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Thomsen - Ungebrochen und zäh

René Thomsen hat eigentlich mit seiner Firma BRS genug zu tun. Die Firma "BRS" Backline Rental & Productionservice ist seit 1990 erfolgreich in Deutschland & Europa mit der Vermietung von professionellen Musikinstrumenten "Backline" tätig. Manchen Menschen ist ein erfolgreiches Unternehmen aber nicht genug und so suchen sie sich ein weiteres Betätigungsfeld. So hat René Thomsen nun nach dem erfolgreichen Debüt "Lets Get Ruthless" den Nachfolger "Unbroken" am Start. Der Bandchef erklärt uns im Interview, warum er immer noch weiter macht und was in den letzten fünf Jahren alles geschehen ist.

"Lets Get Ruthless" kam 2009 heraus und bekam gute Kritiken, "Unbroken" erst 5 Jahre später. Die lange Pause wird aber nicht mit auslastender Arbeit der eigenen Firma vom Bandchef begründet. "Ohh, die Pause. Das lag bestimmt daran, das ich nicht wirklich vor hatte ein 2. Album zu machen. Aber doch habe ich irgendwie nach "Ruthless" immer wieder weiter gemacht. Dann kam die Live-Show im Februar 2012 und die Motivation einiger Mitmusiker...", fällt die ehrliche Antwort von René Thomsen aus. Die zurückliegenden fünf Jahre sind mit unterschiedlicher Intensität ausgefallen. Alles begann eigentlich recht ruhig und nahm dann Fahrt auf. "Am 22.05.2009, also vor ca. 5,5 Jahren, saß ich im Büro bei BRS und hab so bei mir gedacht: Heute kommt "SIE" raus - "MEINE CD", aber irgendwie war es ein Tag wie jeder andere. Es gab ja außer dem Event, das die CD erschienen ist, kein weiteres Ereignis. Und so blieb es bis Sommer 2011 ganz ruhig. Aber dann kam die Idee von Ingo Lühring (Bass, A.d.V.) "Lets Get Ruthless" live zu spielen und so haben wir an einem Tag fast die ganze Band auf die Beine gestellt und fast umgehend angefangen zu proben. Später haben wir uns im Musiktheater Bad vergraben und auf der Tanzfläche unter Show-Bedingungen mit monströser Backline / PA / Monitor / Licht 14 Tage lang mit Publikum geprobt. Danach ging es richtig rund: Show gebucht, zwei neue Songs geschrieben, weitere intensive Proben, die Show in 2012, die tolle Resonanz auf das Konzert, die Idee mit der Band eine neue Scheibe aufzunehmen etc!", fasst der Bandchef die zurückliegenden Jahre zusammen. "Am Ende blieb es dann dabei, dass ich fast alles alleine geschrieben habe und mich mit Ingo Lühring (Bass) & Michael Pesin (Gitarre) abgestimmt habe, das hat natürlich alles gedauert. Der Live-Sänger und Live-Drummer hatten zudem zu wenig Zeit einem langen Writing- und Recording-Prozess zu begleiten, also fing ich an und habe alles selber gemacht bis es an die finale Aufnahmen ging. Im April 2013 fiel dann der Startschuss mit Arne Neurand vom Horus und es ging endlich los, die finalen Gitarren aufzunehmen und zu arrangieren", berichtet René.

 

Dennoch hat die lange Pause auch einen gewissen Vorteil gehabt. "Naja die Pause war ja nicht geplant, aber dennoch würde ich sagen, dass es ein Abstand zur eigenen Musik war, dadurch mit der Chance immer und immer wieder neue Einflüsse einfließen lassen zu können. Songs können unter Umständen besser „reifen“ und die Zeit ist gegeben, sich sicher zu sein, dass man genau diesen Song so möchte und dann auch wirklich dazu stehen kann", sieht René Vorteile in der Situation. Apropos Songs entstehen lassen, das Komponieren fällt bei Thomsen recht traditionell aus, auch wenn René der Chef im Ring ist, haben die Bandkollegen auch ein gewisses Mitspracherecht. "Michael Pesen zum Beispiel hat ja auch einen Song beigesteuert :-) Ich habe mich immer wieder mit Ingo oder Michael getroffen und mir diverse Meinungen eingeholt. Auch von Bobby Jarzombek oder von engen Freunden um mich herum. Das Komponieren geht bei mir den "traditionellen" Weg: Ich habe ein Riff und an dem schraube ich so lange rum, bis ich nach meiner Meinung einen Song habe. Dann wird jemand gesucht, der dazu Singen kann und die Texte schreibt. An dieser Stelle kommen wir zu Helge Engelke, der diesen Teil mit Bravur erledigt hat. Helge hat es wirklich verstanden mich zu lesen und tolle Melodien zu erschaffen oder meine Gitarren-Melodien in eine Vocal-Line zu verwandeln. Da hat sich etwas bewegt bei mir… „D R E A M“ ist ein gutes Beispiel!"

Die Texte, die Sänger Helge Engelke geschaffen hat, drehen sich um verschiedene Thematiken, z.B. Verschleierung von Wahrheiten im Vatikan. Oder "trotz schwieriger Umstände weiter zu machen, leere Versprechungen & Träume die platzen, LOVE :-). Zwei alte Haudegen, die es wider allen Umständen und Hindernissen geschafft haben, auf zu neuen Ufern", lautet die lose Aufzählung, die bereits vermuten lässt, warum der Titel des Werks "Unbroken" lautet. Nicht minder interessant ist der Fakt, dass es auf dem Album zwei Sänger neben den ganzen Musikmusikern gibt. Sänger Robert Soeterboek hat den Großteil eingesungen, während der neue Mann Denis Brosowski die letzten zwei Songs des Albums veredelte. "Ich finde nicht, dass es SO umhomogen wirkt, verstehe aber die Frage natürlich: Robert hat gegen Ende des Recording Prozesses eine öffentliche Stellung abgegeben und erklärt, dass er sich einer OP unterziehen muß und nicht mehr "singen" kann oder zumindest eine ganze Weile nicht. Naja da war man wieder gefordert und brauchte einen Sänger. Über interne Kanäle kam Denis Brosowski auf den Plan. Wir haben uns mit ihm getroffen, gut verstanden, Proben angesetzt, live recorded, einen weiteren Song mit ihm eingesungen, das war super. Jetzt noch mal alles neu einsingen, die Idee hatte ich auch, aber der Weg war schon Hammer bis hierher - also nein! Und so haben wir Denis zumindest mit zwei Titeln auf der CD und können den Leuten zeigen, was sie erwartet, wenn wir live spielen. Ich freue mich sehr darauf...".

Neben dem CD-internen Sängerwechsel gibt es auch eine ganze Reihe von prominenten Gästen auf dem Album. Wie kam es zu dieser Tendenz? "Typischer Schneeball-Effekt! Mathias Don Dieth war klar (alter Freund - fand "Ruthless" super und hat mir schon in den 80ties & 90ties bei den Demos geholfen). Vinny Appice war auch klar, weil ich bereits beim Schreiben der Hymne die Drums als Inspiration für ihn programmiert habe. Eigentlich sollten es nur Andre oder Bobby sein, aber Terminschwierigkeiten führten glücklicherweise dazu, dass es beide geworden sind! David war klar, weil er bei BRS ein- und ausgeht, "Ruthless" super fand und ein Freund geworden ist. Da lag es nahe ihn zu fragen. Udo Dirkschneider ist ein Weggefährte seit der zweiten Hälfte der 80iger und kam durch einen Anfangsschubser von Mathias Don Dieth dazu. Und das Udo hier nicht nur mitmacht, sondern auch so hammermäßig abliefert ist für mich schon ein Ritterschlag im Heavy Metal. Und mein Partner in Crime Helge Engelke hat natürlich nicht nur sein wirklich unfassbares "Solospiel" eingebracht, sondern sich auch immer mehr in die Produktion eingebracht und der selbigen auch ein bisschen seinen Stempel verpasst", fasst René zusammen. Bei dieser Vielfalt denkt man an komplizierte Zeit- und Produktionsplänen, Terminschwierigkeiten und einen großen logistischen Aufwand, alles gebacken zu bekommen. "Nein das war es nicht, überhaupt nicht. Das sind alles Profis, da gibt es so einen Quatsch wie das Leben künstlich schwer machen nicht. Und zwar gar nicht! Das Ganze ist ein bisschen wie in meinem anderen Job bei BRS - je dicker die Band, je einfacher die Arbeit mit ihnen. Aber auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel", berichtet der Unternehmer, der für "Unbroken" alle Musiker bekommen hatte, mit denen er zusammen arbeiten wollte. Nur "meine Zusammenarbeit mit Zack Wilde ist auf unbestimmte Zeit verschoben"

 

Die Frage ist natürlich, wie es mit Thomsen weitergeht und ob wieder so eine lange Pause folgt. "Am 6. Dezember ist Kick Off for Live im Hannoveraner Musikzentrum, dann haben wir eine Anfrage bekommen für den 13. Dezember ein Festival in einer deutschen 12.000der Halle zu eröffnen. Im kommen Jahr werden wir versuchen einige Festivals zu spielen. Im November treffe ich mich mit dem Chef vom Rock Harz & Rock am Stück und mal sehen, was so passiert wenn die Scheibe erstmal ein klein wenig Wind gemacht hat. Diesmal kommt die Platte in ganz Europa raus und am 28. Oktober ist Release in den USA & Kanada. Das sind alles etwas andere Voraussetzungen als in 2009", freut sich René ob des bevorstehenden Programmes. Das alles geht natürlich nur, wenn man an sich glaubt und aus Krisen ungebrochen hervorgeht. "Unbroken" ist tatsächlich ein Statement: So einfach es ist mit Profis zu arbeiten und zu musizieren, so schwierig und unnötig kompliziert kann es mit den anderen sein. Was auf dem Weg von Ende 2012 bis zur fertigen Platte September 2014 alles passiert ist, ist schon eine eigene Geschichte wert. Es gibt ja immer mehrere Meinungen, aber wie sich zum Teil selber im Weg gestanden wird, sich einige völlig überschätzt haben, andere nehmen sich zu wichtig und wollen 08/15 an den Mann/aufs Tape bringen und sind völlig verärgert, wenn man sie darauf anspricht… Wieder andere kommen völlig unvorbereitet ins Studio, obwohl man alles nur Erdenkliche getan hat, um ihnen genau das zu nahe zu legen, sich vorzubereiten. Alles das habe ich ausgehalten. Coole Band - Cooles Produzenten-Team - Tolle Platte! Ein wirklich tolles Album wie ich finde. ERGO: THOMSEN – Unbroken".


(Fotos: Jan von Allwörden)


 

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Ingo
© 09/2014 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Thomsen

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- Thomsen - Mehr als nur persönliche Eitelkeiten
- Thomsen - Ungebrochen und zäh

Rezensionen:
- Let's Get Ruthless
- Unbroken


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