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Biohazard - Besser denn je

Die New Yorker Crossover-Urgesteine Biohazard haben am Montag ihr neues Album "Kill Or Be Killed" veröffentlicht. Nach dem letztjährigen "Uncivilization" ging es also ziemlich schnell. ...und es hätte noch fixer gehen können, war die Scheibe doch eigentlich schon für den Herbst letzten Jahres angekündigt gewesen. Das hatten Evan und Billy zumindestens auf dem Full Force angekündigt. Nun, das Album erschien ein wenig später, aber sei es drum.

Offizieller Grund war unfertiges Artwork. Im November/Dezember tourten Biohazard letztmalig im Rahmen der Resistance-Tour durch unsere Lande und die nächste Gast-Spielreise zum "Kill Or Be Killed"- Support ist bereits in Sicht. Das New Yorker- Quintett ist heißer denn je und das merkt man auch auf der neuen Platte, die ungemein ungestüm, tempo-reich und rau daherkommt. Das neue Werk ist wieder ein richtiger Killer geworden, auch wenn es im Prinzip nicht viel Neues zu hören gibt. Biohazard erfinden sich natürlich nicht neu, bauen aber die eigenen Stärken weiter aus und klingen vielleicht eine Spur moderner.
Erneut in den eigenen Rat Piss Studios (Was für ein Name!?) aufgenommen und produziert, ist der Sound noch einmal fetter und druckvoller geworden ist. Ein Höchstmaß an Eigenverantwortlichkeit scheint für die Band inzwischen unabdingbar. Das Ergebnis gibt ihnen recht und Steamhammer/SPV scheint für die Band ein idealer Verlag zu sein. Derart durchschlagend und produktiv waren die Crossover-Helden in den Jahren zuvor nicht gewesen. Was sich auf der letzten Platte andeutete, wird mit dem neuen Album konsequent fortgeführt. Die Songs gehen durchweg ein noch höheres Tempo und werden immer wieder durch die obligatorischen Groove-Mosh-Parts abgefedert, wobei es weniger als auf der letzten Platte sind. Auch sind diesmal keine Gastmusiker auf der Scheibe vertreten. Das Aggressions-Level liegt auf "Kill Or Be Killed" deutlich höher und die Brooklyner waren richtig sauer, was nicht allein durch die Geschehnisse des 11.September bedingt war. Es hatte sich einiges angestaut, das raus musste.


Vincent Carmine, im letzten Frühling als Ersatz für Leo Curley zur Band gestoßen, feiert als Gitarrist einen guten Einstand. Mit ihrem neuen Album sind Biohazard wieder näher an den Hardcore herangerückt und verzichten auf Ausflüge in Richtung Hip Hop. Die Live-Feuertaufe hat das neue Material bereits bravourös bestanden. Auf bereits angesprochener Resistance Tour wurden einige der neuen Stücke live vorgestellt, was gut ankam. "Kill Or Be Killed" ist vielleicht das bisher reifeste Album der New Yorker und nicht nur für Diehard- Fans der Band zu empfehlen. Mit Sicherheit wird es einen ebenso legendären Stand wie die frühen Scheiben "Urban Discipline" und "State Of The World Address" einnehmen.
Kurz vor der Show im Berliner Casino hatte ich Gelegenheit ein Gespräch mit Gitarrist/ Shouter Billy zu führen. Im Gegensatz zum Jahr zuvor zeigte sich Billy gut gelaunt und gesprächsfreudig. Das lag vor allem am fetten Tourpackage, das Biohazard Abend für Abend zu ungeahnten Höchstleistungen anspornte, wie der New Yorker zu berichten wusste: „Es ist die beste Tour, die wir jemals gespielt haben. Wir teilen uns die Busse, haben Spaß, trinken zusammen Bier und das einzige, was wir nicht teilen würden, wären wohl die Frauen, wenn es welche gäbe. Es ist einfach fantastisch und wie ein harter Wettbewerb für jeden, der dabei ist. Wir schauen uns immer alle anderen Bands an und stacheln uns so immer stärker an. Das ist so auf jeder einzelnen Show. Mit jeder weiteren Band kann ich es kaum noch erwarten endlich die Bühne zu stürmen. Der Energieschub ist unglaublich. Wenn ich dann auf die Bühne komme, fühle ich mich unglaublich. Die Show ist dann ungemein intensiv, geladen und ein Selbstläufer. Es pusht mich jeden Abend von Neuem und so etwas habe ich zuvor noch nie erlebt.“

 


Die Tour bestritten Agnostic Front, Hatebreed, All Boro Kings, Discipline, Born From Pain und eben Biohazard: „Wir spielen zuletzt; aber ich sehe uns nicht als Headliner. Das würde den anderen Bands nicht gerecht werden. Wir wuchsen mit den Songs von Agnostic Front auf und hören Hatebreed nun auch schon seit Jahren. Beide Bands sind ebenso wichtig wie wir und beide haben den Sound von Biohazard maßgeblich beeinflusst. Born From Pain kannte ich vorher nicht, aber es ist eine vielversprechende Band, von der man noch viel hören wird. Mit Discipline spielten wir schon vor ca. fünf Jahren und aus ihnen ist eine fantastische Band geworden. Ihre Songs sind unglaublich catchy und ich singe jeden Abend mit. Na und die All Boro Kings sind wie alte Dog Eat Dog. Erinnerst du dich noch an Dog Eat Dog? Als ich jünger war, fiel mir das Demo-Tape in die Hände und ich brachte es zu Roadrunner, weil mir die Band sagte, das Label würde nicht reagieren. Ich ging also zum europäischen Roadrunner und sie signten Dog Eat Dog. Später gewannen sie einen MTV Music Award als beste neue Band. Mit ihnen verbindet mich sehr viel.“
Biohazard spielen in den Sommermonaten regelmäßig die großen Open-Air-Festivals, doch: „Je größer eine Show ist, desto unpersönlicher ist sie. Vor allem das Full Force spielen wir aber sehr gerne. Aus dem letzten Jahr gibt es ein witziges Video. Ich sprang von der Bühne ins Publikum und ging in den Pit. Man sieht mich mit den Kids herumspringen und es war einfach großartig.“


Gäste gibt es auf der neuen Platte „Kill Or Be Killed“ kein, nur die pure Energie von Biohazard: „Es gab diesmal einfach keinen Platz, weil wir unglaublich sauer waren. Unsere Alben waren von jeher die Bestandsaufnahme der Welt, in der sie entstanden. Es ist vielleicht die aggressivste Platte, die wir jemals eingespielt haben.“ Auch der Album-Titel sollte eigentlich ein anderer sein, wie mir Billy auf Nachfrage bestätigte: „Wir hatten ursprünglich geplant das Album „Never Forgive, Never Forget“ zu nennen. Die Platte war bereits im August fertig, doch dann brach der 11.September über uns hinein. Wir wollten das nicht ausbeuten. Es betraf uns so persönlich, dass wir daraus kein Kapital schlagen wollten. Die Geschehnisse waren erschreckend und bedrückend genug. „Never forgive, Never Forget“ – Hätten wir das Album so genannt... Jeder weiß doch, was passiert ist und es hat jeden Menschen beeinflusst, in der einen oder anderen Weise. Warum sollte man ein Album so nennen?“
In meinen Augen geht der neue Titel in die gleiche Richtung, was Billy jedoch anders sieht: „Kill Or Be Killed“ ist für uns die Reflektion der Welt, in der wir heute leben. Entweder steht man auf und kämpft oder man geht unter. Wer sich nicht bewegt und sich nicht entwickelt, steht still - „Kill Or Be Killed.“ Natürlich kann man es auch als gewalttätigen Ausspruch verstehen und so werden es auch einige sehen, aber es geht uns mehr um diesen Survival Of The Fittest- Gedanken. Es ist sehr allgemein und wir lassen bewusst verschiedene Interpretationen zu.“ Na dann zieht bitte Eure eigenen Schlüsse.


 

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Arne
© 01/2003 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Biohazard

Homepage:
- Biohazard

Artikel:
- Biohazard - Die Väter des Crossover & Hardcore sind zurück
- Biohazard - Besser denn je
- Biohazard - Brooklyn Hardcore rockt das SO36

Rezensionen:
- New World Disorder
- Uncivilization
- Kill Or Be Killed
- Means To An End
- Reborn in Defiance


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