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Iron Maiden - 25 Jahre Up The Irons, The Last Part

Nachdem man Blaze Bayley als neuen Frontmann vorgestellt hatte, wartete die Welt gespannt auf ein erstes musikalisches Lebenszeichen in der Post-Dickinson-Ära. Vor allem der Unterschied zwischen den sirenenartigen Schreien Bruce Dickinson´s und dem tiefen, warmen Organ des ehemaligen Wolfsbane-Sängers sorgten für Spekulationen, wie es mit dem Jungfrauenclub weitergehen sollte und ob nicht diese mutige Entscheidung, einen vollkommen andersartigen Vokalisten einzustellen, in einem Fiasko enden würde.

Doch bevor sich die Welt ein Bild von der neuzusammengestellten Mannschaft machen konnte, brach sich Blaze im Februar 1994 bei einem Motorrad-Unfall nahe zuhause ein Bein, was eine Pause von drei Monaten bedeutete. Am 25. September 1995 war es dann endlich soweit: Die Single „Man On The Edge“ wurde veröffentlicht, die Platz 10 in den Charts erreichte und auch dem Soundtrack zum Film „Falling Down“ diente. Die „The X-Factour“ begann am 28. September in Jerusalem, was auch gleichzeitig die erste Stippvisite der Eisernen Jungfrauen in Israel darstellte. Hier wurden auch die Aufnahmen zu dem Clip „Lord Of The Flies“ gedreht. Am 2. Oktober kam dann endlich das erste Album „The X-Factor“ heraus, welches mit Platz 8 zeigte, dass die Fans die „neuen“ Iron Maiden akzeptierten. Der düstere Grundtenor des Albums stand den Briten gut zu Gesicht und auch die Kritiker lobten, dass Maiden anno 1995 wie nach einer Frischzellen-Kur klangen. 101 Konzerte führten die Band von Süd Afrika über Bulgarien, Slowenien bis nach Japan, wo am 18. April 1996 in Tokio das letzte Konzert stattfand.

 

Der Juni, Juli und August 1996 stand im Rahmen europäischer Festivals und einer Südamerika-Tour inklusive dem Headlinen des „Monsters Of Rock“ in Sao Paulo. Am 16. September wurde mit „Best Of The Beast“ ein luxuriöses Doppelalbum auf den Markt gebracht, um das 20jährige Bestehen der Band zu zelebrieren. Der neue Track „Virus“ sowie bislang unveröffentlichte Live-Aufnahmen verhalfen dem Werk zu einem Sprung auf Platz 16 der Charts. Nach kurzer Zeit zeigte die Single „Futureal“ vom furiosen Album „Virtual XI“, dass Maiden noch lange nicht an Biss verloren haben, stellte doch dieser Kracher den bislang härtesten Track der Bandgeschichte dar, Tracks wie das hymnische „The Clansman“, seither ein Highlight auf den Konzerten der Jungfrauen oder das ruhige „Como Estais Amigos“ zeugten von den kompositorischen Qualitäten des Teams. Das am 23. März 1998 veröffentlichte Werk fand sich in einer recht Metal-Unfreundlichen Zeit auf einem respektablen 16. Platz wieder, die Single „The Angel & The Gambler“ mit sehr schönem computeranimierten Video erreichte Platz 18.

Doch auf der anschließenden Tour mehrten sich die Probleme von Sänger Blaze, der definitiv zu seiner guten Leistung auf „The X Factor“ nochmals auf „Virtual XI“ eine Steigerung vollbrachte. Nur sind die Fans von Iron Maiden sehr klassisch veranlagt und wollen dementsprechend auch die Klassiker der Band hören, was zur Folge hatte, dass die Setlist der Konzerte zu mehr als zwei Drittel aus Songs der Dickinson-Ära bestand, die der gute Blaze mit seinem tiefen Organ bestreiten musste und die nun mal auf seine Stimme nicht ausgelegt sind. Was die Fans tolerierten, musste den Missmut seiner Kollegen erregt haben, Gerüchte besagen, dass Teile der Band Steve Harris die Pistole auf die Brust gesetzt haben und verlangten: Entweder er oder wir!
Zur gleichen Zeit veröffentlichte Bruce Dickinson mit „Accident Of Birth“ ein Album, das zurück zu seinen Wurzeln ging: Es lärmte hart, laut und metallisch, aber dennoch melodiös aus den Boxen. Dieses Album, ein Friedensangebot an Fans und ehemalige Musiker, die er mit seinen Alternative-Ausflügen verprellt hatte, sollte die Eintrittskarte für seinen ehemaligen Arbeitsplatz sein, zumal er in etlichen Interviews auch betonte, er könne sich eine Zusammenarbeit mit Steve Harris durchaus vorstellen. Und so kam es, wie es kommen musste: Iron Maiden und der gute Blaze gingen fortan getrennte Wege nach einer freundschaftlichen Scheidung. Wer jedoch dachte, dass sich der geschasste Frontmann aufgab, sollte eines besseren belehrt werden, denn Blaze sammelte neue Mannen und veröffentlichte mit „Silicon Messiah“ und „Tenth Dimension“ zwei superbe Alben nach seinem Fasson, mit Songs, die auf seine Stimme zugeschnitten sind und er selbst als „melody, but crunchy“ bezeichnet.

 

Ende des Jahres 1999 platzte dann die wahrmetallische Bombe, etliche Cover von Musikzeitschriften wurden geziert von den Herren Harris und Dickinson, eingehüllt in die britische Flagge. Dies hieß nur eins: The Iron Siren is back! Die Reunion des Jahres ließ somit die Erwartungen für das angekündigte Album ins Unermessliche steigen. Und am 8. Mai 2000 hielt die Welt für ein paar Sekunden den Atem an, denn „The Wicker Man“ rollte auf die Hörerschaft zu und bedeutet das Ende einer acht Jahre währenden Dickinson-losen Zeit. Und wie sehr sich die eisernen Fans auf Bruce freuten, zeigte der Charterfolg zu dem mit einem aufwendigen Clip unterlegten Song: Platz 8 für den „Wickerman“ und ein gelungenes Comeback!
„Brave New World“ folgte am 29. Mai und offenbarte ein frisches Album, das zudem mit einem zweiten Rückkehrer aufwartete: Adrian Smith ergänzt seither als zweiter Leadgitarrist das Line Up und ließ Maiden zum Sextett anwachsen. „Out Of The Silent Planet” folgte und avancierte zur Top 20-Single, ebenso die anschließende Monster-Tour, auf welcher die Rückkehrer frenetisch gefeiert wurden. Als Beweis dient das am 19. Januar 2001 beim Rock In Rio aufgenommene gleichnamige Doppel-Livealbum, welches die Band in Hochform zeigt und auch akustisch absolute Perfektion wiederspiegelt. Ebenso war auch schön zu hören, dass die Blaze-Ära nicht ausgespart wurde und Bruce Dickinson das monumentale „The Sign Of The Cross“ darbietet und selbst in tiefen Stimmlagen keine schlechte Figur macht.
Derzeit arbeiten die Mannen Harris, Dickinson, Smith, Gers, Murray und McBrain an einem neuen Machwerk, freuen wir uns in aller Stille darauf, dass sie sich treu bleiben und weitere Glanzstücke ihrer Kreativität auf eine Scheibe bannen, um sich und uns zu verzücken und weitere Songs veröffentlichen, die in Zukunft ob ihrer Klasse zum Pflichtprogramm eines jeden Iron Maiden-Konzerts gehören.
In diesem Sinne: Up The Irons!


 

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Ingo
© 12/2002 whiskey-soda.de
 


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