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ROCK AM SEE 30 - MUSE top, BAD RELIGION flop

Sommerzeit, Festivalzeit. Wir von Whiskey-Soda sind ja in diesem Jahr besonders aktiv für euch bei den Festivals unterwegs. Am gleichen Wochenende wie das Summer Breeze fand dieses Jahr auch das Rock am See in Konstanz am Bodensee statt. Um genau zu sein, sogar die 30. Geburtstagsausgabe, dieses Mal mit fünf Bands aus Großbritannien und zwei aus den USA. Gemeinsames Ziel: Gute Laune mit Rockmusik zu verbreiten, was größtenteils auch gelang. Allerdings hatten die Bands Gute-Laune-Konkurrenz: Von der blonden SWR-Moderatorin, die bei ihren Band-Ansagen etliche amüsante Versprecher lieferte.

Zum Auftakt des Festivals um 13 Uhr begrüßte die Dame zum "Rock am Ring" und hatte so bereits ein Lächeln auf die Lippen etlicher Besucher gezaubert, noch bevor eine einzige Note Live-Musik gespielt worden war. Die folgte bereits kurz darauf von der Band mit dem coolsten Bandnamen im Line-Up: We Were Promised Jetpacks aus Edinburgh in Schottland. Der melodische Indie-Rock der vier Schotten gefiel, auch wenn vor allem beim teils singenden Drummer die meiste Spielfreude zu spüren war. Vielleicht war es britisches Understatement, vielleicht die eher undankbare Aufgabe, unter bewölktem Himmel ein Festival zu eröffnen.

 

Möglicherweise wirklich letzteres, denn die folgenden Mad Caddies aus den USA generierten vor der Bühne schon deutlich mehr Stimmung und Bewegung im Publikum. Neben dem Headliner Muse dürften die Kalifornier die musikalisch interessanteste Band auf dem Festival gewesen sein. Das Septett ist nämlich nicht nur ein schlichtes Ska-Punk-Unternehmen, sondern verarbeitet in seiner Musik auch Elemente aus Jazz, Dixieland und Pop. Zunächst aber gaben die Jungs ordentlich Gas und sorgten mit Posaune und Trompete für adrette Föhnfrisuren in der ersten Reihe.







Twin Atlantic spielten als Ersatz für Frightened Rabbit, die ihren Auftritt leider wegen Krankheit absagen mussten. Ebenfalls aus Schottland, lieferte das agile Quartett spritzigen Alternative-Stadion-Rock, dem man seine britische Herkunft deutlich anhörte - was als Kompliment gemeint ist. Trotzdem hörte man auch den Einfluß ihrer großen Vorbildern, den Foo Fighters. Der Bass surrte richtiggehend, der Drummer legte ein Spitzentempo vor und Frontmann Sam McTrusty liess zum mehrstimmigen Gesang schon sehr schnell die Kaputze seines Pullovers fallen. Keyboard-Samples leiteten den Song "XL" ein, der Gesang erinnerte etwas an Bono, die Riffs an Dave Grohl. Über die Dauer des Auftritts wurden die Schotten noch etwas lockerer, so daß es nach rund 50 Minuten fast etwas schade war, daß die vollentspannten Herren von der Bühne abtraten. Die besagte SWR-Moderatorin freute sich derweil zur Ankündigung von Enter Shikari darüber, daß "wir schon ziemlich voll sind" - womit sie natürlich das Stadion meinte. Für Alkohol und sonstige Bewirtung war natürlich trotzdem gesorgt, Preise und Organisation beim etablierten Festival absolut gelungen.

Rou Reynolds, der Sänger von Enter Shikari legte mit Sicherheit die verrücktesten Tanzschritte des Tages aufs Parkett. Passend zum abgedrehten Stil der Engländer, der irgendwo zwischen Post-Hardcore und Electro-Beats liegt. Die Band ist so gesehen quasi der rockige Cousin von The Prodigy, in deren Vorprogramm sie schon in Deutschland auf Tournee waren. "Trancecore" nennen die Gentlemen ihren Stil selbst, für den der durchschnittliche Rockmusikfan wohl eine überdurchschnittliche Affinität für rhythmuslastigen Electro-Sound mitbringen muss, um vollauf begeistert zu sein. Andererseits ist die Musik durch ihren starken Electro-Einschlag schön tanzbar, und so dann doch wieder geeignet für den typischen Partygänger. Der trotz Regen große Applaus liess jedenfalls darauf schließen. Als der Frontmann in der Mitte des Konzerts den "verrückten Teil der Setliste" ankündigte, wurde im Publikum wild drauflos gehüpft und Reynolds präsentierte dazu einige weitere crazy Moves.

ROCK AM SEE 30 - MUSE top, BAD RELIGION flop Seiten 1 2

 

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DanielF
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