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M'era Luna 2014 - Tag 1

Hildesheim sieht schwarz - zumindest auf dem Flugplatz. Dieses Wochenende findet auf dem Flugplatz Hildesheim-Drispenstadt wieder einmal eines der weltgrößte Gothic-Musikfestivals statt - das M'era Luna. Rund 30.000 Besucher der 'schwarzen Szene' sind gekommen für zwei Tage Musik hochkarätiger Acts sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Händlern, Mittelaltermarkt und Modenschau. Whiskey-Soda ist für Euch live dabei, und wir nutzen die Gelegenheit, aktuell direkt aus dem Infield zu berichten.


Der gestrige Freitag, noch ohne Musikprogramm, stand zunächst im Zeichen der Anreise, des Aufbaus sowie einiger Lesungen und Gothic-Disco bis zum Morgengrauen. Bei der Menge der anreisenden Besucher blieb das ganz große Verkehrschaos auf den Zufahrtsstraßen dank der vielen eingesetzten Helfer und 'Lotsen' glücklicherweise aus, wenngleich es natürlich spätestens beim Bezug des Campingplatzes und der Bändchenausgabe dann doch zu unvermeidbaren Wartezeiten kam. Aber irgendwann standen alle Zelte, waren alle Autos entladen und Zeltnachbarn begrüßt. Wenn man durch die schier endlose Zeltlandschaft schlenderte, musste man feststellen, dass die Musikbeschallung der einzelnen Camps äußerst unterschiedlich und nicht nur 'schwarz' war. Von Metal über Punk bis zum Schlager war alles zu hören - ob letzteres nun als Scherz, aus Protest oder als ernstgemeinte Huldigung, ließ sich nicht erschließen. Aus der Disco dröhnte Alphaville zur Zeltburg hinüber, während von der anderen Seite die Dudelsäcke schallten. Aber zurück zum heutigen offiziellen ersten Festivaltag.


Das Festival wird von Aeverium eröffnet, einer jungen Band, die bei einem Publikumsvoting den heutigen Auftritt gewonnen haben. Sie sorgen mit Gothic-Metal für Stimmung und wissen durchaus zu überzeugen. Unmittelbar darauf geht es mit Meinhard weiter, die im neben der Hauptbühne gelegenen Hangar mit dick aufgetragener Schminke düsteren Rock spielen - inspiriert sind Songs wie 'Rabbithole' und 'Mad Hatter' durch 'Alice im Wunderland'.

Nach den Mittelalter-Rockern von Ignis Fatuu ist es dann Zeit für Sündenklang, dem Zweitprojekt der Musiker von Stahlmann. Mit seichteren, poppigen Klängen kann die Band zur Mittagszeit durchaus Punkten beim Publikum! Theatralisch wird es dann, als die Erben von Goethes Erben, Oswald Henkes neues Projekt Henke, die Main Stage bespielen, worauf Chrom scheinbar nicht viel zu erwiedern haben. Irgendwie langweilig ist das Set der EBMer, überzeugen können erst wieder Rabia Sorda, die mit ihrem soliden Elektro-Rock das Publikum im Hangar für sich gewinnen können und eine gute Basis für die Gothic-Metaller von Lacrimas Profundere herstellen.

Solitary Experiments, die Männer in rotem Hemd mit schwarzer Krawatte, ein durchaus Whiskey-Soda-kompatibler Kleidungsstil, lassen dann nach den NDH-Größen Stahlmann elektronische Klänge durch den Hangar wehen. Mit seinem Gesichtsausdruck zwischen Leidenschaft und Wahnsinn füllt Sänger Dennis die elektrischen Beats mit einer geballten Ladung Emotion, kann dabei aber noch lange nicht mit Stefan Ackermann von Das Ich mithalten, die zwei Slots später die Bühne rocken, nach Neuroticfish, den Männern mit der Videoleinwand und einer nicht wirklich überzeugenden ASP-Show.

 


Es folgen Paradise Lost, die nun wirklich enttäuschen. Wer die Musik der Band in Studioqualität kennt, wird die düstere Stimmung schätzen, die erhabene, sanfte Stimme, die im Kontrast zu den verzerrten Gitarrenriffs das Besondere dieser Musik ausmachen – doch leider ist der Sound so grottig, dass man die Stimme kaum hört. Zusätzlich zerstört das warme Licht der untergehenden Sonne so ziemlich jedes bisschen düstere Stimmung, dass eventuell doch noch hätte aufkommen können - und so bleibt es uns leider nur zu empfehlen, diese Band beim nächsten Club-Konzert abzupassen, wenn es dunkel ist und der Sound stimmt.

Nachdem dann Claus Larsen von Leaether Strip, einem EBM-Projekt aus Dänemark, den wie leer gefegten Hangar recht erfolgreich mit seinen mantraartigen Lyrics beschallte startet auf der Haupt-Bühne das Set von Subway To Sally. Mit jeder Menge Stahl-Käfigen und zwei sich kreuzenden Flammenwerfern zu Beginn, die zwei riesige Feuerlanzen in den Himmel stoßen, schaffen Subway schon einmal das abwechslungsreichste Bühnenbild bis jetzt. Die Setlist hingegen ist weniger Abwechslungsreich im Vergleich zu den vergangenen Konzerten, was aber nichts macht, denn Hits sind es, was das Publikum von einem Headliner erwartet. Mit wesentlich ausgewogenerem Klang als Paradise Lost und der, für diese Band wesentlich passenderen Abendsonne, schaffen Eric Fish und seine Kollegen ein wundervolles Konzerterlebnis und machen Appetit auf mehr.


Mehr sind in diesem Falle DAF, ein Zweimann-Projekt, bestehend aus Schlagzeuger und Sänger, wobei Letzterer, ein echtes Energiebündel, von einem Ende der Bühne zum Anderen jagt, wie von der Tarantel gestochen und so das Publikum auf Marilyn Manson vorbereitet, dem Grund dafür, dass das M'era Luna 2014 restlos ausverkauft ist. Man muss wohl nicht sagen, wie voll das Infield zum Set des US-Amerikaners ist. Bis weit hinter den Technikturm drängen sich die Fans des in Deutschland selten gesehenen Gastes und feiern Songs wie 'The Dope Show', 'Personal Jesus', 'This is The New Shit' oder 'Sweet Dreams' - ein echtes Klassiker-Set, das von 'The Beautiful People' als Zugabe beschlossen wird. Leider Gottes war der Sound dermaßen schlecht, dass man zum Anfang kaum mehr verstand, als pfeifende Rückkopplungen und dröhnende Bässe, aber davon lässt sich ein echter Manson-Fan nicht beeindrucken!

 


Combichrist überzeugen nun mit brachialem Industrial. Der Sänger wirft einen Blumenstrauß ins Publikum, während im Hintergrund ein Roadie im rosa Plüschkostüm wild hin und her rennt, was neben der mitreißenden Musik wohl ein Grund dafür ist, dass das Publikum die Band in höchster Ekstase abfeiert. Als letztes spielen dann Within Temptation die Headliner-Show der Headliner-Shows - Flammensäulen schießen in den Nachthimmel, während die Band ihren Symphonic Metal zum Besten gibt, garniert mit dem Gesang Sharon Del Adels, welche bestens bei Stimme ist.

Und damit ist der M'era Luna-Samstag auch schon vorbei. Das Whiskey-Soda-Team wünscht eine gute Nacht und freut sich auf morgen!


Unsere Fotogalerien findest du auf unserer Facebook-Seite. Folgen lohnt sich, denn jeden Abend laden wir zwei Galerien hoch!


>>Zum Teil 2 des Berichts<<


 

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© 08/2014 whiskey-soda.de
 


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- M'era Luna Festival 2014 mit hochkarätigen Headlinern
- M'era Luna 2014 - Tag 1
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