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Nach einem hochkarätigem Billing im Vorjahr (u.a. Dark Funeral, Nile, Marduk) zitierten die Verantwortlichen weitere Hartwurst-Götter der Metalszene auf die Bühne. Ragnarok oblag es, den Death- und Black Metal-Reigen einzuläuten, ihr Oldschool-Black Metal musste vor anfangs recht wenig Leutchen vorgetragen werden, so das keine rechte Stimmung aufkommen wollte. Dennoch taten die Nordländer ihr Bestes und es blieb die Erkenntnis zurück: In kleinen Clubs gehen Ragnarok sicherlich besser ab als in der Columbia Halle.
Macabre ereilte ein ähnliches Schicksal wie ihre Vorgänger, spärliches Publikum zu recht früher Stunde ließen keine Stimmung aufkommen, ebenso hatten die Knüppelbarden Kataklysm mit ihren Hochgeschwindigkeitsattacken wenig Glück. Schade eigentlich, haben sich doch die Kanadier in den letzen Jahren deutlich entwickelt und boten auf ihren Alben mit dem Northern Hyperblast feinste Death Metal-Kost mit integrierten, eingängigen Melodien, technisch anspruchsvoller Instrumentalarbeit und herrlich extremen Vocals. Bei den Finnen Impaled Nazarene, bei denen ja auch Alexi Laiho von Children Of Bodom die Axt schwang, kehrte dann Leben in die Bude, sprich in Form einer sich füllenden Halle. Optisch wurde eine Menge geboten und da die Finnen des öfteren aneckten, reichten hier auch die Meinungen der Anwesenden von peinlich bis genial. Aber dem pogenden Mob vor der Bühne schien es zu gefallen...
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Immolation boten recht biederen Death Metal, nicht weiter aufregende Hausmannskost, aber den Traditionalisten hat es gefallen. Marduk warteten mit neuem Schlagzeuger und einem sichtlich zugelegtem B-War am Bass auf. Dennoch überzeugten die kompromisslosen Schweden auf ganzer Linie und avancierten zum heimlichen Headliner des Abends. Sänger Legion wirkte gut gelaunt, wenn man einen Black Metal-Sänger überhaupt so bezeichnen darf und zeigte inklusive Kunstblut eine alles beinhaltende Show mit vielen Hits der brachialen Schwarzmetall-Maschinerie.
Six Feet Under merkte man an, das alle beteiligten schon lange im Geschäft sind, professionell gingen die Mannen um Frontkehlchen Chris Barnes den Gig an und unterhielten die Massen überzeugend. Summa summarum lässt sich sagen, dass es eine schöne Einstimmung auf Weihnachten mit gutem Klang war und wir alle freuen uns schon auf nächste XMAS Metal Meeting!
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