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Erik Cohen - Walk of f(l)ame

Es ist zwar nicht der direkte Weg nach Hollywood, den Erik Cohen mit seinem Zweitlingswerk 'Weisses Rauschen' beschreitet. Warum man aber dennoch lichterloh dafür brennen kann, erzählt er uns im Interview. Da macht es auch gar nix, dass man zwischendurch schon zweimal schlucken muss, um die mitschwingende Desillusionierung wieder loszuwerden. Und ganz nebenbei erfährt man, warum man mit der Platte wunderbar ein Puzzle aus Soundstückchen immer wieder neu zusammensetzen kann. Geschüttelt eben, nicht gerührt!


Seit der letzten Platte, 'Nostalgie für die Zukunft', sind gerade mal knapp zwei Jahre vergangen. Viel Zeit hast du dir nicht gelassen. Woran lag das?
Ich habe mir durchaus Einiges an Zeit für 'Weisses Rauschen' genommen, aber ich habe nach der Veröffentlichung meines Debüts sofort damit begonnen, an den neuen Liedern zu schreiben. Das hängt damit zusammen, dass ich ein leidenschaftlich Getriebener bin. Ich brauche das kreative Arbeiten an neuen Songs, um zufriedener durch die Welt zu spazieren. Dazu wusste ich aber auch, dass man sich als neuer Künstler, der sich nochmals von Null selbst aufbaut, nicht allzu viel Zeit lassen darf. Man gerät ja auch so schon schnell in Vergessenheit und muss sich generell immer wieder neu behaupten, gerade bei dem Überangebot an neuer Musik etablierter Künstler und den immer neuen Bands, die um Aufmerksamkeit buhlen. Es geht mir daher auch ein Stück weit um Nachhaltigkeit. Ich möchte unterstreichen, dass ich das, was ich tue, sehr ernst nehme, Qualität anbieten will und auch hart dafür arbeite, es am Ende hoffentlich so weit zu bringen, dass ich eine dritte Platte machen darf und Konzerte spielen kann.

 

Ich habe gelesen, 'Weisses Rauschen' sei eine Platte für Musikliebhaber. Muss man in deinen Augen besonders mutig sein, um die Fangemeinde zu erhören?
Das würde ich durchaus so sagen, dass 'Weisses Rauschen' ein Album für Musikliebhaber ist. Eine Platte für Leute, die Album-fokussierte Musik hören und nicht nur auf der Jagd nach kurzzeitigen Einzelsong-Erlebnissen und Spartenmusik sind. Wenn man aber einen ausgeprägteren Rockmusik-Hintergrund mitbringt und Spaß am Sound-Puzzlen hat, gibt es auf dem Gesamtwerk eine ganze Menge zu entdecken. Mal offensichtlich, mal versteckt. Mit einem Durchlauf ist das definitiv nicht getan, würde ich vorsichtig behaupten. Ganz allgemein hoffe ich, dass das Hören schrittweise mehr Spaß macht, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und 'Weisses Rauschen' mehrfach intensiver hört. Man kann hierüber ja auch selbst ein Teil des kreativen Prozesses werden. Das fängt bei individuellen textlichen Assoziationen an und endet beim Aufdecken von mehr oder minder dezenten klanglichen Querverweisen oder Zitaten. Auch wenn ich in Bezug auf die einzelnen Lieder wie zuletzt versuchte, meinem ausgeprägten Faible für griffige Melodien nachzugehen, würde ich insgesamt schon sagen, dass die Platte doch wesentlich mehr aufgeht, wenn man sie als geschlossenes Werk betrachtet und sich zu ihrem Kern vorarbeitet. Man kann sie aber sicherlich auch viel oberflächlicher hören. Nur könnte dabei in meinen Augen schon auch Einiges verloren gehen.

Die Schlagworte ' Wolf' oder 'Kreuz' gab es schon auf dem letzten Album und du behandelst sie jetzt erneut. Woher kommt diese starke Bindung?
Was wären Slayer ohne die Worte 'Death' und 'Blood', AC/DC ohne 'Rock' oder 'Girls'? Zu deiner Frage: Grundsätzlich empfinde ich das gar nicht so. Ich habe mich im Rahmen der Aufnahmen zur neuen Platte kaum an bereits vorher benutzten Motiven orientiert. Ich wollte mich so gut wie gar nicht selbst zitieren oder großartig wiederholen. Vielmehr suchte ich nach frischen Ansätzen, um auch für mich einigermaßen spannend zu bleiben. Ich habe mich lediglich bemüht, dort anzusetzen, wo ich mit 'Nostalgie' aufgehört habe. Von da aus wollte ich möglichst unverkrampft ein wenig weiter denken. Die erste Line, die ich im Kopf hatte, war z.B. 'Die Radiostation aus dem Off / Sendet immer noch' und darauf wurde dann 'Neues Blut' aufgebaut.

Erik Cohen - Walk of f(l)ame Seiten 1 2

 

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betty blue
© 01/2016 whiskey-soda.de
 


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