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Die sonnigste Metalparty 2017: Das Rockharz Open Air!

Was bleibt nach dem Rockharz 2017? Nach anfänglich täglich wechselnden Wetterprognosen lag vielen Besuchern wohl insgeheim die Frage schwer im Magen, auf welche ihrer Lieblingsbands sie vielleicht verzichten müssten. Wer die Socialmedia Kanäle zum Rockharz verfolgte, fand immer wieder Screenshots aus Wetter-Apps. Zum Glück stellten sich alle Bedenken als überflüssig heraus: Beim Rockharz 2017 dominierte starker Sonnenschein mit Garantie auf einen Sonnenbrand.


Freitag. Der Tag beginnt warm, und wie solle es anders sein, mit einem Bier in der Hand. Gerne würden wir es jetzt vielen gleich tun, den Campingstuhl rausholen und uns erstmal in den Schatten setzen. Aber der nicht zu überhörende Soundcheck ab 11 Uhr ruft uns wieder mit der Kamera vor die Bühne. Auf dem Weg nach vorne und über das Infield fällt etwas auf: alle reden über das Wetter. Wir lassen uns schnell aufklären, was da los ist. Heute soll hier ein ziemlich übles Gewitter langziehen. Die Erfahrungen der letzten Wochen haben schon gezeigt, dass die Behörden da kein Spaß verstehen. Aber auch ein weiteres Thema scheint wichtiger als die Musik: Die Nachrichtenlage. Parallel zum Rockharz findet ein "Festival der Eliten", kurz G20 im knapp 300 Kilometer entfernten Hamburg statt. Das müsste uns auf dem Rockharz ja eigentlich nicht tangieren und hat hier im Bericht nichts verloren, aber es hatte auf das Rockharz einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss. Viele hier wohnen selber in Hamburg, haben dort Familie oder Freunde in unmittelbarer Nähe. Für einige bedeuten die Ausschreitungen damit auch das Ende des Wochenendes, welches sowieso als Flucht aus Hamburg geplant war und man muss aus persönlichen Gründen verfrüht Abreisen um Dinge zu klären.

Doch zurück zur Musik. Den Tag beginnen Vlad in Tears, die im vergangenen Sommer eine neue Platte herausgebracht haben. Musikalisch ist das schon eher was für Liebhaber, sodass sich erst zur nächsten Band der Bühnenbereich wirklich füllt. Auch die zweite Band des Freitags spielt wie apRon Ihren bisher größten Festivalgig: Kambrium. Seit Jahren sind die Bandmitglieder selber Besucher des Festivals im Schatten der Teufelsmauer. Nun geht nach Jahren Ihr größter Traum in Erfüllung: Auf der Bühne Ihres Lieblingsfestivals der inzwischen echt treuen Fangemeinde Ihre Songs darbieten zu dürfen. Wir hätten uns vielleicht den ein oder anderen Song vom Demotape gewünscht, aber das sind Kleinigkeiten. Um aus dem Nähkästchen zu plaudern: Die Jungs waren vor Beginn verdammt nervös, und der Adrenalinkick auf der Bühne soll auch am nächsten Tag noch nicht verarbeitet sein. Die Jungs sind einfach nur verdammt glücklich und stolz. Genau diese Erfahrungen sind es, was im Metal viel mehr forciert werden sollte: Schaut euch die kleinen Bands an! Intensiver kann ein Konzert kaum sein, da es für beide Seiten, die Musiker auf der Bühne, wie auch euch, noch keine Routine ist.

Als nächstes stehen Cypecore auf der Bühne. Damit stehen an diesem Tag ein erster Teil der Ursprungsbesatzung von Beyond the Black auf der Bühne. Trotz des 13:00 Uhr Slots gehen hier erfahrene Musiker ans Werk. Den Nachmittag prägen dann Ewigkeim, Firkin, Ohrenfeindt aus St. Pauli, und Unzucht. Ost+Front spielen nicht gerade Ihre beste Setlist. Überraschen tut dann EVA, der untenrum Ohne auf der Bühne steht und dies mehr als einmal zeigt. Was soll eigentlich die Aktion mit der Domina-Lack-Und-Leder-Dame? Ost+Front sind für den Moment einfach zu viel. Im Anschluss spielen die nach wie vor umstrittenen Varg. Varg und auch deren Fanbase geben da nicht viel drauf und feiern auf dem Rockharz eine fette Party. Welche Band kann schon von sich behaupten, dass schaarenweise die Fans in bandtypischer Gesichtsbemalung vor die Bühne gepilgert sind? Noch mehr Leute sind allerdings bei den anschließenden Lord of the Lost, die sich in den Namen mit spaßigen Liveshows einen Namen gemacht haben. Wieder auf der Rockstage betreten die schon erwähnten Beyond the Black die Bühne. Um 18:45 Uhr leiten die jungen Aufsteiger der Szene damit so langsam zu den Headliner über. Einwandfreie Shows ohne große Aufreger spielen dann Pain und Mono Inc. sowie Iced Earth.

Damit kommen wir zum Headlinern von Freitag und nochmal auf das Wetter zu sprechen. Heaven Shall Burn haben wie geplant die Bühne betreten und bei bestem Festivalwetter eine bombastische Show gespielt. Den schönsten Ausblick während der Show hatte man aber ganz klar von der Bühne aus. Für die Thüringer ist es ja nichts ungewohntes, bei aufziehendem Gewitter zu spielen und wurden in der Vergangenheit auch schon mit Blitzeinschlägen auf dem Gelände konfrontiert. Diesmal zieht das angekündigte Unwetter in sicherer Entfernung vorüber, sodass im Rücken der Fans tatsächlich der Himmel brennt. Die Show ist, von den visuellen Eindrücken abgesehen, ebenfalls bombastisch.

Überraschend dann der After-Headliner Belphegor. Von unseren Redakteuren mit einer abweisenden Geste der Hand als durchschnittliche Black-Metal Band erwartet, überraschen die Österreicher mit hochkomplexem Sound der sich deutlich von 08-15-Geschredder abhebt. Zwischen den Strophen mit den Takten zu spielen und dennoch Melodien unter das Geballer aus dem Drumset zu legen ist am ehesten noch mit dem Schaffen von Dream Theater gleichzusetzen.

Den musikalischen Abschluss des Abends spielt dann das bekannte und beliebte Trio aus Osnabrück, Mr. Hurley und die Pulveraffen. Auch hier muss festgestellt werden, dass es vielleicht nicht der beste Auftritt der Band ist, was allerdings dem Umstand geschuldet sein kann, dass die Bühne für drei Leute ohne richtiges Schlagzeug vielleicht ein wenig zu groß ist. Das Publikum stört das allerdings wenig, es wird nochmal richtig abgefeiert. Anschließend sind alle "blau wie das Meer" und kosten den letzten Abend nochmal so richtig aus, an dem auch die Autofahrer so richtig trinken dürfen.

Fortsetzung Die sonnigste Metalparty 2017: Das Rockharz Open Air! Seiten 1 2 3 4

 

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Stahlmann
© 08/2017 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Rockharz Open Air

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