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Amaranthe - Weniger ist manchmal mehr

Es ist einer dieser Freitage, der keinen Wunsch offen lässt in der Mutterstadt. Neben diversen populäreren Veranstaltungen spielen Luxuslärm im Huxleys, Schandmaul in der Columbiahalle und Eläkeleiset im Astra. So kommt es, dass Amaranthe und deren zwei Vorbands es nicht schaffen, mehr als drei Viertel des Berliner Lidos mit Publikum zu füllen. Doch weniger ist manchmal mehr, denn die Leute, die an diesem Tag den Weg in die Cuvry Straße finden, gehören zum harten Kern der Fangemeinde - wer nicht unbedingt Amaranthe sehen möchte, hat heute genug Alternativen den Abend anderweitig in Berlin zu verbringen!



Tatsächlich ist es vor allem zur Spielzeit der ersten Vorband Smash Into Pieces erschreckend leer. Obwohl die fünf Musiker aus Örebro mit ihrem melodischen Rock ála Nickelback - nur ein wenig melancholischer - durchaus charismatisch auftreten und das wenige Publikum vor der Bühne vollkommen unter Kontrolle haben, reicht die halbstündige Spielzeit einfach nicht aus, denn die Mehrheit des Gäste befindet sich noch auf dem Weg und trifft erst während des Sets der zweiten Vorband Deals Death ein.

 


Ihreszeichens aus Göteborg, gibt die nächste Band, wie könnte es anders sein, den berühmt berüchtigten melodischen Schweden-Death zum Besten. Die fünf Musiker versuchen es zumindest, schaffen es musikalisch jedoch nicht ansatzweise mit Größen wie Soilwork oder Dark Tranquillity mitzuhalten, sodass die Setlist nicht besonders abwechslungsreich ist, der Auftritt dadurch schnell langweilig wird und zumindest ich mich während der letzten vier Songs mit nichts anderem zu beschäftigen weiß, als mit den Kopf darüber zu zerbrechen, ob die Bändchen, die der Sänger um seine Oberarme gewickelt hat, einen anderen Sinn erfüllen könnten, als beim Anspannen des Bizeps eben Jenen durch einschnüren des Restarms besonders hervorzuheben.


Als Amaranthe die Bühne gegen zehn Uhr Abends die Bühne betreten, ist das Publikum auf drei Viertel der Fläche des Lidos expandiert. Wie eben schon erwähnt, gibt es an diesem Tag genug andere Veranstaltungen in Berlin, sodass niemand aus Langeweile zu diesem Konzert gehen muss und das merkt man ab dem ersten gespielten Ton. Von Anfang an steht das Publikum unter Strom. Die Gitarristen spielen keine vier Akkorde, da ist der Mob vor der Bühne schon am Hüpfen, Tanzen und am Köpfe schütteln. Die drei Vokalisten der Band haben ihre Fans voll im Griff – nicht wenige wortwörtlich, denn zumindest Sängerin Elize hat sichtlich Spaß dran, von der niedrigen Bühnenkannte ins Publikum nach Händen zu greifen und diese Fest zu drücken. So nahe können die Fans den Musikern nur in kleinen Clubs sein! Zwischendurch versuchen die Skandinavier witzig zu sein, indem sie sinnlose deutssprachige Sätze um das Wort Kartoffel kombinieren und so tun, als ob sie dächten, damit Liebesbekenntnisse von sich zu geben. Schwamm drüber, der Wille zählt. Gott sei dank sind Elize und ihre Jungs Musiker geworden und keine Komiker, sodass sie die meiste Zeit des Abends das tun, was sie wirklich können: Die Fans mit ihrer Musik zum Ausrasten bringen.

 


Die Setlist des Abends ist, wie erwartet, vom neuesten Album 'The Nexus' dominiert, obwohl auch einige wenige altbewährte Lieder, wie 'Amaranthine' oder 'Call Out My Name' gespielt werden - Und nachdem die Band 'Invincible' und 'The Nexus' als Zugabe spielten, ist das Konzert kurz vor Mitternacht vorbei. Den vom Feiern verausgabten Fans sieht man in jedem Fall neben der Erschöpfung auch eine tiefe Befriedigung an. Soviel Glückshormone liegen selten in der verbrauchten Luft des Berliner Lidos.


 

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