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King Crimson – Greatest-Hits-Tour nach 47 Jahren

King Crimson waren eigentlich immer eine Band, die ausschließlich nach vorne blickte. Alle paar Jahre erfolgte eine auch von personellen Umwälzungen geprägte Neuerfindung der Band - und damit auch immer eine beinahe komplette Abwendung vom Songmaterial vergangener Inkarnationen. Umso erstaunlicher, daß der "korrupte Anführer" (Bandleader und einzig permanentes Mitglied Robert Fripp über sich selbst) im Jahr 2014 eine KC-Version präsentierte, die sich in vorderster Linie dem Backkatalog der Jahre 1969-1974 widmen würde.

Neben Langzeit-Bassist Tony Levin, Saxophonist/Flötist Mel Collins und Neu-Sänger/Gitarrist Jakko Jakszyk rekrutierte Fripp mit Gavin Harrison, Bill Rieflin und dem seit 1994 ununterbrochen bei Crimson aktiven Pat Mastelotto gleich drei Schlagzeuger. In dieser Besetzung veröffentlichten King Crimson bereits zwei Livealben, "Live at the Orpheum" und "Live In Toronto", die allerdings bei vielen langjährigen Anhängern nicht nur auf Begeisterung stießen. Besonders die von vielen als reines Gimmick empfundene Triple-Drum-Attacke, aber auch Jakszyks Gesang wurden teilweise recht hart kritisiert.

Dennoch waren die beiden - komplett bestuhlten - Konzerte der Band in der Liederhalle Stuttgart natürlich ausverkauft. Zunächst gab's in der ganzen Halle verteilt und sogar auf der Bühne große Schilder zu begutachten, die darauf hinwiesen, daß absolutes Fotografier- und Aufnahmeverbot herrschte. Als Fan kannte man Fripps unbarmherzige Einstellung zum Thema bereits, manch anderer wunderte sich wohl doch einigermaßen.

Allerdings hatte man nicht viel Zeit, darüber nachzudenken, denn Crimson eröffneten direkt die Show mit dem Drum-Trio-Song 'Hell Hounds Of Krim' und den schweren Riffs von 'Larks Tongues In Aspic Part 1'. Als Ersatz für den verhinderten Rieflin steht übrigens auf der aktuellen Tour Jeremy Stacey von Noel Gallaghers High Flying Birds auf der Bühne. Bei dem darauffolgenden ersten Track mit Gesang, 'Pictures Of A City', fiel sofort auf, wie sehr sich Jakko Jakszyk gesanglich seit den beiden Livealben gesteigert hat. Überschwängliche Emotionen sind zwar immer noch nicht seins, aber zumindest an diesem Abend präsentierte er sich absolut souverän. Man sollte allerdings auch nicht verschweigen, daß durch die etwas ungeschickte Songauswahl in der ersten Hälfte (vornehmlich schleppende Stücke mit jazzigen Soli, siehe Setlist am Ende des Berichts) durchaus ein wenig Abwechslung fehlte.

Das neue, zweigeteilte Stück 'Radical Action/Meltdown' kam da sehr willkommen und erinnerte mit den Interlocking Guitars, der eingängigen Melodieführung und dem eher neuzeitlichen Klangbild sehr an die Belew-Ära. Mit dem nachfolgenden 'Easy Money' verdiente sich Jakszyk für seinen kraftvollen Gesang sogar einen waschechten Szenenapplaus. Pat Mastelotto übernahm bei diesem Song auch die prägenden, im Original von Jamie Muir eingespielten, Geräusch-Percussions, so daß 'Easy Money' als erster Höhepunkt des Abends durchging.



Mit 'Epitaph' folgte danach die wundervolle Weltuntergangsballade vom 1969er Debütalbum "In The Court Of The Crimson King" - aber leider hatte man hier - wie auch einige andere Male an diesem Abend - ein wenig das Gefühl, die Drummer stünden sich bei diesem Stück eher gegenseitig im Weg als sich zu ergänzen. Das Majestätische und die Fülle der Originalversion wurden diesmal leider nicht erreicht. Gleiches galt auch für das nachfolgende, eigentlich unkaputtbar geglaubte 'Red', das leider (aber erwartungsgemäß) im von der "Live In Toronto"-Scheibe bekannten Arrangement gespielt wurde. Was im Original eine brutale, Sabbath-mäßige Urgewalt entfaltete, klang hier eher nach Egobefriedigung dreier Weltklassedrummer, die wenig Sympathie für den Rest der Kombo oder gar den Song zeigte. Zu allem Überfluss solierte hier auch Mel Collins ziemlich unpassend, so daß 'Red' leider von seiner ursprünglichen Wirkung nicht viel übrigbehielt.

King Crimson – Greatest-Hits-Tour nach 47 Jahren Seiten 1 2

 

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DanielF
© 09/2016 whiskey-soda.de
 


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