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Realms of Odoric - Ein Abenteuer zwischen Metal und Klassik

Ein Metalmusiker, der anstatt Metal einen Soundtrack für ein Symphonie-Orchester komponiert und ein Illustrator, der statt Metal-Artworks seine selbst erdachte, epische Fantasygeschichte illustriert. Das sind die beiden Personen, die die Eckpfeiler des Soundtrack-Artwork-Projekts Realms of Odoric sind. Arkadius Antonik (SuidAkrA, Fall of Catharge) ist der Komponist, sein malender Parter bei diesem Projekt der belgische Künstler Kris Verwimp. Der ist nicht nur für Albencover von Antoniks Band bekannt, sondern seit einigen Jahren auch für die Texte von SuidAkrA zuständig. Wir fanden diese Idee in Zeiten eines Überangebots an Fantasyfilmen und -serien mutig, aussergewöhnlich und sehr interessant, weshalb wir Antonik zum Interview gebeten haben. Dabei nahm er nicht nur zur Entstehunggeschichte des Projekts und dessen Umsetzung Stellung, sondern gab auch einen sympathischen und persönlichen Ein- und Ausblick auf das Projekt und die damit verbundenen Träume.

 

WS: Wie stemmst du die logistischen Herausforderungen bei diesem Projekt? Gerade "Second Age" hat sehr viele Gastmusiker, die bezahlt werden müssen, Partituren müssen geschrieben werden und so weiter. Trotzdem hast du den ersten Teil erst vor einem Jahr herausgebracht und das SuidAkrA Album zu Odoric im Frühsommer!

AA: Und mit meiner zweiten Band Fall Of Carthage hab ich dieses Jahr auch noch ein Album mit 18 Songs aufgenommen! Also ehrlich gesagt: Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe! (Lacht) Das frage ich mich selbst, wenn ich auf dieses Jahr zurückschaue. Irgendwie hatte ich scheinbar einen Lauf und gerade die terminlichen Sachen haben komischerweise perfekt gepasst, so dass wir da nicht viel schieben mussten, trotz meiner Konzerte mit SuidAkrA und Fall Of Carthage. Es ist tatsächlich das erste Mal für mich, dass ich in einem Jahr drei Alben geschrieben und veröffentlicht habe. Ist ein tolles Gefühl…

WS: Unterscheidet sich deine Arbeitsweise, wenn du für Suidakra komponierst zu den Stücken für Realms of Odoric?

AA: Ja klar, da die Songstrukturen völlig verschieden sind. Eine Soundtrack-Komposition unterscheidet sich völlig von einem Metalsong. Daher gehe ich kompositorisch auch anders heran. Alleine die Tatsache, dass du bei SuidAkrA Gesänge hast und bei Realms Of Odoric keine, macht schon einen großen Unterschied in der Arbeitsweise. Aber es ist genau dieser Unterschied, der es für mich so reizvoll macht. An zwei völlig verschiedenen Sachen arbeiten zu können, bereichert mich als Komponisten in vielerlei Hinsicht.

WS: Wie muss man sich das vorstellen, wenn du komponierst? Sitzt du da am Klavier mit Federkiel und Pergament, läuft das alles mit Software? Erzähl doch mal etwas davon.

AA: Der Anfang ist immer das Schwerste. Die erste Grundidee, eine Melodie etc. Es gibt Tage da fällt mir nichts ein, ich komponiere und am Ende lösche ich wieder alles. Und es gibt Tage, da setz ich mich hin habe eine Melodie auf dem Klavier, fange an diese orchestral zu arrangieren und es entwickelt sich eine Eigendynamik. Oft lasse ich es mindestens einen Tag ruhen, höre dann nochmal rein und nehme Änderungen vor. Ich muss auch sagen: Durch mein paralleles Studium als Filmmusik-Komponist an der Audiocation Akademie konnte ich viele erlernte Sachen sofort bei Realms Of Odoric umsetzen. Das hat den Flow noch mehr am Leben gehalten, denn es ist immer sehr spannend, etwas Neues zu lernen. Wenn du es dann noch sofort anwenden kannst, ist es die geilste Sache überhaupt.



WS: Komponisten von Soundtracks sind ja vor allem in der Filmszene bekannt, es gibt natürlich Berühmtheiten wie Hans Zimmer, John Williams und so weiter. Aber Fantasy ist allgemein auf dem Höhenflug, vor 20 Jahren wurde man noch belächelt, wenn man sich als Fantasy-Fan outete. Hast du Ambitionen bzw. könntest du dir vorstellen, in diesem wachsenden Bereich (Trickfilme, Spiele, Filme etc.) eine Karriere zu forcieren?

AA: Oh sicher! Um ehrlich zu sein, ist das schon seit langer Zeit mein großer Traum. Ich konnte dieses Jahr zum ersten Mal für den deutschen TV-Sender NDR Musik für einen Dokumentarfilm schreiben und habe erfahren wie es ist, unter Zeitdruck zu arbeiten. Das war tatsächlich sehr spannend. Ich denke, ich brauche noch etwas Zeit, aber mein Plan ist es schon, mich hier und da in Zukunft für solche Projekte bewerben zu wollen. Mal sehen…

WS: "Der Herr der Ringe" oder "Das Lied von Eis und Feuer" ("Game of Thrones")? Welche Geschichte gefällt dir besser und warum?

 

AA: Ganz klar Herr der Ringe. Sowohl als Film als auch musikalisch. Zwar hat Ramin Djawadi ein sehr schönes Hauptthema für Game Of Thrones geschrieben, aber meiner Meinung nach kommt es nicht an das Meisterwerk von Howard Shore heran. Versteh mich bitte nicht falsch, ich liebe beide Komponisten. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann ganz klar Herr der Ringe.

WS: Der Herr der Ringe wurde ja schon verfilmt und entsprechend vertont. "Das Lied von Eis und Feuer" als Serie "Game of Thrones" ebenfalls. Neulich wurde gerade ein Computerspiel (Markus Heitz "Die Zwerge") veröffentlicht, zu dem deine Kollegen von Blind Guardian den Soundtrack beigetragen haben. Was würde dir im Kopf herumgehen, wenn die Produzenten eines "Eis und Feuer" Spiels auf dich zukämen und dich für dessen Soundtrack gewinnen wollten?

AA: Nun ja, zunächst tausend musikalische Ideen. (lacht) Es wäre natürlich der Hammer, dafür Musik schreiben zu dürfen! Gerade bei solchen Fantasygeschichten habe ich zigtausend Ideen im Kopf, wie man es umsetzen könnte. Also ich würde nicht lange zögern mit meiner Antwort! (lacht)

WS: Wie stehen die Chancen, dass "Realms of Odoric" in seiner ganzen Pracht oder zumindest mit echten Streichern eines Tages Live aufgeführt werden wird?

AA: Oh, das wäre schon eine kostspeilige Sache, deswegen realistisch betrachtet momentan eher schlecht. Aber ganz ehrlich? Ich hätte mir auch nie träumen lassen, einmal im Leben mit einem Symphonie-Orchester arbeiten zu dürfen und jetzt ist es auch Wirklichkeit geworden. Also wie du siehst, soll man nie "nie" sagen (grinst).

WS: Geht das Projekt noch weiter? Die Geschichte ist ja offensichtlich noch nicht zu Ende erzählt? Was sind die Pläne? Und wird die nächste CD wieder über SuidAkrA als Metal-Album erscheinen?

AA: Dieses Album erzählt die Geschichte des zweiten Zeitalters. Auch mit SuidAkrA werden wir auf dem kommenden Album dieses Zeitalter parallel aufgreifen und was mit dem Projekt folgt ist das finale dritte Zeitalter, das sogenannte "Cymbric Age". Dann ist die Trilogie erzählt. Natürlich hat das Odoric Universum noch viel mehr zu bieten. Wir werden sehen, wohin uns die Reise führt.

Fortsetzung Realms of Odoric - Ein Abenteuer zwischen Metal und Klassik Seiten 1 2

 

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DanielF
© 12/2016 whiskey-soda.de
 


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