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Blast of Eternity 2017 - Ein Brennendes Herz für die Metal-Szene

Seit 2008 hat sich aus einem Jugendkulturprojekt des CVJM Heilbronn ein kleines, sympathisches Musikfestival entwickelt, das sich ganz der Subkultur des christlichen Metal verschrieben hat: Das Blast of Eternity Festival. Die zehnte Ausgabe fand am ersten Novemberwochenende bei strahlendem Sonnenschein statt, erstmals im Club Zentral in der Stuttgarter Innenstadt.

Die badischen Burning Nations aus Freiburger hatten die Aufgabe, das Festival im Schwabenland zu eröffnen, nicht ganz einfach am Freitag nachmittag um 18 Uhr, wenn die meisten Metalheads gerade von der Arbeit zu Hause angekommen sind. Mit ihrem soliden, melodischen Metalcore taten die vier Jungs aber ihr Bestes und agierten locker, wenn auch etwas zurückhaltend. Das noch eher spärliche Publikum im Zentral in Stuttgart-Mitte war noch nicht so richtig angekommen - aber es ist ja auch der Job einer "Anheizer-Band", genau dafür zu sorgen.

Bereits die zweite Band des Abends sorgte aber schon für die erste Überraschung: Undawn aus den Niederlanden, vom größten holländischen Metal-Magazin "Aardschock" als "das Beste, was derzeit an Metalcore aus Holland kommt" bezeichnet, lieferten gleich richtig! Astreinen, melodischen Metalcore und eine Attitüde, die sympathisch, souverän und professionell zugleich war. Vor allem sind die Songs der vier Jungs (drei davon sind Brüder) aber eines: RICHTIG gut! Da ist alles dabei, was die Herzen von Genre-Fans (August Burns Red, As I Lay Dying) höher schlagen lässt. Growls, mehrstimmige Screams, stimmungsvoller Klargesang, Riffs, Riffs, Riffs, Soli und eine super-druckvolle Rhythmus-Sektion. Was für eine Qualität bereits bei der zweiten Band, wow!



Die folgenden The Buried sind in der Szene keine Unbekannten, die Death'n'Roller um die Brüder Claudio (Bass) und Gustavo Enzler (Gesang) sind oder waren gemeinsam mit Leadgitarrist Wolfgang Nillies auch auch bei Sacrificum, Thy Bleeding Skies und My Darkest Hate aktiv. Der finnische Drummer Janne Kontoniemi ist bei Deuteronomium für den richtigen Rhythmus verantwortlich. Aktiv heißt in diesem Kontext: Vollgas-Todesmetall im Stil der großen Vorbilder der 90er Jahre wie Entombed, viel Rhythmus, viel Schweiß, viel Spaß. Man merkt der Band jede Minute an, daß sie sowohl einen Heidenspaß (haha, Ironie!) am Spielen hat und daß die Chemie in der Band stimmt. So wurde vor der Bühne richtig gefeiert und der Auftritt war viel zu schnell vorbei.



Schlag auf Schlag waren die ersten Stunden in der gemütlichen Atmosphäre des kleinen Clubs vergangen, in den Umbaupausen konnte man sich im kleinen Foyer vor der Bühne oder im weiter vorne gelegenen Cafeteria-Bereich ein kühles Bierchen schnappen und über die gelungene Stimmung fachsimpeln. Im Eingangsbereich konnte in Genre-CDs gestöbert oder Festival- und Bandmerchandise erworben oder im Innenhof gequalmt und geplaudert werden. Nicht allzu lange, denn mit Death Therapy aus den USA stand bereits der Co-Headliner des Freitags in den Startlöchern.

 

"Hey Leute, ich bin Jason und komme aus Atlanta. Ich hab mal in einer Band namens Becoming the Archetype Bass gespielt und gesungen. Heute mache ich aber was anderes. Welcher Bassist träumt schließlich nicht davon, eine Band ganz ohne Gitarristen zu gründen? Die Erlöse aus dem Verkauf meiner CD's und Bandmerchandise fließen übrigens direkt an arme, hungrige Kinder. An Meine!", begrüßte Death-Therapy-Bandleader-Bassist-Sänger-Komponist-und-Scherzkeks-in-Personalunion Jason Wisdom das gespannte Festivalpublikum.

Gespannt durfte man zu Recht sein, denn neben Wisdom war auf der Bühne "nur noch" ein Schlagzeug und ein bißchen Technik zu sehen, im Festivalprogramm waren Death Therapy als "Avantgarde" angekündigt. Was der bärtige Rothaarige und sein Drummer unter dieser Beschreibung aber ablieferten, sorgte für offene Mäuler, Headbangen und Tanzbewegungen gleichermaßen. Der mega-groovige Industrial-Metal sprach sowohl Nacken- als auch Beinmuskulatur an. Doch auch für die Ohren gab's Premium-Behandlung. Growls und ruhiger Gesang, melodische Samples und eine mitreißend-authentische Performance machten aus dem begeisterten Publikum frisch bekehrte Death-Therapy-Jünger.



Als Highlight war es dem Festival-Team gelungen, niemand geringeren als die christliche Death-Thrash-Legende Living Sacrifice für ihr allererstes Konzert in Deutschland überhaupt zu gewinnen. Die Band besteht wohlgemerkt seit 1989 und war bis 2003 eine Vollzeit-Band auf Tour. Nach einer fünfjährigen Auszeit ist die Band seit 2008 wieder aktiv, hat zwei derbe, moderne Metal-Alben veröffentlicht und spielt nun überall dort, wo sie eingeladen werde, erzählte Sänger und Gitarrist Bruce Fitzhugh im Whiskey-Soda-Interview.

Gemeinsam mit dem zweiten Gründungsmitglied Lance Garvin am Schlagzeug (Lead-Gitarrist Rocky Gray wurde auf dieser Tour von Charles Shorter vertreten) zeigte Fitzhugh dann mit seiner vorab bekannt gegebenen Setlist (die einen sehr guten Querschnitt durch die Diskographie bot), warum die Band zu Recht als einer der Vorreiter des Extreme-Metal in der christlichen Musikszene gilt. Nicht nur routiniert, sondern hochprofessionell und mit jeder Menge Kawumm gingen die sympathischen Metal-Senioren zur Sache. Schön, wenn man spürt, daß eine Band nicht nur aus routinierten Veteranen besteht, sondern auch spürbar Bock hat und der Power-Sound stimmt.




Blast of Eternity 2017 - Ein Brennendes Herz für die Metal-Szene Seiten 1 2

 

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DanielF
© 11/2017 whiskey-soda.de
 


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