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Apocalyptica - Jetzt werden andere Saiten aufgezogen

Die einstige wohl ungewöhnlichste Coverband der Welt hat sich verändert. Den musikalischen Kinderschuhen zwar schon weit vor der Gründung von Apocalyptica entwachsen, legen die finnischen Cello-Rocker mit “Reflections“ nun endlich ein Album vor, welches nur eigene Kompositionen verbuchen kann. Aber zu den Veränderungen zählt auch der Verlust von Max Lilja, der Apocalyptica zu einem Trio schrumpfen ließ. Während Paavo Lötjönen per Auto irgendwo durch die endlosen Weiten Finnlands fuhr, stand er über Mobilfunk bereitwillig Rede und Antwort zu den neuen Entwicklungen, den alten Problemen und den Erfahrungen, die diese Veränderungen mit sich brachten.

Apocalyptica haben auf ihrem neusten Werk viel zu erzählen, auch wenn sie das nicht unbedingt mit Worten tun. Der Titel des Albums verrät zwar schon Einigens, aber rein über die Musik, werden wohl die wenigsten erraten können, was der Band während des Songwritings durch den Kopf ging und was sie mit dem Endprodukt reflektieren wollen. Paavo bringt etwas Licht ins Dunkel: „Das Album handelt vom Leben, den guten und schlechten Dingen, die passieren können, aber es erzählt auch davon, wie es uns nach unserem letzten Album ergangen ist. Wir hatten einige Probleme und waren außerdem ziemlich fertig von der Tour, wir spielten über 160 Shows in einem Jahr. Danach brauchten wir alle erst mal ein bisschen Freiraum, ein bisschen Zeit ohne Apocalyptica. Mittlerweile sind diese Probleme aber nicht mehr existent, eben nur noch präsent auf ’Reflections’“.

Eines dieser Probleme war auch Max, der einstige vierte Mann am Cello der nunmehr nur noch drei apokalyptischen Reiter. „Das größte Problem bestand wohl zwischen Eicca und Max. Wir hatten mit ’Cult’ viel Erfolg und waren wie gesagt viel auf Tour. Sicher hatten wir Spaß, die Shows zu spielen, aber mit der Band ging es in der Zeit ziemlich bergab. Die Chemie hat einfach nicht mehr gestimmt. Es gab ständig Streit, vor allem eben zwischen Eicca und Max, da es Max einfach mehr Spaß gemacht hat, auf Festivals Backstage rumzuhängen als auf der Bühne zu stehen. Eicca stand kurz davor, die Band zu verlassen, aber dann hätte es für uns alle keinen Sinn mehr gehabt, weiter zu machen. Also haben wir entschieden, dass es besser ist, wenn Max geht.“, erzählt Paavo. „Doch mittlerweile geht es uns wieder gut, wir haben quasi alles neu aufgebaut und auch das Gefühl für Apocalyptica ist zurückgekehrt.“ Max soll jedoch nicht ersetzt werden, da es für die übrigen drei unmöglich wäre, jemand Neues in die Band zu holen, der die ganze Vorgeschichte von Apocalyptica nicht kennt. Lediglich live wird wieder ein Quartett zu sehen sein. Cellist Nummer vier ist aus eben genannten Grund ebenfalls kein Unbekannter, sondern Antero Manninen, der 1999 die Band verlassen hat.

 

Auch musikalisch gab es wie erwähnt diverse Veränderungen, nicht nur dass kein einziges Cover auf ’Reflections’ vorhanden ist, auch im Klang hat sich laut Paavo Einiges getan: „Wir wollten, dass dieses Album von der Grundeinstellung positiver rüberkommt, als die Sachen davor. ’Cult’ ist irgendwie schon ziemlich düster und aggressiv gewesen. Das sollte bei ’Reflections’ anders sein. Wir wollten einfach einen Sound, der mehr Groove und Rock beinhaltet und Songs, die eine Stimmung kreieren, die nicht zwingend depressiv ist.“ Und wie sieht es mit den von ’Cult’ bekannten musikalischen Kontrasten aus, Mr. Lötjöven? „Es ist ähnlich wie auf ’Cult’, aber meiner Meinung nach haben sich die Kontraste sogar noch verstärkt. Die ruhigen Sachen sind noch ruhiger geworden und vor allem mehr durch klassische beeinflusst. Es kommen zum ersten mal auch andere klassische Instrumente wie Klavier, Trompeten und Violinen zum Einsatz. Die harten Sachen sind hingegen wesentlich rockiger als früher.“

Und noch etwas hat sich verändert. ’Reflections’ stammt diesmal nicht nur aus der Feder vom kreativen Kopf der Band, Eicca Toppinen, auch Perttu Kivilakso, der mit seinen 24 Jahren der Jüngste bei Apocalyptica ist, hat drei Songs geschrieben. „Sie sind wirklich gut, sehr melodiös. Ich mag die Stücke jedenfalls sehr“, versichert Paavo.
Und auch in Sachen musikalische Kooperationen, die spätestens seit der Zusammenarbeit mit Guano Apes Sängerin Sandra Nasic oder Farmer Boys Fronter Mathias Seyer recht typisch für Apocalyptica sind, gibt es Kurioses zu berichten. Kein Geringerer als Slayer Drummer Dave Lombardo hat für die Finnen die Schlagstöcke geschwungen, und das bei ganzen sechs Songs. Aber wie kam es zu diesem Gastspiel? „Die Idee für die Zusammenarbeit kam von Eicca, dem Dave schon vor einer ganze Weile seine Telefonnummer gegeben hatte. Er mochte unsere Musik und bot sich damals als Drummer an, falls wir irgendwann mal einen brauchen sollten. Der Rest lag dann nur an einem simplen Telefonat.“

Und wie war die Zusammenarbeit mit dem guten alten Dave? „Wir schickten ihm einige Demos, mit Ideen, wie das Schlagzeug in mehreren Songs klingen soll, aber er sollte auf jeden Fall seinen eigenen Weg gehen und seine Vorstellungen verwirklichen. Schließlich hat es keinen Sinn, wenn er vorgeschrieben bekommt, was er zu spielen hat. Jeder sollte seine eigene Kreativität in die Musik, die er macht, mit einbringen können. Bei einigen Songs hatten wir das Gefühl, sie nicht alle auf das Album nehmen zu können, da sie viel zu ähnlich klangen. Doch da kam Dave mit seinen Ideen und auf einmal hatte jeder Song seinen eigenen Charakter. Deshalb sind wir echt dankbar, dass wir mit ihm arbeiten konnten.“

Ob Dave Lombardo auch auf der anstehenden Tour von Apocalyptica mit von der Partie sein wird, ist nicht bekannt, darf aber wohl leider getrost bezweifelt werden. Doch wer die Jungs supporten wird, kann verraten werden. Nämlich niemand! Paavo hat anderthalb Stunden Apocalyptica pur versprochen und noch ein bisschen mehr: „Wir werden eine reine Apocalyptica Show präsentieren, mit unseren eigenen Songs, aber auch den alten Sachen von Metallica und Sepultura. Das müssen wir einfach spielen, nicht nur für die Fans, auch für uns. Außerdem werden wir dieses Mal alles etwas bombastischer aufziehen, auf einer größeren Bühne, mit mehr Effekten, zum Beispiel einer Leinwand mit einigem Fotomaterial. Aber mehr will ich jetzt noch nicht verraten...“
Natürlich werden wir berichten!




 

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Jule
© 02/2003 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Apocalyptica

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- MySpace-Seite

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Rezensionen:
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