whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
Story-Archiv   
 

      registrieren  

Retrospektiw (3-LP-Boxset)
Magma
Retrospektiw (3-LP-Boxset)
(Progressive Rock)

Silent Angel: Fire And Ashes Of Heinrich Böll
Eric Andersen
Silent Angel: Fire And Ashes Of Heinrich Böll
(Folkrock)

Black Butterfly
Steve Walsh
Black Butterfly
(Hardrock)

Unleash The Love
Mike Love
Unleash The Love
(Rock'n Roll)

Der Katalog 3-D (Limitierte CD-Version)
Kraftwerk
Der Katalog 3-D (Limitierte CD-Version)
(Synthie-Pop)

Kingdoms Disdained
Morbid Angel
Kingdoms Disdained
(Deathmetal)

I Knew You When
Bob Seger
I Knew You When
(Rock)

The Sin And The Sentence
Trivium
The Sin And The Sentence
(Metalcore)

The Book of Souls: Live Chapter
Iron Maiden
The Book of Souls: Live Chapter
(Metal)

Vom Stochern in der Asche
Löwen am Nordpol
Vom Stochern in der Asche
(Indie-Rock)



Helloween - Live In The U.K. Again!

Vor 28 Jahren schnitten Helloween in Großbritannien das einzige Livezeugnis der "Keeper Of The Seven Keys"-Besetzung mit. Für den furchtlosen Whiskey-Soda-Redakteur SaschaG war somit klar: die "Pumpkins United"-Tour, die besucht man am Besten in besagtem UK!


Danach kam die große Stunde des ersten Helloween-Sängers: Kai Hansen führte mit einem Medley aus 'Starlight', 'Ride The Sky' und 'Judas' sowie dem ausgespielten und lange nicht mehr gehörten 'Heavy Metal (Is The Law)' - natürlich mit den bekannten Mitsingspielchen - zurück in die frühen Speed-Metal-Tage der Band. Daß der Stimmungshöhepunkt 'Ride The Sky' nicht komplett dargeboten wurde, erwies sich auch als der einzige Fehltritt der Setlist, die ansonsten sowohl musikalisch schlüssig als auch hitgespickt und für die Musiker praktikabel zusammengestellt war.

Nach den knapp zwölf Minuten Highspeed-Getrümmer am Stück hatte sich nämlich auch Schlagwerker Dani Löble eine Pause verdient, die für eine Akustikversion von 'Forever And One' genutzt wurde - wie das nachfolgende 'A Tale That Wasn't Right' wieder als Duett von Kiske und Deris arrangiert. Nach 'I Can' folgte auch das "gefürchtete" obligatorische Drumsolo - doch das war unterhaltsamerweise als Drumduett mit einem alten Video des 1994 verstorbenen Originaldrummers Ingo Schwichtenberg aufgezogen und blieb erfreulicherweise keine Sekunde länger, als es willkommen war. Ein schönes und unkitschiges Tribut, bei dem dann auch mal der Rest der Band ausruhen konnte - wobei anzunehmen ist, das Michael Weikath wohl eher kurz nach draußen ging, um eine Kippe durchzuziehen. Ja, im UK ist eben indoors überall Rauchverbot, und das gilt auch für die Musiker auf der Bühne, weshalb man das für deutsche Helloween-Fans höchst ungewohnte Bild geboten kam, Weiki den ganzen Abend ohne Fluppe im Mundwinkel zu sehen. Bizarr, dieser Anblick.

 

Das nur für eine Strophe und einen Refrain angespielte 'Livin' Ain't No Crime' leitete in 'A Little Time' (komplett mit kurzem Pink-Floyd-Zitat) über und in den Endspurt, für den neben den Neunziger-Hits 'Why?', 'Sole Survivor' und natürlich 'Power' auch noch ein weiteres Mal die "Walls Of Jericho"-Ära besucht wurde: in 'How Many Tears' durften dann nämlich alle drei Sänger noch einmal aus dem Vollen schöpfen. Und in der Tat lieferten sowohl Hansen als auch Kiske als auch Deris an diesem Abend absolute Glanzvorstellungen ab. Von den Stimmproblemen, die Kiske laut Berichten zwei Tage zuvor in München noch gehabt hatte, war nichts mehr zu spüren, und auch Andi Deris zeigte sich von seiner besten Seite - doch in Sachen Bewegungsfreude hielt selbst er, der unermüdliche Strahlemann und Entertainer, sich gegen Ende etwas zurück. Schließlich galt es ja noch die Zugaben zu überstehen - und bei denen brannte die Luft dann erst so richtig. 'Eagle Fly Free' sah gestandene Familienväter mit Tränen in den Augen ob Kiskes ehrfurchtgebietender Gesangsleistung, und auch wenn Brixton, nachdem die Band auf den strikten Curfew hingewiesen worden war, leider nicht mehr in den Genuß seines angekündigten Elvis-Covers kam, durfte mit 'Keeper Of The Seven Keys' auch noch das zweite Mega-Epos genossen werden.

Mit den unumgänglichen Singalongs 'Future World' (eingeleitet von einem Hansen-Solo und Griegs 'In der Halle des Bergkönigs') und 'I Want Out' mit riesigen Kürbis-Ballons und einem letzten Mitsingspielchen verabschiedeten sich die sieben Schlüsselmeister schließlich, nicht, ohne sich zurecht noch kräftig abfeiern zu lassen. Große Teile des Publikums sahen dabei übrigens ein gutes Stück fertiger aus als die Musiker - drei Stunden Durchfeiern ist Ü30 eben nicht mehr wirklich alltäglich! Dafür sah man nach der Show ausschließlich zufriedene Gesichter - und die Smalltalk-Phrase des Abends war eindeutig "man, I've been waiting 30 years for this..."


In der Tat, die "Pumpkins United"-Tour gab das Gefühl, hier wirklich an einem ganz besonderen Ereignis teilzunehmen. Freilich, es war ein wenig schade, daß der kreative Output des Gerstner/Löble-Lineups mit gerade mal zwei Songs nur gestreift wurde, andererseits konnte man das aufgrund der enormen Hitdichte und jeder Menge lange nicht mehr gehörter Klassiker fraglos verschmerzen. Ich bin mir darüber hinaus auch sicher, daß die Tatsache, daß selbst ein dreistündiges Konzert nicht ausreicht, ALLE Helloween-Hits unterzubringen, irgendetwas Wichtiges zu bedeuten hat. Wie auch immer es hinter den Kulissen aussehen mag, auf der Bühne jedenfalls präsentierte sich die Zwei-Generationen-Band jedenfalls musikalisch wie gefühlig als perfekte Einheit, die es schaffte, sämtliche - fraglos hohen! - Erwartungen tatsächlich noch zu übertreffen und ein wirklich magisches Gesamterlebnis zu präsentieren. Gerade im Metalbereich, wo man nach wie vor 80 Minuten Show als ein vollständiges Set ausgibt, darf man diesen Abend fraglos zukünftig als Referenz für eine perfekte Party ausgeben. Doch wie wollen Helloween - in welcher Konstellation auch immer - diese Tour noch einmal toppen?



Fotos: Michael Glück
Vielen Dank an Ute von Bottom Row und Promotör für die geduldige Organisation der ganzen Eskapade!


Fortsetzung Helloween - Live In The U.K. Again! Seiten 1 2

 

auf Facebook empfehlen/teilen       Artikel drucken

SaschaG
© 11/2017 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Helloween

Homepage:
- Helloween
- Helloween

Artikel:
- Helloween - The Gods Of Powermetal
- Helloween - Von markigen Worten und Kunststücken
- Helloween - Sympathisch krank
- Helloween - Topfit in Berlin
- Helloween - Beim ersten Mal da tut es noch weh...
- Helloween - 'Er dachte schon, dass ich nicht Gitarre spielen kann...'
- Helloween - ''Unarmed' hat '7 Sinners' erst möglich gemacht'
- Helloween - 'Geil, aber Scheiße!'
- Helloween - Eine Bandhistory: Episode 1
- Helloween - Eine Bandhistory: Episode 2 - The Pumpkin Strikes Back
- Helloween - Eine Bandhistory: Episode 3 - Michael Weikath über die Reunion
- Helloween - Live In The U.K. Again!

Rezensionen:
- The Dark Ride
- Better than Raw
- Rabbit Don´t Come Easy
- Mrs. God
- Keeper Of The Seven Keys - The Legacy
- The Legacy World Tour 2005/2006
- Gambling With The Devil
- Unarmed: Best of 25th Anniversary
- 7 Sinners
- Straight Out Of Hell
- My God-Given Right
- Ride The Sky - The Very Best Of The Noise Years 1985-1998

Kurzinfos: AC/DC

Rezensionen:
- Stiff Upper Lip
- Family Jewels
- Let There Be Rock - Die AC/DC Story
- No Bull - The Director's Cut
- Black Ice
- Backtracks
- Live At River Plate (DVD)
- Let There Be Rock (The Movie)
- Live At River Plate (CD)
- Rock Or Bust
- Hell Ain't A Bad Place To Be (In Memory of Bon Scott)

Kurzinfos: Brian May

Kurzinfos: Bruce Springsteen

Homepage:
- Bruce Springsteen
-

Rezensionen:
- The Rising
- Devils & Dust
- Born To Run - 30th Anniversary Edition
- We Shall Overcome
- Japanische Vinyl-Replikas
- Wrecking Ball
- Collection: 1973 - 2012
- Springsteen & I

Mediathek:
- Mary's Place

Kurzinfos: Deris

Artikel:
- Deris - Musikalische Muskelshow von der kriselnden Urlaubsinsel

Rezensionen:
- Done By Mirrors
- Million Dollar Haircuts On Ten Cent Heads


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 11/17
Changes - Psychonautika

Changes - Psychonautika


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2016 © whiskey-soda.de