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Arena - Progressiv und Ansteckend

Nach mehreren erfolgreichen Alben etabliert sich die Prog-Rock-Band Arena langsam aber sicher zu einer festen Größe in der Szene. Hier könnt ihr mehr über ihre Geschichte und Informationen über ihr neustes Album "Contation" erfahren.

Workaholic, Mastermind und Tastenvirtuose Clive Nolan ist nach erfolgreichen Alben mit Pendragon, Shadowland und etlichen anderen Nebenprojekten in der progressiven Musikszene kaum noch wegzudenken. 1995 gründete er zusammen mit Gitarristen John Mitchell und dem ehemaligen Marillion-Schlagzeuger Mick Pointer die Band Arena. Ein passender Sänger und einen Bassisten hatte man schnell gefunden, doch sie wurden im Laufe der Jahre immer wieder mal ausgewechselt.

Schon das Debütalbum "Songs From The Lions Cage" fand reichlich Anerkennung bei der Presse und begeisterte die Anhänger der progressiven Musik. Das mehrteilige Lied "Crying For Help I - IV" entwickelte sich zu einer wahren Fan-Hymne und stellt auch heute noch ein Highlight eines jeden Konzertes dar.
Anders als vielen vergleichbaren Bands in diesem Genre gelang es den fünf Engländern durch hervorragendes Songwriting scheinbar mühelos Lieder voller Dramatik, Gefühl und Spannung aufzubauen, ohne sich in endlosen Gitarren- und Keyboardsolos zu verlieren, in übertriebenen Bombast auszuarten oder kitschig zu wirken.
Schlagzeuger Mick Pointer fasste das Erfolgsrezept zusammen: "Es ist immer unser Ziel gewesen, Songs zu schreiben, und nicht nur eine Ansammlung von komplizierten Taktwechseln ohne Melodie und Struktur - wir schreiben Musik und keine Lehrstücke".

Das 1998 veröffentlichte Konzept-album "The Visitor" überbot mit seiner Mischung aus progressiven und melodischen Elementen und dem genialen Songwriting, bei dem Melodien und Textpassagen aus vorherigen Liedern am Ende noch einmal aufgegriffen und zusammengeführt werden, alles bisher dagewesene. Schon bald wurden Vergleiche mit Bands wie Pallas, IQ und Saga aufgestellt. Manche bezeichneten sie auch als die legitimen Nachfolger von Marillion.
Als bekannt wurde, dass man sich vom charismatischen Sänger Paul Wrightson getrennt hatte, war die Sorge und Enttäuschung bei den Fans groß, dachte man doch, dass eine solche Stimme einzigartig sei. Doch man hatte sich getäuscht und schon bald präsentierte man den neuen Sänger Rob Snowden.
Wer es nicht besser wusste, hat beim 2000 erschienenem Album "Immortal?" sicher gar keinen Unterschied beim Gesang bemerkt. Rob beherrschte dasselbe Spektrum von dramatischen und packenden Rocksongs bis hin zu ausdrucksstarken und einfühlsamen Balladen und präsentierte sich auf der Bühne mit seiner Mimik und Gestik auch als hervorragender Schauspieler.
Auch am Bass hatte es einen Wechsel gegeben, Ian Salmon war der Neue und den meisten bereits als Bassist von Shadowland und Janison Edge bekannt.
Das Album zeigte und überzeugte von der erneuten Qualität und so mancher Fan beantwortete die im Titel gestellte Frage nach der eigenen Unsterblichkeit mit einem klaren "Ja".

 

Nach einem zweiten Live-Album "Breakfast at Biarritz" (das erste "Welcome to the stage" erschien bereits 1997) veröffentlichten Arena nun ihr neustes Studio-Album mit dem Namen "Contagion" und so langsam muss man sich die Frage stellen, wie es eine Band schafft, sich immer wieder selbst zu überbieten. Doch natürlich ist es einfacher, wenn man gleich Keyboarder Clive Nolan nach den Unterschieden zu den Vorgängeralben fragt.
"Ich denke, dass Cantagion ein musikalisch ausgereifteres Album ist, es hat mehr Elemente, von denen manche härter sind. Es ist ein weitere Schritt vorwärts in der fortschreitenden Entwicklung von Arena. Wie wir es bei jedem Album gemacht haben, versuchten wir es anders als das letzte Mal anzugehen. Nichtsdestoweniger, bei all diesen Entwicklungen und Änderungen bleibt die Band, unter den sich immer wechselnden Umständen, an sich gleich"

Erneut handelt es sich bei "Contagion" um ein Konzeptalbum aus der Feder von Clive Nolan, doch diesmal steckt weit mehr dahinter, als bei den Alben zuvor.
"Es ist durch eine Kurzgeschichte inspiriert, die ich geschrieben habe. Es war nicht geplant, die Geschichte als Grundidee für dieses Arena-Album zu nehmen, doch als die Geschichte erst einmal geschrieben war, schien sie sich dafür zu eignen, wohin wir mit unserem fünften Studio-Album gehen wollten."
Zu der Handlung der Geschichte und des Albums hält sich Clive Nolan allerdings etwas bedeckt:
"Wie bei den meisten Konzept-Alben handelt es sich um eine Reise, die eine Person antreten muss. In diesen speziellen Fall muss er etwas rückgängig machen, dass er ausgelöst hat. Die Reise bekommt sein Lebensinhalt. Er ist auf der Suche nach Erlösung und Absolution."
Den Rest der Geschichte will er lieber jedem seiner eigenen Fantasie überlassen, doch vielleicht gibt es die Kurzgeschichte auch irgendwann zu lesen.

Bei der Umsetzung der Idee und dem Schreiben der einzelne Lieder grifft man wieder auf eine bewährte Methode zurück. Clive Nolan lieferte die Grundideen und Mick Pointer und John Mitchell brachten weitere Ideen und neue Perspektiven mit ein. Da es dabei mit Sicherheit keine Mangel an Material gab, entschied man sich neben dem eigentlich Album innerhalb der nächsten Monate noch zwei weitere speziellen EPs zu veröffentlichen.
Die beiden Schmalspur-Silberlinge werden "Contagious" und "Contagium" heißen und auf ihnen wird es neben weiteren Liedern auch Remixe und kleinere Extras geben.
Ob es sich bei dieser Aktion nur um Profitgier des Plattenlabels handelt (schließlich hätte man auch ein Doppelalbum veröffentlichen können) darf jedoch bezweifelt werden. Denn die Band legt sehr viel Wert auf die Massenverträglichkeit und ein Doppelalbum wäre für den Otto-Normal-Hörer nur schwer verdaulich gewesen.
Für die eingefleischten Arena-Fans empfiehlt es sich jedoch deshalb, noch ein paar Tage mit dem Kauf des Albums abzuwarten, denn es lockt bald ein edles "limited edition Digipack" mit allen drei CDs und allerlei weiterem hübschen Schnickschnack.

Damit sollte man auch mit genügend Musik ausgestatten sein, um den CD-Player die nächsten Monate über auf Schwung zu halten, und im April 2003 ist dann die nächste Europa-Tournee mit neuer Bühnenshow geplant. Gegen Ende des Jahres strebt man ein paar Auftritte in den USA und in Kanada an und zwischendurch will man sich die Zeit mit diversen Festival-auftritten verkürzen.


 

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Beelzebübchen
© 02/2003 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Arena

Homepage:
- Arena

Artikel:
- Arena - Progressiv und Ansteckend

Rezensionen:
- Contagion
- Pepper's Ghost
- The Unquiet Sky


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