backslide. Zuständig für Gitarre und Gesang, eine Mischung zwischen Ozzy Osbourne und Marilyn Manson. Geil kultig!


Zur großen Freude, gerade auch der schon etwas älteren Fans, kamen dann nach einer etwas längeren Umbaupause, die uns aber mit den Dropkick Murphys vom Band versüßt wurde, Dritte Wahl auf die Bühne.

Man hätte denken können, viele der Leute seien nur wegen der absolut sympathischen Deutschpunk-Band gekommen. Wie kaum eine andere Band, verstanden es Gunnar, Busch´n und Krel schon immer ernste Themen, in einer so herrlichen ironischen Art und Weise zu präsentieren. Dabei brachten sie zu dritt auch noch einen derart satten, bretterigen Sound hin, das es für die meisten kein Halten. mehr gab. Zwei Drittel des So36 pogte abwechselnd in der Gegend herum oder amüsierte sich über die erfrischend komische Art der Dritten Wahl. Das sie ihre Karriere mit dem Spielen von Coverversionen starteten (und das übrigens schon in der damaligen DDR), bleibt wohl bei keinem Konzert verborgen. So ließen sie es sich nicht nehmen, mit Yankees Raus von Slime, auch musikalisch Stellung zur Irakpolitik der U.S.A zu nehmen. So angeheizt, in eine fürs Tanzen perfekte Stimmung versetzt, folgten noch schnelle, harte Nummern und als die Dritte Wahl dann nach zwei Zugaben (wohlgemerkt als Vorband!!!) Schluß machte, hörte ich im Vorbeigehen eine der Besucher sagen: Na viel geiler kann es ja für mich nicht mehr werden.


Wieder eine etwas zu lange Umbaupause. Gab es doch aber einen recht umfangreichen Merchandise-Stand, der sicher auch guten Umsatz machte... vielleicht nicht ganz so dicke wie der Bierstand, aber Drängelei war auch hier angesagt.
Die ersten Rufe wurden laut, und jeder der nicht das erste Mal auf einem Exploited-Konzert war, oder der die ein oder andere Live-Scheibe kennt, fiel mit ein: ´Exploited – Barmy Army´.


Und dann kamen sie auch. Ohne viel Gerede ging es sofort zur Sache und die ersten vier Nummern wurden uns, ohne größere Pausen regelrecht um die Ohren geschleudert. Wer The Exploited lange nicht gesehen hat, wird sich eventuell etwas gewundert haben. Denkt man zehn Jahre zurück, so hat sich am Sound und dem Style nicht wirklich etwas verändert. Um so mehr aber optisch. Bis auf Wattie, der ewig lange, pinke, allerdings herunterhängende Haare präsentierte, sah der Rest der Band eher ´normal´ aus. Schade, haben doch gerade sie immer die höchsten und rotesten Iros gehabt. Aber wir waren ja schließlich beim Konzert um uns die hämmernden Pogos und harten Gesangspassagen um die Ohren klatschen zu lassen und nicht, um uns modische Tips zu holen.

Das Thema U.S.A haben Exploited dann mit dem Kommentar im gebrochenen Deutsch Bush und Blaire those fuckin Wichsers eröffnet. Gefolgt von dem Song Fuck The USA. Danach gab es noch eine kleine Antwort von Wattie auf die, nicht aufhörenden Sprechchöre aus dem Publikum: Deutschland Barmy Army schrie er ins Mikrofon, und gleich ging es in die nächste Nummer. Klar, das ´Die Ausgebeuteten´ fast die ganze neue Platte Fuck The System runterspielten. Aufgrund der generell eher kurzen Nummern, und der heftigen Taktfolge der Songs fanden aber auch verdammt viele Klassiker Einzug. Sympathisch war, das die Jungs, obwohl teilweise bis zu 5 Fans gleichzeitig auf die Bühne stürmten, sich nicht beirren ließen und auch mal den ein oder anderen einfach eine Weile tanzen ließen. Zwar blickte Wattie ab und zu ein wenig irritiert, aber Profis genug um seine Ding durchzuziehen sind sie halt doch.

So ballerten sie der Audienz guten, alten, erdigen und einfach lauten Punkrock der Extraklasse entgegen. Ein Abend, der sich sicher für alle gelohnt hat.

pUnKs nOt dEaD!


 

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Barth
© 04/2003 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: The Exploited

Homepage:
- The Exploited

Artikel:
- The Exploited - Fuck The System

Rezensionen:
- Fuck The System
- Twenty Five Years Of Anarchy And Chaos


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