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Summer Breeze 2014 - MMM - Metal, Matsch und Met Teil 1

Das diesjährige Summer Breeze war sehr durchwachsen. Angefangen bei einem völlig unvorhersehbaren Wetter, welches sich einfach nicht entscheiden konnte, was es denn nun will, war auch musikalisch und soundtechnisch alles dabei: von exzellent bis grottenschlecht. Letztendlich waren die vor Ort geführten Interviews so dermaßen schlecht organisiert, dass auch das whiskey-soda-Team "durchwachsen" schwankte, zwischen guter und schlechter Laune. Alles in allem aber ein durchweg rundes und gelungenes Summer Breeze in 2014. Insofern kann es 2015 nur besser werden.

Summer Breeze, ein seit nunmehr sechzehn Jahren etabliertes Festival, zeigte sich in 2014 wieder in gewohnter Weise routiniert organisiert. Anreise, Parkplatz- und Zeltsuche verliefen problemlos, wobei es immer wieder vorkommen konnte, dass die Security über abweichende Informationen verfügte, wodurch es kurzweilig zu Irritationen kam. Irgendwann fand aber ein jeder sein Plätzchen und spätestens nach vier Stunden konnten die Teilnehmer den Ausführungen der Security eh nicht mehr folgen. Mit Tickets und Pass ging es also auf, den Mittwoch zu erleben, der sich wettertechnisch besser darstellte als musikalisch. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass trotz Regenvorhersage der Mittwochnachmittag und -abend trocken und relativ angenehm temperiert verlief. Musiktechnisch wurden am ersten Tag nur zwei der vier Bühnen bestückt: die Camel- und die T-Stage. Die ehemalige Zeltbühne ist in diesem Jahr dem im letzten Jahr verstorbenen Michael 'Mr. T.' Trengert gewidmet, dem man unter anderen dieses Festival zu verdanken hat. Wer genau hinschaute, durfte feststellen, dass Mr. T aber an jeder Bühne zu finden war, da die "Grabenschlampen" (die Herren in roten T-Shirts, die nach dem Crowdsurfen die Surfer in Empfang nahmen) nahezu durchgängig schwarze Armbinden trugen, um ihm zu gedenken. Sicherlich gaben alle Bands ihr Bestes, und ab einem bestimmten Pegel feinsten Hopfentranks hätte man das ein oder andere Geknüppel auch als gut empfinden können. Einzige Höhepunkte an diesem Tage blieben aber leider nur Blues Pills und Unleashed, die dennoch mit allen anderen Bands die undankbare Aufgabe hatten, eher zur Unterhaltung, denn wirklich vor tobenden Publikum zu spielen. Widmen wir uns daher lieber den nächsten drei Tagen, die rund um den "härteren" Metal ein grandioses Billing dieses Jahr hervorbrachte.

Donnerstag: Nach einer - wie sollte es anders sein - kurzen Nacht begann der Tag mit Aborted auf der Pain Stage. Nach diesem Auftakt ging es mit melodischem, aber harten Death Metal von The Unguided als erste Band auf der Main Stage weiter. Eluveitie, die mit ihrem derzeitigen Erfolg in der Szene offensichtlich musikalisch gerade das richtige Gespür besitzen, punkteten auch mit ihrem Live-Auftritt bei den Fans. Eine klasse Liveperformance trotz nicht überzeugendem Sound, was aber eher an der bisher immer eher mageren Druckbeschallung des Summer Breeze liegt - plus Windböen - als an den musikalischen Klangqualitäten der Band. Auf der Nachbarbühne Painstage hatten es dann Caliban anschließend schwer, dem noch eins drauf zu setzen. Zum Glück oder mit purer Absicht ließ sich daher die Death Metal-Fraktion eher zum Bier holen ein, während die hart gesottenen - ja was sind denn nun eigentlich Hardcore-Fans? (nach Aussage von Caliban im Interview: "... wir machen keinen Hardcore, wir machen harte Musik ...") ist eine Definition, die auch noch Allgemeingültigkeit besitzt, schwer zu finden. Wie dem auch sei: Es wurde gemosht und mit walls of death schon riskante Aktionen gestartet. Das bestätigte aber eben nur die Stimmung, die grandios war.

 

Kaum geendet, gab es eines dir vielen Highlights des Summer Breeze 2014: Arch Enemy mit neuer Frontfrau Alissa White-Gluz. Die heizte dem Publikum mit ihren Jungs ordentlich ein und bewies ganz klar, dass sie ohne Mühe in die großen Fußstapfen von Angela Gossow treten kann. Musikalisch ein sehr gelungener Auftritt, der von den Fans ohne Probleme akzeptiert wurde. Um so enttäuschter waren die Fans von The Agonist am Freitag, die ohne Alissa spielten... aber noch sind wir ja voll im Donnerstag. Zurück zu Arch Enemy, deren Fans nun voll im Element dem Crowdsurfing widmeten. Damit war der Tag, übrigens auch wettertechnisch hervorragend "trocken" schon relativ gut ausgestattet, aber natürlich konnte noch eins drauf gesetzt werden: Auf der Pain Stage liefen Equilibrium auf und präsentierten ihre neuen Songs nebst altem Material inklusive neuem Gitarristen (Dom Crey) und Bassisten (Jen), in professioneller Manier. Beide Neuzugänge stellen auch hier eine echte Bereicherung dar und werten die Band auf.

Den Fans war das – nunmehr schon fast an der Grenze ihrer Befüllung - völlig egal, und so war es kein Wunder, dass bei Wirtshaus Gaudi und MET wild gestekulierend getanzt wurde...nennt man das im Metal auch moshen? Oder bleiben wir beim Pogen? However, das wurde dann so heftig, dass die Menge wie eine Welle auseinander schwang und sich einige der Außenstehenden in Rettung hechten mussten. Aber man staune, wie immer bei einem Metal Festival häufig der Fall: keine Verletzte. Oder sie haben es nur nicht mehr gemerkt. Schmerzlinderung von innen halt.

Anschließende Bands wie Behemoth und Down hatten es schwer, da noch eins drauf zu setzen mit ihren eher durchschnittlichen Auftritten. Phil Anselmo (Down) sollte mit seiner in Mitleidenschaft geratenen Stimme, eher von der Bühne abtreten. Das war ja mehr ein Krampf denn ein Singen... Hört der sich eigentlich selber mal zu?

 

Letzte Highlights der Hauptbühnen an diesem Tage waren dann noch Children Of Bodom, die einen bunten Mix aus altem und neuem Material spielten und am Ende des Abends Testament, die aber nur noch die Hälfte der Festivalbesucher für sich vereinnahmen konnten. Naja - am ersten "richtigen" Abend wird von den Besuchern her die Druckbetankung dann meist doch übertrieben. Insgesamt muss der erste Tag aber als gelungen tituliert werden. (to be continued).


Bilder: © whiskey-soda.de und Birger Treimer Photograpics für whiskey-soda.de


 

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Jack_D
© 09/2014 whiskey-soda.de
 


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