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Amok Vedar - Live! Göttlich! Diabolisch!

Dass aus dem Berliner Underground nicht nur derzeit angesagte Musikstile kommen, sondern mehr als simple 3-Akkord-Arien, Neo-Grunge oder hipper Nu Metal, dürfte hinlänglich bekannt sein. Auch die ganz harten Jungs fühlen sich in der Hauptstadt pudelwohl, agieren und musizieren nach Leibeskräften. Eine der Berliner Combos, die die härtere Gangart präferieren, stellte wieder einmal ihr Können unter Beweis.

Die Garage Pankow besitzt den Charme und das Flair einer Studentenkneipe mit Graffiti-Flirterei, so war es nicht verwunderlich, dass das Gros des Publikums recht, ahäm, alternativ daherkam, zumeist mit Frisuren, für die ich meinen Friseur verklagt hätte. Nachdem ich ihn verdroschen hätte, wohlgemerkt. Nun, so bekamen die Anwesenden viermal die ehrlichen, ungeschminkten Auswüchse des Rocks um die Ohren geballert, allerdings hätte man sich die ersten beiden Bands schenken können, wenn man nicht mit derben Metalcore plus Deathgrunts liebäugelt. Doch egal, irgendwann war der erste Dreier von der Bühne verschwunden, dass einzige was hängen blieb, war der fette Sound, den sie mit einer Klampfe kreierten. Die zweite Band amüsierte mich wegen des recht spacken Sängers, der wie Stefan Kretschmar aussah, jedoch wie Chris Barnes zu seeligen Cannibal Corpse-Zeiten röhrte.
Es mag zwar böse klingen, aber ich glaubte zu erkennen, dass der gute Mann ohne Texte auskam, sondern einfach nur ins Mikro rülpste. Dem Punk-Auditorium gefiel es dennoch...


Mit Morbid Mind kam dann der langersehnte musikalische Lichtblick, zeigte doch der Fünfer technisch akzentuierten, modernen Heavy Metal mit leichten Hardcore-Anleihen und besitzt mit Jonas einen Sänger in den Reihen,

 

der herrlich rau, erdig, aber dennoch melodisch zu agieren weiß. Angenehm hart und mit Freude am Set rifften sich die Jungs durch den Abend, Songs wie „Liberty“ überzeugten durch ihre Eingängigkeit und Mitsing-Refrains.Besonders das letzte Stück blieb im Ohr hängen, wurden doch Erinnerungen an längst vergangene Iron Maiden-Zeiten wach, als Blaze auf „The X-Factor“ seine Stimme schwang. Guter Auftritt, Whiskey-Soda bleibt an dieser Band dran!


Den sympathischen Jungs und Mädels von Amok Vedar oblag es, den Härtereigen zu beenden. Stetig spielten sich die Symphonic Black Metaller konsequent nach oben, seien es nun Gigs mit Bands wie Vilcates oder das von der Presse gut aufgenommene Demo „Seelenfrieden“. Aufgrund der Publikumszusammensetzung verzichteten die Mannen um Sänger Dennis, der mich optisch immer mehr an den Dissection-Sänger Jon Nödtveidt erinnert, ihr Corpse Painting anzulegen. Schade, aber durchaus verständlich.

Dennoch legten die Berliner einen überzeugenden Gig auf die Bretter, auf der engen Bühne flogen die Haare, wurde dezent posen zelebriert und gebangt, so gut es ging. Dennis gelang es trotz der Farb-Abstinenz in seinem Gesicht durch einiges an Nieten und giftig herausgekreischten Vocals die finstere Attitüde der Band optimal zu transportieren, Drummer Lars trommelte ein pfeilschnelles

Fundament für die sirrende Gitarrenfraktion, während Keyboarder Tobias seine majestätischen Melodielinien darüber bettete. Leider waren die Keys zu leise abgemischt, dass sie etwas untergingen. Dennoch brachten Klangwalzen wie „Menschenstaub“ oder „Seelenfrieden“ opulente, orchestrale und stellenweise sakrale Atmosphäre in die Garage, die mit göttlich diabolischer Präsenz auf den Brettern dargeboten wurde.

Das nächste Mal bitte wieder vor reinem schwarzmetallischen Publikum, mit Paste im Gesicht und alles ist perfekt! Fazit: Amok Vedar sind eine unterhaltsame Live-Band, deren misanthropische Texte in reizvollem Gegensatz zu den schwelgerischen, stellenweise fast schon romantischen Arrangements stehen. Anschauen lohnt sich also definitiv!





 

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Ingo
© 03/2003 whiskey-soda.de
 


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