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Blues Pills - Das Rezept für den Erfolg

Eine Schwedin, ein Franzose, zwei Amerikaner und jede Menge Leidenschaft für den Bluesrock: Das sind die Blues Pills, eine junge Band, die nicht erst seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums von sich reden macht. Diese Pillen sind rezeptfrei beim CD-Dealer erhältlich, und zu Risiken und Nebenwirkungen wird das Lesen unserer Albumkritik zum selbstbetitelten Debüt empfohlen. Der Bandname geht übrigens auf ein deutsches Musikblog im Internet zurück, das von einem Freund der Band betrieben wurde. Wir haben für Euch die Packungsbeilage dieser Pillen genauer studiert und uns mit Elin Larsson, der sympathischen jungen Frontfrau der Blues Pills, über die Entstehungsgeschichte der Band und darüber unterhalten, warum der Blues auch in Europa wieder auf dem Vormarsch ist. Und über die Angst davor, Janis Joplin zu covern.


Elin Larsson macht am Telefon einen entspannten Eindruck, als sie sich die Zeit für Whiskey-Soda und unser Interview nimmt. Auch wenn mit dem selbstbetitelten Debütalbum jetzt erst der erste Longplayer der Band veröffentlicht wurde, so kann man die junge Schwedin doch schon fast als "alten Hasen im Showgeschäft" bezeichnen. Schon seit Ihrer Kindheit hat sie gerne gesungen und Songtexte geschrieben. Festivalauftritte, eine Headliner-Tour durch Europa und Australien, ein Konzert beim legendären WDR-Rockpalast, mehrere EPs, - da wird es Zeit für das erste richtige Album. Und die Blues Pills sind Stolz auf ihren Erstling. "Es fühlt sich toll an, endlich ein richtiges Album veröffentlichen zu können", verrät uns die Sängerin, die seit ihrem 14. Lebensjahr Gesangsunterricht genommen hat. "Ein Traum wird für uns wahr."

Wie ein Traum mutet auch die Entstehungsgeschichte der Blues Pills an, die bereits seit 2011 existieren. "Ich habe in Schweden in einem Hotel als Frühstückskellnerin gearbeitet und bin dann arbeitslos geworden. Ich hatte etwas Geld gespart und bin zum Urlaub in die Vereinigten Staaten geflogen", berichtet uns Elin von der Bandgründung. "Ich wollte schon immer mal nach Kalifornien. Seit meinem 16. Lebensjahr hatte ich gearbeitet und war total geschafft. Also habe ich diese Reise gemacht, und in Kalifornien habe ich Zack und Cory getroffen." Zack Anderson (Bass) und Cory Berry (Schlagzeug) sind Halbbrüder aus Iowa und lebten im Sommer 2011 an der amerikanischen Westküste, wo sie in der Band "Radio Moscow" spielten und in einer elterlichen Garage einen Proberaum eingerichtet hatten. "Wir haben uns schnell miteinander angefreundet und ein wenig zusammen gejammt", erzählt Elin Larsson. "Wir schrieben aus Spaß gemeinsam ein paar Songs, und so ist quasi die Band entstanden." Ein Demovideo war schnell aufgenommen und auf YouTube gepostet, auch wenn die beiden Amerikaner die Schwedin hierfür lange überreden mussten. "Ich war dagegen, es zu veröffentlichen. Aber dann haben wir plötzlich einen Plattenvertrag von einem schwedischen Label angeboten bekommen sowie die Möglichkeit, auf Tour gehen zu können. Wir brauchten aber noch jemanden ander Gitarre, weil wir ja nur zu dritt waren. Da kam das Gespräch auf Dorian." Der Franzose Dorian Sorriaux, zu dem Zeitpunkt erst 16 Jahre alt, hatte in seinem Heimatland in einer kleinen Band gespielt und dort zufällig die amerikanischen Halbbrüder kennengelernt, als diese mit "Radio Moscow" in einem kleinen Club spielten und Dorians Band dort als Vorgruppe auftrat. So fiel jetzt also schnell die Wahl auf den jungen Franzosen, als ein Gitarrist für die Blues Pills gesucht wurde. "Wir haben Dorian nach Schweden eingeladen und ein wenig gemeinsam geübt und sind dann mit ihm auf die Tour gegangen."

Bis zum ersten Album sollte aber noch einige Zeit vergehen. Elin verrät uns die Gründe hierfür: "Die Jungs hatten sich entschlossen, alle nach Schweden zu ziehen. Es gab für Zack und Cory Probleme mit dem Daueraufenthalt, und dann waren wir ständig auf Tour, da fehlte uns einfach die Zeit für das Album. Aber ich bin sehr froh darüber, dass wir schon mit den EPs und Demos auf Tour gehen konnten. Wir haben dabei sehr viel gelernt, und als wir jetzt endlich das Album aufgenommen haben, waren wir als Band noch viel mehr miteinander vertraut und besser aufeinander eingespielt."

 

Es hatte noch weitere Vorteile, vor dem Release des ersten Albums bereits so lange auf Tour gewesen zu sein: "Eine EP hören sich gar nicht so viele Leute an. Es ist besser, durch viele Konzerte eine Reputation zu bekommen. Bei unseren Liveauftritten konnten wir dem Publikum zeigen, wer wir sind, und es hat vielen Leuten gefallen. Das ist das beste Kompliment, das eine Band bekommen kann!" Nachdem der Umzug nach Schweden für die drei jungen Männer überstanden war, wohnt und arbeitet die Band nun in Örebro auf etwa halber Strecke zwischen Göteborg und Stockholm. "Wir haben dann ein Video mit einem unserer ersten Auftritte an Nuclear Blast geschickt mit einem Brief: Hey, wir mögen Euer Label, und wenn Ihr uns auch mögt, dann nehmt uns doch unter Vertrag!" Elin lacht bei der Erinnerung an diesen großen Schritt für die Band. Denn es hat tatsächlich so einfach funktioniert! Nuclear Blast mochte die Blues Pills und bot einen Vertrag. Im Herbst 2013 wurde im Rahmen dieses Vertrages zunächst die EP "Devil Man" veröffentlicht, die nicht nur in der Fachpresse äußerst positiv aufgenommen wurde. Nach einem Auftritt im legendären WDR-Rockpalast und weiteren Liveauftritten war dann aber endlich die Zeit gekommen für das erste richtige Album.

Blues Pills - Das Rezept für den Erfolg Seiten 1 2

 

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Michael
© 07/2014 whiskey-soda.de
 


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